Drei Produkte von… Alverde

Die Marke Alverde reizt mich irgendwie nicht so sehr und erst seit der Sortimentserweiterung in diesem Frühjahr habe ich mir die Theke überhaupt mal wieder angesehen. Heute stelle ich Euch drei aktuell erhältliche Produkte von Alverde vor und gebe meine Einschätzung, ob sich ein Kauf doch lohnen könnte…

 

Nagelpflege-Stift für 2,95 Euro

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Eigentlich war ich ja der Auffassung: Eine normale Handcreme reicht ja wohl. Doch da ich sehr oft trockene Hautfetzen um den Nagel habe und auch die Nägel selbst durch den Dauergebrauch von Nagellack ein wenig pflegebedürftig sind, ließ ich mich von einer Freundin zu dem „Stift“ überreden.

Der Geruch ist leider eher so, wie man sich vorurteilsmäßig Naturkosmetik vorstellt… Kamillig-kräuterig und ölig. Nicht so lecker, ehrlich gesagt. Aber die Wirkung ist doch überraschend gut! Die Haut wird glatt und bleibt das auch lange, sogar nachdem man sich mehrmals wieder die Hände gewaschen hat. Und wenn man es nicht gerade übertreibt mit dem Einölen, kann man auch recht schnell wieder was anfassen ohne sein ganzes Umfeld einzufetten.

Hier seht Ihr den pinselförmigen Applikator:

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Sugar Lip Scrub für 2,45 Euro

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Kommt in einem kleinen rosa Tübchen daher wie eine normale Lippenpflege. Deutlich sichtbar und fühlbar sind die kleinen Körnchen.

Sieht beim genaueren Betrachten gar nicht mal so lecker aus… Aber die Körnchen sollen immerhin tatsächlich aus Zucker bestehen und nicht aus Plastikkügelchen.

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Ich habe die Lippen mit der leicht zähen Masse eingerieben, ein bisschen gewartet und die Lippen dann mit einem feuchten Tuch saubergemacht.

Es schmeckt süßlich – und ja, es funktioniert. Meine tendenziell trockenen Lippen haben sich glatter und weicher angefühlt. Ich habe aber im Anschluss eine normale Lippenpflege drüber gegeben und das war auch nötig. Ein gutes 2-in-1-Produkt ist das Zeug leider nicht.

 

Highlighter (Illuminating Powder) für 3,95 Euro

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Haha, auf diesem Bild war er noch neu. Mittlerweile sieht er ein bisschen anders aus… Nämlich deutlich benutzter. Kein Wunder bei diesem zauberhaften, seidigen Champagner-Goldton. Noch dazu lässt er sich einfach verteilen und bleibt, wo er sein soll.

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Und hier aufgetragen. Ich finde, man sieht den hübschen und alltagstauglichen Schimmer ganz gut – aber auch, wie das Puder ein wenig die Hautstruktur betont. Das ist ein kleines Manko daran.

 

Mögt Ihr Alverde? Was sind Eure Empfehlungen?

Der nächste „Drei Produkte von…“-Beitrag wird übrigens über Manhattan gehen. 🙂

 

Benefit: Hoola-Bronzer

Kürzlich ist ja der neue und hellere Hoola-Bronzer von Benefit auf den Markt gekommen. – Ein Grund mehr, Euch das „Original“ vorzustellen, das ich seit einem Jahr häufig und gern benutze. Ich muss dazu sagen, dass ich Bronzer so gut wie nie im ganzen Gesicht auftrage, sondern immer als Rouge-Ersatz, in Kombination mit Rouge oder, wenn der Ton kühl genug ist, auch mal als Konturpuder.

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Ich habe den Hoola-Bronzer in der kleinen Größe bei Sephora gekauft; die 40 g gab es für 15 Dollar.

Und falls Ihr den Eindruck gewinnen solltet, dass ich zum Fotographieren ständig Kosmetik in die Wiese schmeiße…Öhm ja, das täuscht nicht. 😉

 

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Die Verpackung lässt sich aufklappen und im Deckel ist ein kleiner Spiegel enthalten. In der Mini-Variante ist dieser allerdings so klein, dass ich darin höchstens ein Auge spiegeln kann. Zum Schminken eignet er sich somit nicht.

 

 

 

 

 

Außerdem ist ein kleines Bürstchen mit einem kurzen Griff dabei. Die Borsten sind recht weich und notfalls kann man das Bürstchen auch mal verwenden, insbesondere, wenn man nur die Wangenknochen konturieren möchte. Für einen großflächigeren Auftrag kommt es wegen seiner geringen Größe nicht in Frage. Dazu nehme ich meistens den abgeschrägten Rouge-Pinsel von Ebelin (dm).

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Und nun zum Wichtigsten: Der Auftrag und das Ergebnis. Und ich glaube, hier liegt auch der Grund für den Hype, der um dieses Puder zurecht betrieben wird: Der Bronzer lässt sich super leicht verteilen und von ganz dezent zu ordentlich sichtbar variieren. Er fühlt sich weich und seidig an und verrutscht oder verschmiert nicht. Außerdem sieht er trotz des „aschigen“ Untertons kein bisschen schmutzig aus – und das ist tatsächlich ein Problem, das ich mit günstigeren Bronzern schon hatte.

Hier in Kombination mit dem aktuellen Alverde-Puder-Highlighter:

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Fazit:

Meiner Meinung nach ein Bronzer, der den Hype wert ist und mit Qualität und Ergiebigkeit überzeugt! Man erreicht mühelos ein schönes Ergebnis und irgendwie macht es einfach Spaß, ihn zu verwenden. Damit ist der Sinn eines Beauty-Produkts zu 100% erfüllt.

Habt Ihr ihn auch und verwerndet ihn ebenso gern? Was ist Euer „worth-the-hype-Produkt“?

Übrigens: Der ebenfalls gehypte Blush von Benefit „Coralista“ war bei mir so ein Flop, dass ich ihn weiterverschenkt habe.

 

Kreuz und quer durch das Nagellackregal – Teil 9 –

Saltwater happy von essie war bei mir ein echtes „instagram made me buy it“-Produkt. Irgendwann konnte ich diesem weißlichen Hellblau von meiner Lieblingsnagellackmarke einfach nicht mehr widerstehen… Der Farbton ist so schön…!

Seht selbst:

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Gekostet hat der Nagellack 7,95 Euro und enthalten sind 13,5 ml.

Wie üblich bei essie habe ich zwei Schichten gebraucht. Der Auftrag war problemlos, die Trocknungszeit durchschnittlich. Nur die Haltbarkeit finde ich nicht ganz so toll: Ohne Überlack (und ich verwende fast nie welchen) waren schon nach einem Tag kleine „Löcher“ im Lack.

Beim nächsten Versuch habe ich deshalb einen uralten Klarlack drüber gepinselt und freue mich nun schon den vierten Tag an einem wie frisch lackiert aussehenden Ergebnis.

Vielleicht sollte ich mir überhaupt mal wieder einen Überlack zulegen…Habt Ihr eine Empfehlung für mich?

Die süßen kleinen Sticker stammen übrigens aus einer alten LE von essence (nauti girl), genauso wie der dunkelblaue Farbton auf dem Ringfinger.

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Hintergrund: Motiv-Serviette von dm.

Wie findet Ihr saltwater happy und was ist Euer liebster Sommerlack?

Der Kampf mit dem Sonnenschutz -Teil 3 –

Heute erfahrt Ihr, was mein aktueller Lieblingssonnenschutz ist, was so toll daran ist und wie es dazu kam…

Ich hatte vor einiger Zeit erklärt, warum ich überhaupt Wert auf Sonnenschutz lege. (Den Beitrag dazu gibt es hier.) Außerdem habe ich hier zwei Sonnencremes mit sehr hohem Lichtschutzfaktor vorgestellt, mit denen ich nicht sonderlich gut klar kam.

Darauf erhielt ich von Eileen von Smalltown Dreamings den Tipp, mich mal bei Rossmann in der Sun Ozon Med-Reihe umzusehen (vielen Dank!). Auf den ersten Blick war das zwar ernüchternd, denn auch hier enthalten viele Gels und Cremes austrocknenden Alkohol ganz vorne mit drin und kommen aus diesem Grund für eine tägliche Verwendung bei mir nicht in Frage.

Ich entdeckte aber auch dieses Sun Ozon Sonnengel für fettige und unreine Haut, das ich seit zwei Monaten fast täglich verwende:

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Zwar ist meine Haut nicht fettig, aber ich komme mit diesem Gel besser klar als mit so mancher Creme für Mischhaut oder trockene Haut. Die Konsistenz ist relativ dünn und beim Auftrag merke ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied zu einer normalen Tagescreme! (Nur sollte man bei Sonnenschutz grundsätzlich mehr verwenden als bei einer normalen Creme, damit der Schutz auch wirklich gewährleistet wird!)

Weitere Punkte, die mich überzeugen:

  • kein Krümmeln, kein Weißeln
  • kein extremer Fettglanz (ich tupfe nach einigen Minuten einmal mit einem Kosmetiktuch drüber und das Gel fettet nicht nach – Achtung, nicht reiben, sonst rubbelt Ihr den Schutz wieder ab!)
  • fast geruchlos (nur ein leichter Hauch von Duft, den ich mit „Tag am Pool/Meer“ verbinde)
  • Make-Up-Auftrag ist darüber problemlos möglich
  • eine Kombination von mehreren hauptsächlich chemischen UVA – und UVB-Filtern, unter anderem dem bekannten Breitbandfilter  „Tinosorb S“ (Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenol Triazine)
  • im Gesicht und auf dem Körper verwendbar
  • fast unschlagbares Preisleistungsverhältnis (3,49 Euro für 100 ml)

Mittlerweile habe ich die Creme an diverse Menschen in meinem Umfeld weiterempfohlen, unter anderem an meinen eincreme-unwilligen Bruder und an mein 12-jähriges Patenkind.

Ich kann sie auch Euch sehr empfehlen – mit den folgenden Einschränkungen:

Aktuell wird das „Sonnengel“ in den Rossmann-Filialen für 2 Euro pro Tube rausgehauen (greift zu!!) und danach wird laut Info der Verkäuferin das Design verändert. Meine Befürchtung ist, dass womöglich doch auch an der Zusammensetzung was geändert wird. Das bleibt abzuwarten und ich werde diesen Bericht aktualisieren, sobald ich näheres weiß.

(Schön wäre es natürlich, wenn die stabilen Filter und die reizarme Formulierung erhalten blieben, aber man auf Mikroplastik verzichten könnte… Ich bin noch nicht sehr vertraut mit dieser Thematik, möchte aber eigentlich gern solcherlei Umweltbelastungen vermeiden).

Und: Für mich persönlich ist LSF 30 schon sehr hoch, weil ich einen „südlichen“ Hauttyp habe und mich ohnehin nicht stundenlang in die Mittagssonne knalle. Wer schon bei zehn Minuten Aufenthalt im Freien zum Sonnenbrand neigt, ist vielleicht mit einem höheren LSF besser beraten.

Welchen Sonnenschutz verwendet Ihr zur Zeit? 

 

Aufgebraucht – nachgekauft? (Mai)

Ich weiß gar nicht, wie viele Aufgebraucht-Beiträge ich in den letzten Tagen gelesen und geliket habe, bis mir einfiel, dass ich ja schließlich auch wieder fleißig „Müll“ gesammelt habe.  😉

Und es ist sogar eine ganze Menge zusammengekommen!

Los geht’s…

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Palmolive-Duschgel Sensitive (1,35 Euro)

Ein Lieblingsduschgel seit vielen vielen Jahren; durchschnittlich pflegend, durchschnittlich ergiebig, aber mit soo leckerem frischen, leicht milchigen Duft.

Nachgekauft? Ja, immer.

 

Balea Seidenglanzspülung Frangipani & Perle (0,50 Euro)

Meine Haare sind zum Glück recht pflegeleicht, sodass im Sommerhalbjahr die Anwendung einer Spülung alle 2-3 Haarwäschen vollkommen ausreicht. Diese hier riecht dezent, macht die Haare leicht kämmbar und ist ergiebig – und das für gerade mal 50 Cent.

Nachgekauft? Ja.

 

Nivea Creme Soft Duschgel (1,55 Euro)

Angenehmer Geruch, viel Schaum, nicht austrocknend – enthält aber Mikroplastik. Das kann ich momentan ohnehin nicht komplett vermeiden, aber es muss nicht unbedingt auch noch im Duschgel sein.

Nachgekauft? Nein.

 

Garnier Body Intensiv 7 Tage Reparierende Creme-Milk Cacao (ca. 2,75 Euro)

Dass ich mir was auf den Körper schmiere, wo drauf steht „nicht im Gesicht anwenden“, ist schon seltsam, denn was für mein Gesicht nicht geeignet ist, möchte ich eigentlich auch sonst nicht auf der Haut haben. Manchmal gibt es aber Ausnahmen von der duftfrei-reizfrei-Pflege, und die muss dann gut riechen.Tut diese Cacao-Creme auch wirklich. Süß, schokoladig, aber nicht penetrant, sondern leicht und frisch. Zieht gut ein und meine Haut fühlt sich damit gepflegt an. Nur das Versprechen, sich nur alle 7 Tage eincremen zu müssen, ist natürlich Quatsch.

Nachgekauft? Nächsten Winter bestimmt!

 

 

Olaz Total Effects 7 Feuchtigkeitspflege für reife Haut (10,95 Euro)

Den Anwendungshinweis „für Haut ab 50“ habe ich einfach mal als Werbe-Aussage aufgefasst und ignoriert. Es ist Niacinamid drin, ein Inhaltsstoff, den ich sehr mag, und mit dem Rest der leicht duftenden und nicht fettenden Creme komme ich trotz Parfum und Citronellol gut klar. Ich gebe sie allerdings als letzten Schritt über ein oder zwei Seren und benutze sie so als Nachtcreme.

Nachgekauft? Noch nicht.

 

Cetaphil Feuchtigkeitscreme (9,95 Euro)

Ich hatte mir diese reichhaltige und geruchlose Creme als Nachtcreme im Winter gekauft, mochte das Gefühl auf der Gesichtshaut aber gar nicht – irgendwie glitschig und nicht so feuchtigkeitsspendend wie erhofft. Also habe ich die Creme als Bodylotion für trockene Stellen am Körper (Schienenbeine, Arme) aufgebraucht und dafür war sie super!

Nachgekauft? Nein.

 

Rexona Deo Roll-on linnen dry

Machen wir es kurz: Der Geruch ist frisch und pudrig, die Schutzwirkung ausgezeichnet – aber es wurde vom Markt genommen.

*heul* immer meine Lieblingsprodukte… *heul*

 

 

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Cera Ve Augencreme

Habe ich in Amerika entdeckt und mir einen Vorrat mitgenommen, der sich leider dem Ende zu neigt. Der erste (!) Inhaltsstoff ist Niacinamid, die Creme ist sehr feuchtigkeitsspendend und geruchlos, lässt sich gut verteilen und zieht gut ein. Ich will mehr davon! Über amazon ist sie aber teuer…

 

Manhattan Good to glow Lipgloss (3,85 Euro)

Ein farbloser Lipgloss, der mit dem PH-Wert der Haut reagiert und die Lippen individuell pinkrot färbt. Klebt kaum, riecht angenehm, aber dezent, lässt einen leichten Stain zurück, wirkt wie ungeschminkt, aber frisch. Absolut empfehlenswert!

Nachgekauft? Noch nicht, aber nur weil ich eh zu viele Lippenprodukte habe.

 

L’Oréal Wimpertusche False Lash Superstar x Fiber (ca. 12 Euro)

Eine solide Wimperntusche – aber das Ergebis kann man auch günstiger und ohne zwei Pinsel für den Auftrag kriegen… Hier geht es zu Review.

Nachgekauft? Nein.

 

Highdroxy Hydro Spray (zwei Probegrößen, je 2,90 Euro für 5 ml)

Ein Serum in Sprayform. Wirkt bei mir unmittelbar beruhigend und erfrischend auf der Haut. Und wieder mit Niacinamid, das in den letzten Monaten zu meinem Lieblingshautpflegewirkstoff geworden ist.

Nachgekauft? So bald wie möglich in Full Size!

 

Paula’s Choice Resist Antioxidant Concentrate Serum (39 Euro)

Der Preis ist gewaltig gestiegen, seit ich es zum ersten Mal gekauft habe, und die silikonige Konsistenz muss man mögen. Inhaltsstoffe (z.B. Vitamin C) und Wirkung auf der Haut überzeugen mich aber noch so sehr, dass ich es weiterhin kaufen werde, solange ich keine Alternative gefunden habe.

Nachgekauft? Ja.

 

Schreibt mir gern einen Kommentar, ob Ihr die vorgestellten Produkte vielleicht auch kennt und verwendet, was bei Euch so leer gegangen ist oder ob Ihr eine Alternative zu dem Rexona-Deo kennt… 😉

Glanz und Glow – Teil 2: Liquid Luminizer Strobing Pen von Catrice

Hallo zusammen,

neulich habe ich Euch meinen aktuellen Lieblingshighlighter gezeigt.

Bei dem heut vorgestellten Highlighter bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich von ihm halten soll… Es handelt sich um den Liquid Luminizer Strobing Pen von Catrice in der Farbe 010 Sleeping Beauty’s Rose. Es gibt eine weitere Nuance (020 Ready for Champagne), aber ich habe mich bewusst für den Rosa-Ton entschieden, um mal was anderes zu haben als die sonst bevorzugten Gold-Champagner-Töne.

Enthalten sind 3,5 ml und gekostet hat der „Stift“ 3,95 Euro.

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Wie Ihr auf den nächsten Bildern sehen könnt, hat der Liqiud Luminizer einen Pinselapplikator. Aus diesem quillt das Produkt raus, wenn man den Stift am unteren Ende dreht – am Anfang muss man einige Male drehen und dann kommt plötzlich ganz viel auf einmal… die übliche Problematik bei diesen Dingern… Später lässt er sich aber mengenmäßig gut dosieren.

Man kann schon ziemlich dick auftragen mit dieser rosa-glänzenden Creme. Sie fühlt sich etwas klebrig und pastig an.

links: im Sonnenlicht, rechts: bei Tageslicht

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Aufgetragen und verblendet sieht das Ganze deutlich dezenter aus und gefällt mir im Ergebnis eigentlich sehr gut! Es glitzert nichts, alles bleibt, wo es sein soll und verleiht das schöne, gesund aussehende Strahlen, das vermutlich jede Highlighter-Verwenderin sucht…

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Kommen wir nun zum großen Minuspunkt: Der Auftrag. Ich bin mir schon nicht sicher, ob ich direkt auf die Haut pinseln oder etwas Produkt mit dem Finger oder einem Schwämmchen abnehmen soll. Ist letztlich auch egal: Wenn man nicht verdammt schnell ist, trocknet die Creme sofort an und lässt sich dann so gut wie gar nicht mehr verblenden. Sie rutscht dann nur noch auf der Haut hin und her (und verschiebt dabei natürlich auch den Rest vom Make-Up).

Man hat also zwei Möglichkeiten:

Die Creme so balkenartig lassen, wie man sie aufgetragen hat. Dann knallt der Highlighter natürlich so richtig und jeder kann sehen, dass Ihr welchen benutzt habt. Meins ist das eher nicht.

Oder man tupft und verblendet sehr schnell und sehr vorsichtig und hofft, dass es klappt. Bei mir ist das momentan noch Glückssache, sodass ich den Strobing Pen nie benutzen würde, wenn ich mich auf das Gelingen des Make-Ups verlassen möchte. Und eigentlich, wenn ich ehrlich bin… können sich solche Produkte meist nicht duchsetzen in meinem Schminkschränkchen.

 

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Liquid Luminizer Strobing Pen?

Und was ist Euer Lieblingshighlighter?

Habt ein strahlendes Wochenende!  🙂

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Paula’s Choice: Resist 10% Niacinamide Booster

Heute stelle ich Euch eine Hautpflege vor, die ich seit der Glamour Shopping Week (Anfang April) täglich 1-2 Mal benutze und nicht mehr missen möchte!

Ich habe schon das ein oder andere Produkt von Paula’s Choice verwendet und bin mit der Marke insgesamt zufrieden, aber nur wenige Cremes/Seren haben bei mir einen derart deutlichen Effekt wie der 10% Niaciamide Booster.

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Leider ist er wirklich nicht der günstigste: 47 Euro für 20 ml sind der Originalpreis, ich habe ihn durch den Rabatt bei der Shopping Week für 20% weniger erhalten. Dafür ist die Ergiebigkeit sehr hoch: Obwohl ich seit gut 6 Wochen täglich zwischen 3 und 6 Tropfen verwende, neigt sich der Booster noch lange nicht dem Ende zu.

Die Anwendung ist einfach: Man mischt ein paar wenige Tropfen (Paula empfiehlt 2-3) des wässrigen Boosters in eine Creme oder ein anderes Serum und cremt sich ein. Die Pipette tropft nicht rum und man kann damit sehr genau dosieren.

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Bei der ersten Verwendung fühlte ich kurz ein leichtes Kribbeln auf der Haut und war schon erschrocken, weil ich eine Unverträglichkeitsreaktion befürchtete. Aber im Gegenteil: Das Kribbeln hörte schnell wieder auf und als ich ein paar Stunden später in der Spiegel schaute, sah die Haut auffällig ebenmäßig aus. Seither nutze ich den Booster täglich. Klar, die Unreinheiten um den Mund und am Kinn, mit denen ich immer wieder kämpfe, kann er nicht wegzaubern, aber insgesamt ist der beruhigende und ausgleichende Effekt bemerkenswert! Die Haut wirkt feinporiger und glatter.

Und das ist kein Wunder: Niacinamid soll entzündungshemmende Eigenschaften haben und somit Rötungen und Unreinheiten mindern können. Zudem soll es die Kollagenbildung stimulieren und damit der Entstehung von Falten vorbeugen. Einen tollen Artikel über Niacinamid findet Ihr zum Beispiel auf dem ohnehin sehr lesenswerten Blog eattraincare von Sarah.

Und nicht zuletzt: Auch die anderen Inhaltsstoffe können sich sehen lassen! Viele Antioxidantien, Feuchtigkeitsspender und hautberuhigende Stoffe.

Hier die Auflistung mit Erläuterung laut Homepage (http://www.paulaschoice.de/)
Aqua, Niacinamide (vitamin B3, skin-restoring), Acetyl Glucosamine (skin replenishing/antioxidant), Ascorbyl Glucoside (vitamin C/antioxidant), Butylene Glycol (hydration), Phospholipids (skin replenishing), Sodium Hyaluronate (hydration/skin replenishing), Allantoin (skin-soothing), Boerhavia Diffusa Root Extract (skin-soothing), Glycerin (hydration/skin replenishing), Dipotassium Glycyrrhizate (skin-soothing), Glycyrrhiza Glabra (Licorice) Root Extract (skin-soothing), Ubiquinone (antioxidant), Epigallocatechin Gallate (antioxidant), Beta-Glucan (soothing agent/antioxidant), Panthenol (skin replenishing), Carnosine (antioxidant), Genistein (antioxidant), Citric Acid (pH balancing), Sodium Citrate (pH balancing), Sodium Hydroxide (pH balancing), Xanthan Gum (texture-enhancing), Disodium EDTA (stabilizer), Ethylhexylglycerin (preservative), Phenoxyethanol (preservative).

 

Fazit:

Hier kommen zwei meiner Favoriten zusammen: Der Inhaltsstoff Niacinamid in ordentlicher Konzentration plus die Marke Paula’s Choice, mit der ich schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht habe. Ich habe nichts zu bemängeln und kann den Niacinamid Booster jedem empfehlen, dem Hauptpflege ein paar Euro mehr wert ist.