Frohes neues Jahr!

Happy new year! – Auf ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, Freude und Zufriedenheit!

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Den großen Jahresrückblick gibt es bei mir hier zwar nicht, aber es ist mal wieder Zeit für ein paar (sehr subjektive) Gedanken.

  • Findet Ihr unpersönliche Neujahrswünsche auch irgendwie so … überflüssig? Von mehreren Bekannten habe ich kommentarlos ein Video über whats app geschickt bekommen, in dem ein Elefant einen Hügel runterrutscht. Man sieht nicht, wie die rasante Rutschfahrt durch den Wald ausgeht und hofft nur, das Tier verletzt sich nicht dabei. Dazu werden die einfallsreichen Worte „guten Rutsch“ eingeblendet. Und wahrscheinlich wurde das mit zwei Klicks an die ganze Freundesliste gesendet. Da schreibe ich doch lieber ein paar kurze aber persönliche Worte an die Menschen, an die ich wirklich denke. Aber jedem das Seine. 😉
  • Dinner for One?! Da könnt Ihr mich mit jagen. Obwohl dem Slapstick durchaus nicht abgeneigt, konnte ich über das Stolpern des armen Butlers noch nie lachen. Und die Grundsituation des Sketches fand ich schon als Kind derart traurig. Was für eine deprimierende Lage, feiern zu wollen und alle Freunde sind tot!
  • Dieser Anglizismus ,“in 2018″ zu sagen, hat sich ganz schön durchgesetzt. Wahrscheinlich wäre es mir nicht einmal aufgefallen (oder zumindest nicht negativ), wenn ich nicht vor Jahren schon gelesen hätte, wie Bastian Sick in einer seiner Zwiebelfischkolumnen beanstandete:

„Die Präposition „in“ vor einer Jahreszahl ist ein lästiger Anglizismus, der vor allem im Wirtschaftsjargon allgegenwärtig ist. Die deutsche Sprache ist jahrhundertelang ohne diesen Zusatz ausgekommen und braucht ihn auch heute nicht.“

Mittlerweile verwenden viele und auch gebildete und gar nicht in der Wirtschaft tätige Menschen Ausdrücke wie „Ich wünsche dir viel Glück in 2018.“ Damit hat sich dieses überflüssige „in“ vor der Jahreszahl wohl etabliert, ob es mir nun falsch vorkommt oder nicht. Lebendige Sprache im Wandel.

  • Böllern oder nicht Böllern, das ist hier die Frage. Mir persönlich jagen die Knaller zuviel Respekt ein als dass ich welche zünden mag und ich mag auch nicht, wenn ein (angetrunkener) Nachbar aus Spaß eine Rakete auf die Straße wirft, die dann gefühlte zwei Meter vor mir landet… Irgendwie sind Feuerwerke dennoch eine Tradition und Gewohnheit, ohne die ich mir Silvester nicht recht vorstellen kann. Und das immer wiederkehrende Argument, was man mit dem dafür ausgegebenen Geld  stattdessen alles Tolles und Hilfreiches machen könnte. Ja. Stimmt ja. Aber so könnte man auch bei JEDER Vergnügung argumentieren. Soll man sich deshalb jedes Vergnügen verkneifen? Schon eher ein Argument fände ich die Feinstaubbelastung, den rumfliegenden Müll und die Tiere, die durch Feierwerk in Panik geraten.
  • Gestern habe ich im Internet gelesen, dass es bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor eine „Women’s Safety Area“ geben soll, wo Frauen, die sexuell belästigt werden, Hilfe finden können. Auf den ersten Blick eine gut gemeinte Idee nach den Ereignissen von vor zwei Jahren in Köln. Trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl dabei. Wenn so eine Safety Area sinnvoll ist, dann „sagt man, dass es Zonen der Sicherheit und Zonen der Unsicherheit gibt“, wie Rainer Wendt in vielen Zeitungen zitiert wurde. Er hat meiner Meinung nach nicht Unrecht. Mag sein, dass es das Konzept als solches schon lange gibt. Es ist trotzdem ein seltsames Signal in Anbetracht der politischen Gesamtlage. Sollen öffentliche Feiern in Zukunft wirklich nur noch mit Betonpollern, massivem Polizeiaufgebot und Safety Areas möglich sein? Bekämpft man hier nicht eher Symptome als Ursachen? Ich kann zumindest sagen: Vor fünf Jahren habe ich Silvester genau dort am Brandenburger Tor gefeiert. Themen waren die Kälte und die Enge und wie manche es geschafft haben, trotz der Einlasskontrollen Glasflaschen reinzubringen. Die Möglichkeit von sexueller Belästigung bei einer solchen Großveranstaltung war gar nicht im Bewusstsein. (Womit ich nicht sagen will, dass das niemals vorgekommen sein kann, aber eben nicht in solchem Maße wie vor zwei Jahren…)
  • Ein paar treffende und wahre Worte habe ich auf dem instagram-Account von Sarah von eattraincare gefunden (hier geht es zu ihrem empfehlenswerten Blog und auf instagram könnt Ihr den kompletten Text von ihr lesen).

„… ein Halt geht nur bedingt. Man selbst kann inne halten, kann sich entschleunigen und doch wird alles andere seinen gewohnten Gang gehen. Wie beruhigend genau diese Tatsache ist, habe ich erst die letzten Wochen wirklich verstanden. Hab verstanden, dass es gut ist, wenn sich die Welt weiter dreht. Dass es in Ordnung ist, den Tag gleichermaßen mit Wichtigem und Banalem zu füllen. Denn am Ende geht es immer weiter, das ist es was uns lebendig macht.“

Goethe lässt seinen rastlosen Faust die Worte sprechen: „Werd ich zum Augenblicke sagen:/ Verweile doch! du bist so schön!/ Dann magst du mich in Fesseln schlagen,/ Dann will ich gern zugrunde gehn!“ – Ich bin das klare Gegenteil davon. Ich erlebe immer wieder Momente, die ich am liebsten festhalten oder ganz lang ausdehnen möchte. Sie vergehen aber unweigerlich, und auch die schönste Erinnerung ist nur eine Erinnerung und nicht mehr der Moment selbst in all seiner Intensität. Das finde ich manchmal sehr hart zu akzeptieren. Vielleicht hat mich Sarahs Post deshalb so angesprochen, weil er ausdrückt, dass diese menschliche Grundbedingung dennoch nicht nur etwas Negatives ist: Nur weil es immer weiter geht, nur weil wir in der vergänglichen Zeit leben, leben wir.

In diesem Sinn: Erlebt ein wunderschönes Jahr 2018, genießt Eure Zeit!

 

 

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Liebe Leser und Leserinnen,

ich wünsche Euch ein fröhliches Weihnachtsfest mit gutem Essen und einer schönen und friedlichen Zeit mit Euren Familien und Freunden!

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Viel gelobte Produkte im Test

Jetzt ist mir auch noch so eine blöde Erkältung dazwischen gekommen und ich veröffentliche den versprochenen Post kleinlaut einen Tag verspätet. :-/

Die folgenden zwei Produkte standen schon länger auf meiner Wunschliste, da ich immer wieder mitbekommen habe, wie in der Blogger-/Youtuber-Welt davon geschwärmt wurde: Das Prep and Prime Fix + Spray von Mac und der Take the day off Balm von Clinique.

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öh, ja, das ist Staub auf der Dose. Weiß auch nicht, wie der da hinkommt…

Inzwischen habe ich beide mehrere Wochen lang getestet und kann Euch meine eigene Einschätzung geben:

Take the day off Balm

Was ich darüber gehört hatte:

Er soll extrem ergiebig sein, Make Up super gut und restlos entfernen, inklusive Wimperntusche und alles, er soll reizarm sein, sich auf der Haut angenehm anfühlen und die Haut nicht austrocknen.

Und wie schlägt er sich bei mir?

Knapp 25 Euro für 125 ml Abschminkzeugs – da sind die Erwartungen schon mal hoch. Tatsächlich fühlt sich die cremige Konsistenz angenehm weich an, riecht nach nichts und lässt sich sparsam anwenden – eine Fingerspitze reicht für das ganze Gesicht. Ob die 125 ml aber wirklich für ein halbes Jahr reichen, wie ich es manchmal gelesen habe, wage ich zu bezweifeln, denn nach ca. 3 Wochen sieht man die Abnutzungsspuren doch schon deutlich.

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Ich massiere den Balm ein und spüle danach alles mit Wasser ab. Foundation und Puder kriegt er sehr gut und rückstandslos runter. Diesen Effekt hatte ich tatsächlich bei keinem anderen Reiniger bisher. Überhaupt nicht runter gehen bei mir aber Mascara und Kajal. Da kann ich noch so sehr einmassieren, warten, spülen – es brennt zwar nichts in den Augen, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, aber das Augen-Make Up verteilt sich in Schlieren im Gesicht oder bleibt gleich ganz dort, wo es war.  Auch vorher Anfeuchten nützt nix. Eine Vorreinigung mit dem üblichen Wattepad und einem Augen-Make Up-Entfernen kann ich mir also nicht sparen.

Die Haut ist wirklich kein bisschen gereizt oder ausgetrocknet, sondern fühlt sich weich und sauber an.

Zwei Nachteile möchte ich noch nennen: Der Take the day off Balm enthält Mikroplastik. Das würde ich längerfristig unbedingt gerne vermeiden, insbesondere bei Reinigern, die einfach im Abwasser runtergespült werden. Und: Ist man viel unterwegs, eignet sich die relativ große Dose vielleicht nicht so gut zum Mitnehmen. Bei mir steht sie daher fest im Bad, und für’s Pendeln und Reisen habe ich ein kleineres Waschgel im Kulturbeutel.

Mac Prep and Prime Fix +

Was ich darüber gehört habe:

Es soll dem Make Up das pudrige Finish nehmen und alles einheitlicher aussehen lassen, es soll einen „Frischekick“ geben, soll gut riechen, der Sprühnebel soll sehr fein sein, es enthält keinen Alkohol.

Und wie schlägt es sich bei mir?

Ich habe mir die kleinere Größe zugelegt. 30 ml kosten 11 Euro. Wie lange ich damit auskomme, kann ich schwer abschätzen, da ich das Spray nicht täglich verwende. Es verteilt sich tatsächlich sehr gut durch den feinen Sprühnebel. Dass das Make Up weniger pudrig erscheint, kann ich für meinen Teil jedoch nicht bestätigen. Wenn ich das nicht durch passende Produkte und entsprechenden Auftrag schon verhindert habe, kann mir das Spray da auch nicht mehr helfen.

Die Haut sieht nach dem Sprühen aber irgendwie strahlender und glatter aus. Der Effekt hält zwar nicht stundenlang, aber immerhin.

Sogar Paula’s Beautypedia lobt übrigens die enthaltenen Antioxidantien, sagt aber auch, dass v.a. das Sprühsystem des Fläschens das Fix + so besonders macht und man daher auch seinen bevorzugten Toner einfach in dieses Fläschchen umfüllen kann. Das werde ich ausprobieren, wenn es leer ist. Bis dahin genieße ich den zarten, frischen und für meine Nase extrem leckeren Duft und gestehe: So sehr ich inzwischen duftneutrale Kosmetik bevorzuge – dieses Spray hat für mich einfach wellness-Faktor.

Mein Fazit: Mit beiden Produkten macht man nichts falsch, aber sie gehören beide eher in den Luxus-Bereich als in den „Must-have“-Bereich. Müsste ich mich für eines von beiden entscheiden, würde ich das Spray von Mac nachkaufen.

Wie sind Eure Erfahrungen damit?

 

 

 

 

Wo steckst du denn?

Es ist schon einige Male passiert und ich mag es nicht: Da gibt es diesen Blog, den ich gerne lese, aber in letzter Zeit sind die Beiträge seltener geworden. Nach einer Weile meldet sich die Blog-Schreiberin mit einem Post zu ihrer persönlichen Situation und schreibt sowas wie: Viel zu tun im Job, privat viel um die Ohren, Krankheit/ Jobwechsel/Familie… aber sie werde auf jeden Fall weiter bloggen, nur halt etwas seltener als bisher, sie bitte um Verständnis.

Ich habe Verständnis,  ist doch klar. Andere Dinge im Leben gehen vor, der Blog ist ein Hobby! Aber dann kommen doch nur noch extrem seltene und schließlich gar keine weiteren Beiträge mehr und irgendwann liegt der Blog gänzlich brach. Ohne Abschied, ohne ein Wort an die treuen Leser.

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Warum ich Euch das erzähle? Weil ich auf keinen Fall möchte, dass es hier genauso läuft. Aber eigentlich ist genau der Punkt gekommen, an dem ich Euch irgendwas von Job und viel Stress erzählen müsste, denn auch bei mir sind die Beiträge in den letzten Wochen selten geworden.

Ich wusste schon seitdem ich angefangen habe mit bloggen, dass irgendwann in diesem Jahr ein Jobwechsel kommen würde. Aber wieviel an Umstellung, organisatorischem Aufwand und Arbeit er mit sich bringen würde, war nicht ganz absehbar. Und so kam es, dass die wenige freie Zeit der letzten Wochen lieber für Sport und soziale Kontakte genutzt wurde als für das Schreiben, obwohl es an Ideen nicht mangelt – und obwohl fleißig neue Produkte ausprobiert wurden. Zu zwei davon kommt am Wochenende ein Post. Das verspreche ich euch – und mir selbst. 😉 Quasi als Zeichen dafür, dass ich weitermachen werde, auch wenn manchmal mehr Zeit zwischen zwei Beiträgen vergeht.

Und sollte ich irgendwann doch wirklich keine Zeit mehr für dieses schöne Hobby finden oder die Lust daran verlieren, wird es ganz sicher einen Abschiedspost geben! Aber daran mag ich grad nicht denken.

Bleibt gesund und bis bald!

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Zoeva Velour Lipstick Blue Blood

Er sah so verdammt gut aus an der youtuberin Madamtamtam, die ihn videolang trug und dazu noch glaubwürdig sagte, sie würde ihn ja wirklich ständig tragen, seit sie ihn hat. Zwar bin ich gegenüber youtuber-Empfehlungen recht resistent, nicht aber gegenüber roten Lippenstiften… Und so stand „Blue Blood“ von Zoeva schon seit Monaten auf meiner Wunschliste.

Nach dem Testen der Textur am Counter im Douglas war klar: Der Lippenstift muss mit. Fühlte sich auf dem Handrücken dermaßen geschmeidig an. Dazu ein klares, kräftiges, leicht kühles Rot. Klasse.

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Als er sich dann auch noch problemlos präszise auftragen ließ, war ich schon der Begeisterung nah, zumal man die Farbe auf den Lippen kaum spürt. Aber dann:

Stutzig machte mich der extreme, leicht krümelige Farbrand an der Kaffeetasse eine halbe Stunde später. Ein Blick in den Spiegel ergab: Die Farbe war über den Lippenrand ausgefranst. Und wie! Ich sah aus wie ein Clown. Zum Glück trage ich neue Farben immer erstmal zu Hause probe. Alles einmal abgetupft und eine halbe Stunde später nochmal kontrolliert: Nee. Einfach nur nee. Die Farbe läuft aus, verschmiert, bleibt überall haften nur nicht auf den Lippen und trägt sich zur Krönung noch unregelmäßig ab, sodass in der Lippenmitte schon lange kein Rot mehr zu finden ist, während die Lippenränder (und darüber hinaus…) noch „schön“ eingefärbt sind.

Ich habe „Blue Blood“ in den Douglas zurückgebracht (das erste Mal, dass ich dort etwas zurückgegeben habe, weil ich nicht damit klar kam).

Gekostet hat er übrigens 10,99 Euro. Habt Ihr bessere Erfahrungen damit gemacht?

Hautpflege am Morgen

Der Herbst hat uns fest im Griff, der zweite Sturm weht gerade draußen, zum Glück nicht allzu heftig, die Blätter sind bunt oder abgefallen, und Haut und Haar werden trockener und stumpfer. Bei mir zumindest. Da ich aber andererseits keine ultra reichhaltige Creme vertrage (unter dem Speckglanz machen die Unreinheiten Party), bin ich dazu übergegangen, mehrere dünne Schichten aufzutragen – inspiriert natürlich vom „Layering“-Prinzip, wie es auf vielen Hautpflege-Blogs propagiert wird. Mit drei Schichten plus Augencreme liege ich aber noch im untersten Layering-Bereich. 😉

Noch ein paar Worte vorab: Ich bin keine Hautpflege-Expertin und möchte nicht behaupten, mich mit Inhaltsstoffen in Cremes sonderlich gut auszukennen. (Und erst recht nicht mit der Wirkung von Kombinationen von Inhaltsstoffen.) Ich kann aber aus Erfahrung und aus der Beschäftigung damit sagen, was meiner Haut nicht so gut tut und worauf ich deshalb weitestgehend verzichte: Das sind v.a. größere Mengen Alkohol (Alk.denat. an zweiter oder dritter Stelle) und Reizstoffe wie Linanool und Geraniol, v.a. wenn sie gleich im Rudel vorkommen. Stark parfümierte Cremes mag ich generell nicht so gerne; gegen einen leichten, leckeren Duft (auch sehr subjektiv natürlich) habe ich aber nichts einzuwenden. Meine Haut ist 33 Jahre alt, neigt immernoch zu garstigen Unreinheiten, ist aber gleichzeitig auch sehr trocken, wodurch schnell mal Knitterfältchen entstehen (es SIND Knitterfältchen, nicht das Alter! Ehem.)

Los geht es mit der aktuellen „Morgen-Routine“. Alle Produkte wurden selbst gekauft! Keinerlei Sponsoring, keinerlei Entlohnung für den Post!

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Als erstes gibt es zwei bis drei Spritzer vom Hydro Spray von HighDroxy. Meine Bedenken, das Spray wäre nicht so ergiebig, haben sich schnell zerstreut oder eher zerstäubt (haha), da es sich sehr fein dosieren lässt und wenige Pumpstöße schon für das ganze Gesicht plus Hals reichen. Es zieht sofort ein. Den reizlindernen und Hautton ausgleichenden Effekt muss ich mir bei meiner Haut eher einbilden als dass ich ihn wirklich bemerke, aber es spendet angenehm Feuchtigkeit.

Gekauft habe ich es übrigens v.a. wegen der 4% Niacinamid, da ich mit diesem Wirkstoff sehr gut klar komme. Und in Kombination mit Panthenol, Aloe Vera aber ohne Alkohol, Silikon und Konservierungsstoffe kann es auch nicht schaden, dachte ich mir.

Quelle: https://www.highdroxy.de/produkt/highdroxy-hydro-spray/

Ich werde es auf jeden Fall gerne aufbrauchen, aber danach wohl wieder den Niacinamide Booster von Paula’s Choice verwenden (den ich euch hier vorgestellt habe *klick*), denn bei diesem sehe ich einfach einen deutlicheren Effekt.

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Danach kommt das Hyaluron-Filler Serum-Konzentrat von Eucerin. Dieses ganze „füllt Falten auf“-Gequatsche kann ich kaum noch hören. Wie soll eine Creme das bitte schaffen? Aber „aufzufüllen“ gibt es bei mir eh noch nichts.

Was man bekommt: Ein milchiges, dünnflüssiges Serum, das sehr ergiebig ist und sehr schnell einzieht. Es riecht etwas frisch und seifig, aber nicht aufdringlich, und hinterlässt ein samtiges, frisches und irgendwie geschmeidig-glattes Gefühl auf der Haut. – Kein Wunder; es ist jede Menge Silikon drin. Dazu ein paar Feuchtigkeitsspender, aber das beworbene Hyaluron bezeichnenderweise an letzter Stelle.

In den kleinen Ampullen sind 5 ml enthalten, für die man je nach Apotheke zwischen 5 und 6 Euro bezahlt. Laut Aufdruck soll eine Ampulle für eine Woche reichen, und das kommt bei mir auch gut hin. Kritikpunkt: Der viele Müll. Wenn schon so kleine Größen, (worüber man streiten kann, was aber zum Testen und zum Mitnehmen auf Reisen praktisch ist,) dann müsste doch wenigstens die gigantische Umverpackung nicht sein.

Fazit: Im Moment funktioniert es bei mir gut, aber dauerhaft wird es sich auf gar keinen Fall etablieren, da es zu wenig Anti-Aging bietet und generell recht teuer und auch noch zu dick verpackt ist.

Für die Augen benutze ich meine Lieblingsaugencreme von CeraVe (*klick*) und streiche sie bis auf die Wangen hinunter:

Als letztes kommt die Sonnencreme. Das ist zur Zeit meistens noch diese hier von Sun Ozon von Rossmann: *klick*

Interessiert Ihr euch für die Abendroutine oder für ein Update der Hautpflege im Winter? Was benutzt Ihr zurzeit?

Neues aus der Drogerie (kurze Reviews Teil 3)

Kreativität ist ja irgendwie was anderes, wenn ich so die Überschrift und den Inhalt der letzten Posts anschaue, aber mit dem heutigen Beitrag sind wir dann auch beim letzten Teil der angekündigten Mini-Reviews angekommen. 😉

In der Zwischenzeit konnte ich die neu erworbenen Sachen genügend testen, wobei heute die beiden Lippenprodukte im Vordergrund stehen. Zu den Wattepads gibt es nicht viel zu sagen, außer dass das Faultier aufgedruckt ist, das sich gerade bei gefühlt jedem zweiten dm-Produkt auf die Verpackung schleicht (und das ich trotzdem lieber mag als das Einhorn vom vorhergehenden oder immer noch anhaltenden Trend).

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Die Augencreme von Martina Gebhardt habe ich euch hier schon begeistert vorgestellt (*klick*). Sie ist auch nicht aus der Drogerie, sondern aus dem Biosupermarkt, sehr reichhaltig und genau richtig für die kommende Jahreszeit.

Das Puder aus der aktuellen P2-LE Bloggers’s Loveys mag ich ganz gern: Es ist ziemlich fein gemahlen, hat einen leichten Gelbstich, was für meinen Hautunterton wirklich praktisch ist, und mattiert ein klein wenig. Laut Aufdruck ist es zum Korrigieren und Concealen gedacht, aber da ich selten conceale und ein bisschen Puder gegen meine Hautunreinheiten ohnehin nicht korrigierend ankommt, habe ich darauf nicht viel gegeben –  ich benutze es zum leichten Abpudern im ganzen Gesicht nach dem Make Up-Auftrag, und dafür taugt es gut.

Kommen wir nun zu French Maid von Nyx… (7,95 Euro) Nach der Pleite mit Lace Detail ist es ja eigentlich verwunderlich, dass überhaupt noch mal ein Lingerie Lipstick mitdurfte. Und es wird noch verwunderlicher: Ich finde den richtig gut! Das Tragegefühl ist bei weitem nicht so trocken. Klar, auf spröden Lippen kommt die matte Textur nicht gut, und ein bisschen spürt man ihn nach einer Weile schon auch, also pflegend ist er keinesfalls. Aber im Wesentlichen kann ich diesen wunderschönen, gedämpften Rot-Ton ohne Probleme tragen. Er hält bis zum Essen auch sehr gut ohne jegliches Abfärben und trägt sich danach total gleichmäßig ab. Absolute Empfehlung für den Alltag!

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…Was man von der Superstay Matte Ink von Maybelline nun gar nicht sagen kann. Leute, echt, spart euch das Geld! (8,95 Euro)

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Ich hatte mir die Nuance 45 Escapist zugelegt, weil dieses mega dunkle Violett, fast schon Richtung schwarz, mich angezogen hatte. Aber beim Versuch, es aufzutragen, scheiterte ich schon fast, denn es ist so gut wie unmöglich, exakte Ränder zu ziehen. Zudem deckt die Farbe kein bisschen gleichmäßig. Dann trocknet sie ewig nicht und färbt überall hin ab, zum Bespiel auf die Kaffeetasse, aus der ich zehn Minuten später trank. Dem Versprechen von unglaublicher Haltbarkeit wird sie allerdings doch noch irgendwie gerecht, nämlich, wenn man versucht, sie von Haut, Lippen, Tassen wieder abzukriegen. Schwierig! Es musste schließlich der ölhaltige Augenmake-Up-Entferner ran.  Oh, und erwähnte ich schon den süßlich-chemischen Geruch?

Als Fazit kann ich dazu nur sagen: Ein Beauty-Produkt, das wirklich keinen Spaß macht. Mich würde ja interessieren, ob Ihr da andere Erfahrungen gemacht habt?!

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