Traumziel im Mittelmeer (Teil 1)

Sonne. Meer. Sandstrand. Und kein allzu langer Flug.

Das waren die Kriterien, als wir vor Jahren einen Familienurlaub planten. Es hätte so ziemlich jede Mittelmeerinsel werden können. Doch der Zufall entschied sich für:

Malta.

Viele Jahre und einige Besuche später möchte ich Euch erzählen, was mich an der kleinen Insel so sehr fasziniert, dass ich immer und immer wieder dorthin zurückkehre.

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Der erste Eindruck aus dem Flugzeug war zunächst nicht sehr vielversprechend: „Ach du liebe Zeit, was ist das für ein dichtbebautes, karges Stück Land?!“

Tatsächlich gilt Malta als Staat mit der fünfhöchsten Bevölkerungsdichte weltweit (sagt Wikipedia heute; bis vor einiger Zeit hieß es noch dritthöchste Bevölkerungsdichte). Und tatsächlich ist Süßwasser ein kostbares Gut, weil es selten regnet und weil das Salzwasser quasi überall ist und auch ins Grundwasser dringt.

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Seit meinem ersten Aufenthalt hat sich einiges geändert: Malta ist inzwischen in der EU (seit 2004). Insgesamt liegt weniger Müll rum (wobei hier noch viieel Luft nach oben wäre), Straßen wurden ausgebaut und sogar Fahrradwege geschaffen – und die legendären gelben Busse wurden ersetzt. Manche von ihnen waren so alt, dass man noch mechanisch den Haltewunsch melden musste: Man zog an einer Schnur, die sich über den Sitzen einmal komplett durch den Bus spannte und dies setzte die Glocke vorn beim Fahrer in Bewegung.

Busfahren ist aber auch heute noch ein Erlebnis und mal ein Rat vorab: Nehmt Kleingeld sowie einen Schal oder ein Jäckchen zum Drüberziehen mit…! Oh, und ein bisschen Geduld. Das Busnetz ist zwar gut ausgebaut und günstig, aber der Fahrplan nur eine ungefähre Orientierung über die Linien und Zeiten.

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Auf Geldscheine reagieren Fahrer entweder ungehalten, weil sie darauf nie gut herausgeben können (oder wollen) oder mit lässigem Durchwinken: Ach, dann zahlt heute mal nicht, aber wenn der Kontrolleur kommt, sagt, ihr hättet euren Fahrschein verloren, ok?!?! (Ich weiß nicht, was sich abspielen würde, wenn denn wirklich ein Kontrolleur käme.) Und sobald die Sonne weg ist, merkt man, wie stark die Klimaanlage läuft. Geschätzte 20 Grad kälter als draußen und ein Eishauch im eben noch sonnengewärmten Nacken.

Viele Fluglinien aus der ganzen Welt fliegen den kleinen, in der Nähe der Hauptstadt Valetta gelegenen Flughafen an. Ich würde Euch in jedem Fall raten, die maltesische Fluglinie Air Malta zu bevorzugen, wenn Ihr die Wahl habt. Sie hat den nettesten Service, einen putzigen Sicherheitsfilm, man hört schon mal den Klang der maltesischen Sprache bei den Durchsagen und es war vor Jahren schon selbstverständlich, dass man zwischen vegetarischem und fleischhaltigem Essen wählen konnte (Lufthansa hinkt diesbezüglich auf der gleichen Strecke weit hinterher).

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In Malta gibt es Linksverkehr – wer sich das Fahren dennoch zutraut, ist mit einem Mietauto wahrscheinlich gut bedient (wobei man sich in den engen Städten vorher über Parkmöglichkeiten informieren sollte…). Wir haben bisher immer einen Shuttle-Service gebucht. Die Fahrer fahren wie man es allen Südländern nachsagt: Schnell, unter Einsatz der Hupe und unter Vernachlässigung von Sicherheitsstandards wie Anschnallgurten.

Eigentlich kann man jeden Ort auf der Hauptinsel innerhalb von einer halben Stunde erreichen, da sie gerade mal knapp 30 Kilometer lang und um die 14 Kilometer breit ist. Sitzt man jedoch in einem Shuttle, das noch viele andere Hotels anfahren muss, verlängert sich die Fahrt deutlich – aber man bekommt schon mal einen ersten Eindruck von den engen Gassen, den steinigen Feldern und der Architektur.

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Mehr Eindrücke von Malta und Tipps für’s Sightseeing gibt es demnächst in weiteren Blogposts… Interessiert Euch irgendwas besonders?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin – Ende der Reihe „Eindrücke aus der Hauptstadt“

Mein Aufenthalt in Berlin ist inzwischen vorbei und die dazugehörigen Beiträge sind nun auch erstmal abgeschlossen. Vielen Dank für Euer Interesse und die Kommentare zu diesem Thema! Da diese Art von Blogartikel gut angekommen ist, wird es in der „Unterwegs“-Kategorie demnächst eine Fortsetzung geben. Diesmal geht es in den Süden…

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Mein persönliches Fazit zu Berlin ist einmal mehr: Ich mag den Flair unserer Hauptstadt! Tolle Stadt mit unzähligen kulinarischen und kulturellen Möglichkeiten, vielen vielen Läden und Kneipen… und trotz der Menschenmengen sehr entspannt.

Auf Dauer würde ich auch in Zukunft eine kleinere Stadt bevorzugen, in der die Wege nicht so lange dauern und ich schnell im Grünen bin. Für eine begrenzte Zeit würde ich aber sofort wieder gerne nach Berlin gehen!

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Und hier findet Ihr abschließend alle Beiträge der Berlin-Reihe auf einen Blick:

Ankündigung

Teil 1: Der Zauber des Neuen

Teil 2: Alexanderplatz

Teil 3: Das Nivea-Haus

Teil 4: Die schönste Berlinerin

Teil 5: Friedrichstraße

Teil 6: Denkmal für die ermordeten Juden

Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 6: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Ich habe aufgrund der Schwere des Themas lange überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll, mich aber letztlich dafür entschieden.

Während meiner Zeit in Berlin war ich natürlich auch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas und möchte ein paar Gedanken dazu mit euch teilen.

ERSTENS

Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Leute auf den Stelen sitzen und für Selfies posen. Es fällt mir ohnehin oft schwer, wenn schöne Landschaften oder Bauten nur als Kulisse der Selbstinszenierung zu dienen scheinen. In diesem Fall ist das aber noch extremer: Kann man nicht einmal angesichts solch unfassbar schrecklicher Geschehnisse wie im Holocaust darauf verzichten, sich selbst zum Mittelpunkt zu machen? Und nein, auch fröhlich-lärmendes Fangenspielen zwischen den Stelen finde ich nicht angemessen, auch wenn ich dieses noch eher als intuitiven Versuch auffassen kann, dem bedrückenden Gefühl zu entkommen, das sich beim Begehen des Denkmals einstellen könnte.

ZWEITENS

Anscheinend wird öfter kritisiert, dass das Denkmal keinen unmittelbar erkennbaren Bezug zum Holocaust habe. Zwar ist es ohne Erläuterung tatsächlich nicht verständlich, sondern eben nur eine Anhäufung von Betonbrocken, aber mal ehrlich – wer kommt denn an dieses Denkmal und hat wirklich weder eine Ahnung noch die Möglichkeit die erklärende Tafel zu lesen?

DRITTENS

Die Nazi-Vergleiche sind aktuell in aller Munde. Und ja: So etwas wie damals im 3. Reich darf nie nie nie wieder passieren!!!

Aber dennoch oder gerade deswegen finde ich es höchst unangebracht, wenn jegliche Kritik an aktuellen Entwicklungen mit der Zuschreibung „Nazi“ oder mindestens mit „du bist ja voll rechts“ mundtot gemacht wird. Das spielt zum einen die furchtbaren Taten der echten Nazis herunter und führt zum anderen dazu, dass keine konstruktive Diskussion zustande kommen kann.

Denn in meinen Augen kann sich Geschichte nicht nur thematisch wiederholen, also im Sinne von „Deutschland könnte wieder rechtsradikal werden“, sondern auch strukturell im Sinne von „Deutschland könnte eine heraufziehende Gefahr übersehen und nicht rechtzeitig gegensteuern.“

Wie ich das meine?

Wir bieten als wohlhabendes und als humanitären Grundsätzen verpflichtetes Land einer wachsenden Anzahl von Menschen aus anderen Kulturen Asyl. Wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Wie kann Integration gelingen?

In meinen Augen werden zur Zeit sehr viele und zum Teil sehr fragwürdige Zugeständnisse gemacht, wie etwa das Urteil einer Richterin im Fall einer Vergewaltigung: Der Mann mit Migrationshintergrund wurde freigesprochen mit der Begründung, er habe vielleicht aufgrund seiner Kultur die Vergewaltigung nicht von wildem Sex unterscheiden können. (siehe zum Beispiel hier mit Link zur Originalquelle)

Im Klartext heißt das: Wer sich auf eine andere Kultur beruft, darf in Deutschland Dinge tun, die mit dem deutschen Recht nicht vereinbar sind. ?!

Das ist für mich absolut keine Entwicklung, die ich gutheißen kann – und nebenbei auch ein Schlag in die Fresse all der Zugewanderten/Geflüchteten, die mit guten Absichen hier in Frieden leben wollen! Denn gerade wer wirklich vor Terror, Unrecht und Gewalt geflohen ist, bekommt ein ungutes Gefühl, wenn auch das vermeintlich sichere und schutzbietende Land nicht in der Lage ist, dem Terror, dem Unrecht und der Gewalt deutliche Grenzen zu setzen!

Ich habe ein Beispiel gewählt, das noch recht aktuell ist und mich als Frau sehr bedrückt hat. Es gibt aber noch zahlreiche andere Beispiele, bei denen man sich fragen kann, wohin diese Entwicklung führen soll

Etwa

  • „No go areas“ in deutschen Städten – wenn wir jetzt schon nichts gegen die dort machthabenden ausländischen Clans tun können/wollen, was wollen wir dann in 20 Jahren dagegen tun, wenn sie sich weiter ausgebreitet haben?
  • Wieviel Angst und Schrecken und wie viele Tote wollen wir in den kommenden Jahren in Kauf nehmen, wenn es jetzt schon heißt, wir müssten uns an den Terror gewöhnen?! Nein, ich will mich nicht an den Terror gewöhnen! Dass es keine absolute Sicherheit geben kann, ist klar. Aber muss das im Umkehrschluss wirklich heißen, dass wir mit Terroranschlägen umgehen müssen wie mit einem schweren Sturm, der nun mal passieren kann? Ich hoffe nicht!

Und einiges mehr ließe sich hier anführen – das Thema lässt sich natürlich niemals in wenigen Sätzen erschöpfend und differenziert genug behandeln.

VIERTENS

Eine Bekannte von mir meinte im Voraus, wenn man durch die Stelen ginge, hätte man zunächst noch gut den Überblick und könnte sich gar nicht vorstellen, dass es plötzlich unüberschaubar werden würde, und genau dieses Erlebnis bilde ab, wie sich das Unheil damals ausbreitete. Ich dachte noch: „Na toll, jetzt bin ich vorgewarnt und weiß, was mich erwartet, dann funkioniert es doch nicht mehr!“ – Doch. Es funktioniert! Im einen Moment überblickt man noch den ganzen Platz und im nächsten ist man verschwindend klein zwischen den bedrohlich aufragenden, massiven Betonklötzen. Bedrückend!

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Der einzelne Mensch erscheint winzig und machtlos angesichts der Entwicklungen…

Falls jemand bis hierher gekommen ist – vielen Dank für’s Lesen! Ich weiß, es war heute textlastig und schwer.

Im nächsten Beitrag geht es wie gewohnt weiter mit leichteren Texten und Themen.

Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 5: Friedrichstraße und Checkpoint Charlie

Die Friedrichstraße, die als Nord-Süd-Achse zentral durch die Stadt verläuft, hat es mir irgendwie angetan:

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Hier wimmelt es von kulturellen Angeboten, Restaurants, Läden, Cafés – und dementsprechend auch von Menschen, die sich auf den Gehwegen drängen, da die Straße trotz ihres Shoppingmeilencharakters ganz normal befahrbar ist.

Neben den üblichen Verdächtigen jeder größeren Stadt (dm, Douglas, Rossmann und Starbucks…) finden sich in dieser Straße auch einige Besonderheiten, von denen ich ein paar hervorheben möchte:

Die „DISTEL“

Direkt am Bahnhof Friedrichstraße liegt dieses bekannte Kabarett-Theater: Hier wird politische Satire mit „spitzem Humor“ in unterschiedlichen Formaten geboten – ich war bisher nur einmal dort, aber das hat sich gelohnt! Wer politisches Kabarett mag und in Berlin ist, kommt an der DISTEL nicht vorbei.

 

Checkpoint Charlie

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Der bekannteste ehemalige Grenzübergang liegt ebenfalls in der Friedrichstraße.

Heute ist es dort voller Touristen, die munter Bilder von den Männern am nachgebauten Kontrollpunkt machen. Man kann sich in dem Gewusel nicht mehr recht vorstellen, wie es gewesen sein muss, als hier noch die Grenze verlief, die West und Ost, Kapitalismus und Kommunismus trennte. Zum Glück kann man sich das nicht mehr gut vorstellen!

Die Mauerreste und das Mauermuseum machen einem aber mit beklemmender Deutlichkeit klar, wieviel Unfreiheit, Ungerechtigkeit und Leid mit der Teilung Deutschlands verbunden war!

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Dringend Zeit für Kaffee…

Einstein Kaffee

Klar, es ist auch eine Kette, kein individuelles kleines Café. Wie bei Starbucks so bestellt man auch hier an der Theke und kann zwischen verschiedenen Getränken, drei Größen und mehreren Milchsorten auswählen. Während es aber in der Filiale am Alexanderplatz laut war und man selbst als Gast 20 Cent für die Toiletten bezahlen sollte, war das Café in der Friedrichstraße ziemlich gemütlich und der Cappuccino war in beiden Fällen sehr lecker. (Lecker ist natürlich subjektiv, aber ich mag Kaffee, der mild schmeckt, nicht gleich den Magen reizt und trotzdem ein wahrnehmbares Aroma hat.)

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Kennt Ihr die Friedrichstraße und was mögt Ihr in Berlin?

Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 4: „Die schönste Berlinerin“

Irgendwo hatte ich im Vorfeld gelesen, wie sie mit einem Zwinkern als „die schönste Berlinerin“ bezeichnet wurde:

Die ägyptische Königin Nofretete.

Ihre Büste, die ins Jahr 1340 VOR Christus datiert wird (!), steht nämlich im Neuen Museum auf der Museumsinsel in Berlin.

Tatsächlich zeigt die Büste eine unfassbar schöne Frau, an der man sich kaum sattsehen kann: Symmetrische Gesichtszüge, eine zauberhafte Mischung aus filigran und markant, die elegante Kopfhaltung und eine beeindruckende Ausstrahlung.

Von Nahem sieht man, wie detailliert die Hautstruktur herausgearbeitet ist und wie die Königin geschminkt war: Rote Lippen, mit Kajal umrandete Augen und nachgezogene Brauen. Sogar Concealer und Wangenkontur kann man erahnen!

Da die Farbe noch von vor über 3000 Jahren stammt und die Büste nicht restauriert werden kann, ohne sie zu beschädigen, ist es streng verboten, Fotos von ihr zu machen. Gleich zwei Museumsleute sind dafür abgestellt, dies zu unterbinden.

Aus diesem Grund kann ich Euch bedauerlicherweise kein Foto zeigen. Das wäre aber auch wirklich nur ein schwacher Abklatsch des Eindrucks, den man bekommt, wenn man ihr gegenübersteht! Selten hat mich ein Stück Kunst so fasziniert und beeindruckt!

Schon der Entdecker der Büste, Ludwig Borchardt, soll Anfang des 20. Jh. geschrieben haben:

„Beschreiben nützt nichts, ansehen. […] Jedes weitere Wort ist überflüßig.“

(Quelle: Wikipedia)

Dem kann ich mich nur anschließen – zumal sich auch der Rest vom Museum lohnt!

Den Link dazu, inklusive Fotos, findet Ihr hier

Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 3: Das Nivea-Haus

 

Nivea habe ich früher oft und gern benutzt, heute mag ich in der Hautpflege keine so stark bedufteten Sachen mehr. Nur Duschgels und Handcremes sind noch manchmal in Gebrauch.

An dem Nivea-Haus bin ich daher eher zufällig vorbeispaziert, als ich auf dem Rückweg vom Brandenburger Tor war. Und da es nur zwei Nivea-Häuser gib (das andere ist in Hamburg), bin ich natürlich doch reingegangen.

Allerdings war ich nur im Shop, nicht im Spa. Der ganze Laden riecht pudrig zart nach Nivea, ziemlich lecker! Alles, wirklich alles ist in blau-weiß und im Nivea-Design gehalten und man ist von Produkten umgeben:

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Manche Cremes gibt es exklusiv nur hier zu kaufen, nicht in Drogeriemärkten. Dies sind zum einen die Lipbutters in verschiedenen Duftrichtungen:

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Zum anderen ist die Professionel-Serie nur hier erhältlich, die mit Wirkstoffen wie Vitamin C und Hyaluron für eine Anti-Aging Wirkung wirbt und preislich deutlich über dem Nivea-Drogeriesortiment liegt (24-26 Euro)

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Eine Review von einem meiner Lieblingsblogs verlinke ich Euch hier:

SKINCARE: NIVEA PROFESSIONAL „HYALURONIC ACID – SERUM, NIGHT CARE, EYE-CARE“ * LOHNT SICH DAS?

Auch das Nivea-Eau de Toilette kann man im Nivea-Haus kaufen. Es riecht gut und tatsächlich recht ähnlich, als hätte man sich gerade frisch mit der Original-Niveacreme aus der blauen Dose eingecremt. Und diesen Duft finde ich noch immer sehr toll, auch wenn ich die Creme kaum noch verwende. Die große Beliebtheit des Dufts hängt sicher auch damit zusammen, dass wir ihn alle aus unserer Kindheit kennen.

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Die Reviews, die ich darüber gelesen habe, bewegen sich allerdings zwischen „totaler Flop“ und „naja“, sodass mich der Kauf nicht gereizt hat.

Drei Reviews dazu findet Ihr hier:

http://sulfurandcookies.de/2015/11/nivea-eau-de-toilette-ein-griff-ins-klo/

http://www.der-blasse-schimmer.de/2016/01/ein-duft-ueber-generationen-das-nivea-eau-de-toilette/

https://www.innenaussen.com/2016/02/duftsamstag-nivea-eau-de-toilette.html

Produkte von Nivea, die ich aktuell benutze, sind übrigens diese:

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Die Duschgels sind beide schön cremig-schaumig, riechen beide typisch nach Nivea (das blaue nach dem Original), aber nicht zu stark. Sie trocknen die Haut nicht aus, pflegen aber auch nicht so, dass ich auf das anschließende Eincremen verzichten könnte.

Alle drei Cremes verwende ich als Handcremes.

Die „Nivea Soft“ mag ich vom Duft her sooo gern. Sie zieht sehr schnell ein, macht die Haut weich und ist eine frische „geht immer“- Creme für zwischendurch. Für spröde Winterhände wäre sie aber nicht pflegend genug.

Die „Intensivcare“ riecht ebenfalls gut, aber schon recht deutlich wahrnehmbar. Sie zieht schnell ein, hinterlässt aber einen leichten Film und es ist ärgerlich, dass sie sich nicht restlos entleeren und nicht aufschneiden lässt.

Die „Sensitive Tagescreme“ hat den Vorteil eines leichten Lichtschutzfaktors, der auch für die Hände nicht schaden kann. Dafür, wie reichhaltig sie ist, zieht sie noch verhältnismäßig gut ein, aber es bleibt noch ein paar Minuten ein leicht schmieriges Gefühl.

 

Kennt Ihr das Nivea-Haus? Und welche Nivea-Produkte verwendet Ihr? Verlinkt Eure Beiträge dazu gern in den Kommentaren!

 

 

 

Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 2: Alexanderplatz und drumherum

Essen

Auf dem Alexanderplatz selbst finden sich v.a. (Fast) Food Ketten und Currywurstläden, aber nur eine Querstraße entfernt, in der Rosa-Luxemburg-Straße, wimmelt es von tollen und günstigen Restaurants!

Im Burritos Dolores gibt es kalifornische Küche. Es stehen verschiedene Tacos, Burritos und Burrito-Bowls zur Wahl und man kann sich auch alle Zutaten nach Lust und Laune zusammenstellen lassen.

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Macht unglaublich satt, auch in der veganen Variante und das für grade mal um die 6 Euro!

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Der Raum ist eher im Kantinenstil, eng, voll und quirlig und mit interessant gestalteten Wänden. Man bestellt an der Theke und bekommt eine Nummer, die (ganz wenige Minuten später) dann auf diesem Bildschirm aufgerufen wird.

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http://www.dolores-online.de/1000.html

Auch sehr empfehlenswert, aber etwas teurer ist das Soy, ein veganes, vietnamesisches Restaurant. Hier könnte es sich lohnen, zu reservieren, denn obwohl wir am Nachmittag dort waren, war es sehr voll (und sehr laut, auch von der Musik her).

Für 9,30 Euro gab es eine große und gut sättigende Portion Glasnudeln mit Tofu, verschiedenen Pilzen und Gemüse. Sehr sehr lecker würzig und ohne Geschmacksverstärker.

Die Auswahl von veganen Speisen mit Nudeln oder Reis, Suppen und asiatischen Tapas ist ziemlich groß!

Übrigens war ich nicht extra auf der Suche nach veganem Essen, das hat sich einfach so ergeben.

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http://soy-berlin.com/

 

Dies&Jenes

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  • Der Alexanderplatz ist groß. SEHR groß, wenn man schnell irgendwohin will (z.B. auf die Museumsinsel) und nicht genau weiß, in welche Richtung man da laufen muss. Dann kann man schon mal unfreiwillig gut 20 Minuten im Getümmel auf dem Alexanderplatz spazierengehen. Schön dran: Der Fernsehturm ist immer sichtbar und muss ja auch ganz oft und aus jeder Perspektive fotografiert werden. Praktischer ist aber, man schaut sich vorher auf der Karte an, welche U-Bahn-Aufgang der passendste ist.
  • ein sieben-Tages-Ticket für 30 Euro lohnt sich, wenn man entsprechend lange da ist, sehr schnell, nicht nur vom Preis her, sondern auch, weil man sich das ständige Ticketkaufen und somit Zeit sparen kann und nicht jedes Mal rumüberlegen muss, ob sich die eine Station lohnt oder man lieber läuft
  • Passt auf Eure Taschen auf! Vor Taschendieben wird fast überall gewarnt. Persönliche Erfahrungen habe ich damit zum Glück noch nicht gemacht.
  • Ja, man kann hier shoppen ohne Ende: Hier befinden sich unter anderem der größte Galeria Kaufhof, den ich kenne, das „Alexa“-Einkaufszentrum, zwei dm, ein riesiger Primark…
  • Die Buslinie 100 fährt von Alexanderplatz bis Bahnhof Zoologischer Garten an ziemlich vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Dom, Reichstag, Kanzleramt, Schloss Bellevue, Großer Stern mit Siegessäule…Toll sind natürlich die (immer begehrten) Plätze oben ganz vorne – super Ausblick und lustiges Gefühl beim Fahren.
  • Der Bahnhof am Alexanderplatz ist olfaktorisch wirklich eine Herausforderung. Diese Mischung aus…Pisse, Essen, Rauch und vielen Menschen. Buh.
  • Das sprichwörtlich gewordene „unter der Brücke Schlafen“ trifft hier leider sehr oft zu. Wie ich im „Motz“, einer Berliner Straßenzeitung, gelesen habe, liegt das daran, dass die Kälteunterkünfte zum 1. April geschlossen haben. Ziemlich bitter, wenn es nochmal so kalt wird wie in den letzten Nächten!

 

Fundstücke

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Ich hoffe, Euch hat meine kleine Zusammenstellung gefallen und ich freue mich über Feedback und über Tipps, was ich in Berlin unternehmen oder essen 😉 sollte!