Auf der Suche nach dem perfekten Lidstrich

Lidstrichziehen ist wirklich eine Kunst für sich. Was ich einigermaßen hinkriege, ist eine ganz dünne Linie am Wimpernkranz entlang, und auch das musste ich eine Weile üben. Aber sobald es an den „Wing“ am äußeren Augenwinkel geht, ist Schluss. Ich schwanke zwischen „steht mir  eh nicht“ und „würde mir stehen, wenn ich es denn mal hinbekommen würde!“

Ein richtig guter Tipp war dieser her: *klick*

Der hat den Auftrag für mich im Alltag wirklich deutlich leichter gemacht. Geht schnell, sieht elegant aus und macht echt einen Unterschied. Generell mag ich diese youtuberin, weil sie einfach sofort auf den Punkt kommt und sehr gut erklären kann. Probiert’s doch mal aus, wenn ihr da ähnliche Schwierigkeiten habt wie ich.

Neben der richtigen Technik kommt es natürlich auf die richtigen Produkte an und hier hat jeder seine Vorliebe – mit Filzlinern, auf die manche schwören, kann ich z.B. überhaupt nicht und auch das musste ich erstmal durch Ausprobieren rausfinden.

Meine bevorzugten Eyeliner sind Gel-Eyeliner. Schon den von Maybelline fand ich gut, nur trocknete mir der immer nach wenigen Monaten ein, wenn ich das kleine Töpfchen noch längst nicht geleert hatte. 2014 habe ich mich für den Pro Longwear Fluidline in schwarz (blacktrack) von Mac entschieden. Etwas über 20 Euro waren zwar happig von der Anschaffung her. Aber ich war von Anfang an begeistert von der gut deckenden, cremigen Textur und der langen Haltbarkeit. Mit einem geeigneten Bürstchen ist ein präziser Auftrag möglich. Kein Bröckeln, kein Verschmieren. Das beste wusste ich damals aber noch gar nicht: Die Ergiebigkeit ist ENORM! Ich habe den jetzt seit bald vier Jahren in Gebrauch (im Schnitt 1-2 Mal proWoche) und er ist immernoch nicht leer! Die Qualität hat sich seither auch nicht merklich verschlechtert.

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Ich höre schon manche Leserinnen „igitt“ schreien, weil ja bei Augenprodukten immer zur Vorsicht geraten wird, da sich Bakterien drin sammeln können. Stimmt wohl auch, aber irgendwie mag ich super funktionierendes Make Up nicht prophylaktisch entsorgen und ich verwende meistens ein frisches Bürstchen (immer eins von essence für 1,45 Euro, das Ihr auf dem Foto sehen könnt. Sie eignen sich super und ich habe bestimmt schon acht, die ich im Wechsel benutze und dann wasche.)

Die master ink Eyeliner von Maybelline finde ich vom Pinsel her auch gut – aber nur mit dem schwarzen bin ich zufrieden, der lila farbende deckt nicht richtig und gibt die Farbe nicht gleichmäßig ab. Zwischendurch probiere ich also durchaus noch was in der Drogerie, weil ich Abwechslung mag. Aber Blacktrack von Mac steht unangefochten auf Platz 1 (Und nein, dieser Artikel ist nicht gesponsert)

Was sind Eure Lieblingseyeliner? Und habt Ihr Tricks und Tipps wie ein „dramatischerer Auftrag“ auch gut gelingt?

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Glitzer und Glow – Teil 3: Mac Strobe Cream

Heute möchte ich Euch ein Produkt vorstellen, bei dem ich selbst nicht recht weiß, wie ich es denn eigentlich finde. Es handelt sich um die Strobe Cream von Mac in der Nuance Peachlite. Gekostet hat sie 37 Euro und enthalten sind 50 ml.

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Ursprünglich habe ich sie gekauft, um sie mit meiner Foundation zu vermischen und bei Bedarf in meine etwas austrocknende Lieblingsfoundation (das Studio Fix Fluid, auch von Mac) einen Hauch mehr Feuchtigkeit und „Glow“ reinzukriegen.

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Prinzipiell funktioniert das. Man muss die Strobe Cream allerdings sehr sehr sparsam dosieren, sonst bekommt man speckigen Glanz, der ein wenig seltsam auf der Haut aufliegt. Durch den geringen Verbrauch ist die Creme natürlich auch sehr ergiebig. Allerdings behebt sie nicht das Problem, das ich mittlerweile (leider! 😦 ) mit meiner Mac-Foundation habe: Sie setzt sich leicht an der Nase, in den Mundwinkeln und am Kinn ab und lässt die Haut generell etwas trocken und älter wirken. Früher war das nicht so, da habe ich jahrelang dieses Make Up benutzt und immer beim Blick in den Spiegel und auf Fotos gestaunt, wie gleichmäßig und gut abgedeckt meine Haut aussieht, ohne dass man das Make Up gleich extrem als Make Up erkennt. Ich weiß nicht, ob etwas an der Zusammensetzung geändert wurde oder ob sich nur meine Haut verändert hat, befürchte aber fast letzteres.

Da die Strobe Cream also die Studio Fix für mich nicht retten kann, habe ich auch mal versucht sie als Highlighter aufzutragen. Geht zwar super gut, aber auch hier: Gaaaanz leicht dosieren! Und mal ehrlich: Einen hübschen Highlighter kann man günstiger haben. Dafür ist dieser hier geruchlos und feuchtigkeitsspendend und enthält Antioxidantien.

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Am besten gefällt mir die Strobe Cream inzwischen eigentlich etwas großzüger aufgetragen an den Schienenbeinen oder Schultern im Sommerkleid. Gerade an meinen (immer bis zur Schuppigkeit trockenen) Schienenbeinen spendet sie ein wenig Feuchtigkeit und hinterlässt einen feinen Schimmer, der einfach einen schönen und gepflegten Eindruck macht. Dabei zeigt sich auch, dass Peachlite wirklich die passende Farbe ist für meine leicht oliv-stichige Haut. Durch die drei weiteren Nuancen findet aber sicher jeder etwas Brauchbares. – Vorausgesetzt man mag fast  40 Euro für Schimmer auf den Beinen ausgeben… Ich persönlich werde die Creme nicht nachkaufen, freue mich aber an ihr, solange ich sie habe.

 

 

 

Haarentfernung – kleiner Alltagshelfer

Heute geht es um ein wenig schönes Thema, das aber viele Frauen betrifft: Die kleinen Haare, die so gern über der Oberlippe wachsen, obwohl sie dort vollkommen unerwünscht sind.

Insbesondere dunkelhaarige Frauen kennen das Problem, da dunkle Haare nunmal besonders gut sichtbar sind. Die Lösung: Man entfernt die Störenfriede. Bloß: Wie?

Ich habe schon einige Methoden durch und keine davon finde ich erfolgsversprechend.

Wachsen? – ein ätzendes Geklebe und Geschmiere, nur damit am Ende doch einige (zu viele) Haare überlebt haben.

Mit der Pinzette einzeln ausrupfen? – wer hat dazu die Zeit und Leidensfähigkeit? Und einen genügend beleuchteten Vergrößerungsspiegel.

Enthaarungscreme? stinkt, muss eine Weile einwirken, brennt und reizt die Haut, wenn sie zu lang einwirkt… War aber doch noch mein Favorit im Vergleich zu den anderen Methoden.

Rasieren? – Hab ich nie versucht, nachdem man immer wieder hört, dass die Haare dann dichter und dicker nachwachsen. Mag das ein Schauermärchen sein oder nicht; das Risiko will ich nicht eingehen.

Eines Tages las ich auf einem Blog, den es leider inzwischen nicht mehr gibt, von einer Haarentfernungs-Spirale, mit der man schnell und effizient Gesichtshaare ausreißen kann. Musste ich haben, konnte ich auf Amazon auch problemlos für kleines Geld bekommen (um die 2 bis 3 Euro!) und habe es seither immer in meiner Kosmetiktasche dabei. So sieht das Ding aus.

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Die Handhabung ist denkbar einfach: Man dreht die Spirale zu einem umgekehrten U und legt sie an die Haare an, die man entfernen will. Dann fährt man langsam nach oben über die zu enthaarende Haut und dreht dabei die Griffe der Spirale nach außen: Die Spirale zwirbelt die Haare um Nu raus.

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Schmerzfrei finde ich es nicht, wobei die Wahrnehmung je nach persönlichem Schmerzempfinden ziemlich auseinander gehen dürfte. Ich habe schon von Leuten gelesen, die das Teil weggeworfen haben, weil sie die Anwendung zu schmerzhaft fanden. Bei mir ist es ein deutliches Zupfen und Ziehen, aber gut aushaltbar. Jedenfalls an der Oberlippe – an den Wangen halte finde ich es zu unangenehm, aber da stören mich ein paar Flaum-Haare auch nicht so.

Es bleiben keine Stoppeln übrig, die nachwachsenden Haare brauchen keine Mindestlänge, bis man erneut drüber gehen kann. Ich benutze die Spirale alle paar Tage abends nach dem Gesichtwaschen und vor dem Auftrag der Nachtpflege – es ist, regelmäßig angewendet, eine Sache von ein paar Sekunden. Man könnte sich mit dem Ding auch vor den Fernseher setzen und ohne Spiegel ein paar Minuten „rollen“ und ist schon haarfrei.

Ich hoffe, dieses unscheinbare aber hilfreiche Enthaarungs-Ding ist für manche von euch vielleicht ein guter Tipp!

Hier findet Ihr den Link einer solchen Haarentfernungs-Spirale (KEIN Afiliate-Link).

Kommt jetzt der koreanische Glow?

Missha-Shop in München

Das kann auch jemandem passieren, der sich für Hautpflege sehr interessiert, neudeutsch einem“Skincare Junkie“ 😉 : Man steigt in München an der Münchner Freiheit aus der U-Bahn, läuft die Straße entlang und der Blick fällt auf den kleinen Laden dort, auf dem in großen Buchstaben „Missha“ prangt. Missha wie die koreanische Marke, die mir schon einige Male empfohlen wurde und die ich trotzdem noch nie ausprobiert hatte. Bisher dachte ich auch, man könnte diese Hautpflege nur im Internet bestellen. Dass es auch einen Laden dazu gibt, war mir nicht klar gewesen. (Genau genommen gibt es sogar zwei, der andere befindet sich in Ingolstadt.)

Es riecht lecker cremig-süßlich-frisch, wenn man reinkommt, und es macht Spaß, all die fein säuberlich aufgereihten und hübsch beleuchteten Tester zu öffnen, zu beschnuppern und auf dem Handrücken zu verreiben… und die merkwürdigen Inhaltsstoffe zu lesen, die Exotisches wie „Schneckenschleim“ und „Bienengift“ enthalten.

Produkttest: Sheet-Masken

Natürlich habe ich mich gründlich umgesehen und ein paar Produkte mitgenommen, über die ich in den kommenden Wochen meine Meinung schreiben werde.

Den Anfang macht die kostenlose Beigabe zu meinem Einkauf: Zwei Sheet-Masken der Sorte „Granatapfel“ (pro Maske bezahlt man sonst 1,90 Euro, aber bei einem Einkauf wird man immer recht großzügig mit Proben versorgt. Der Online-Shop ist übrigens sogar ein wenig günstiger, nur dass evtl. noch Portokosten dazukommen).

„Pomegranate“ soll für „Straffung und seide Haut“ sorgen (die Versprechungen auf den Maskensorten klingen allerdings auch alle sehr ähnlich).

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Ich hätte sie mir nie selbst gekauft, da ich kein Masken-Typ bin und dementsprechend nicht einmal vor dem Masken-Regal stehen geblieben bin. Und Alkohol an vierter Stelle hätte mich auch abgeschreckt. Aber nun waren sie schon einmal da und mussten natürlich auch ausprobiert werden – am besten mit der Freundin beim Videogucken. 🙂

Aufgetragen werden die Tuchmasken auf die gereinigte und evtl. mit einem Toner vorbereitete Haut. Es sind schlabbrige, glitschige, fast vor Feuchtigkeit tropfende Lappen mit Löchern für Mund und Augen. Je nach Gesichtsform und -größe passen diese besser oder schlechter. Bei mir war schon ein wenig Hin- und Hergeziehe nötig.

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Der erste Eindruck war: Wellness geht anders… Die Tücher sind ziemlich kalt und glitschig auf der Haut. Im Sommer vielleicht angenehm, im Winter eher ein Fröstelmoment. Nach wenigen Momenten wärmen sie sich aber auf. 15-20 Minuten soll man die Maske einwirken lassen. Das mit dem Filmgucken nebenher hat halbwegs geklappt, aber man sitzt schon eher ein bisschen angespannt da, weil man das Gefühl hat, die Maske könnte vielleicht gleich verrutschen. Im Liegen geht es vermutlich besser. Und irgendwie ist man auch abgelenkt, weil man wirklich bekloppt aussieht. 😉

Nimmt man die Maske ab, bleibt ein feuchter Film auf der Haut zurück. Laut Aufdruck auf der Verpackung soll man diese Reste einklopen/einmassieren, und tatsächlich zieht alles dann schnell ein.

Da wir recht unterschiedliche Hauttypen sind, kann ich euch auch die beeindruckend unterschiedliche Reaktion auf die Maske schildern:

Bei mir (33, unreine, trockene Haut): Die Haut wirkte wie mit einer gut einziehenden Feuchtigkeitscreme eingecremt. Schön geschmeidig – aber mehr auch nicht. Im Prinzip das Ergebnis, das man mit jeder halbwegs passablen Creme hätte.

Bei meiner Freundin (36, reine aber eher großporige, manchmal etwas fahle Haut): Hammer! Die Haut wirkte ungelogen um Jahre verjüngt, die Poren wie verkleinert und weichgezeichnet – und da war er: Der sagenumworbene koreanische „Glow“, dieser nicht speckige, sondern einfach nur gesund aussehene frische leichte Glanz auf der Haut!

Hier verlinke ich euch die Missha-Homepage, falls ihr ein wenig drauf rumstöbern wollt.

[Falls das bereits jemand als Werbung empfindet…: Ich habe alle Produkte selbst gekauft oder wie jeder andere Kunde auch als Probe zu meinem Einkauf dazubekommen. Weder entlohnt mich die Marke für’s Posten noch findet irgendeine Art der Zusammenarbeit statt! Und meine ehrliche Meinung ist ohnehin nicht käuflich.]

Viel gelobte Produkte im Test

Jetzt ist mir auch noch so eine blöde Erkältung dazwischen gekommen und ich veröffentliche den versprochenen Post kleinlaut einen Tag verspätet. :-/

Die folgenden zwei Produkte standen schon länger auf meiner Wunschliste, da ich immer wieder mitbekommen habe, wie in der Blogger-/Youtuber-Welt davon geschwärmt wurde: Das Prep and Prime Fix + Spray von Mac und der Take the day off Balm von Clinique.

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öh, ja, das ist Staub auf der Dose. Weiß auch nicht, wie der da hinkommt…

Inzwischen habe ich beide mehrere Wochen lang getestet und kann Euch meine eigene Einschätzung geben:

Take the day off Balm

Was ich darüber gehört hatte:

Er soll extrem ergiebig sein, Make Up super gut und restlos entfernen, inklusive Wimperntusche und alles, er soll reizarm sein, sich auf der Haut angenehm anfühlen und die Haut nicht austrocknen.

Und wie schlägt er sich bei mir?

Knapp 25 Euro für 125 ml Abschminkzeugs – da sind die Erwartungen schon mal hoch. Tatsächlich fühlt sich die cremige Konsistenz angenehm weich an, riecht nach nichts und lässt sich sparsam anwenden – eine Fingerspitze reicht für das ganze Gesicht. Ob die 125 ml aber wirklich für ein halbes Jahr reichen, wie ich es manchmal gelesen habe, wage ich zu bezweifeln, denn nach ca. 3 Wochen sieht man die Abnutzungsspuren doch schon deutlich.

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Ich massiere den Balm ein und spüle danach alles mit Wasser ab. Foundation und Puder kriegt er sehr gut und rückstandslos runter. Diesen Effekt hatte ich tatsächlich bei keinem anderen Reiniger bisher. Überhaupt nicht runter gehen bei mir aber Mascara und Kajal. Da kann ich noch so sehr einmassieren, warten, spülen – es brennt zwar nichts in den Augen, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, aber das Augen-Make Up verteilt sich in Schlieren im Gesicht oder bleibt gleich ganz dort, wo es war.  Auch vorher Anfeuchten nützt nix. Eine Vorreinigung mit dem üblichen Wattepad und einem Augen-Make Up-Entfernen kann ich mir also nicht sparen.

Die Haut ist wirklich kein bisschen gereizt oder ausgetrocknet, sondern fühlt sich weich und sauber an.

Zwei Nachteile möchte ich noch nennen: Der Take the day off Balm enthält Mikroplastik. Das würde ich längerfristig unbedingt gerne vermeiden, insbesondere bei Reinigern, die einfach im Abwasser runtergespült werden. Und: Ist man viel unterwegs, eignet sich die relativ große Dose vielleicht nicht so gut zum Mitnehmen. Bei mir steht sie daher fest im Bad, und für’s Pendeln und Reisen habe ich ein kleineres Waschgel im Kulturbeutel.

Mac Prep and Prime Fix +

Was ich darüber gehört habe:

Es soll dem Make Up das pudrige Finish nehmen und alles einheitlicher aussehen lassen, es soll einen „Frischekick“ geben, soll gut riechen, der Sprühnebel soll sehr fein sein, es enthält keinen Alkohol.

Und wie schlägt es sich bei mir?

Ich habe mir die kleinere Größe zugelegt. 30 ml kosten 11 Euro. Wie lange ich damit auskomme, kann ich schwer abschätzen, da ich das Spray nicht täglich verwende. Es verteilt sich tatsächlich sehr gut durch den feinen Sprühnebel. Dass das Make Up weniger pudrig erscheint, kann ich für meinen Teil jedoch nicht bestätigen. Wenn ich das nicht durch passende Produkte und entsprechenden Auftrag schon verhindert habe, kann mir das Spray da auch nicht mehr helfen.

Die Haut sieht nach dem Sprühen aber irgendwie strahlender und glatter aus. Der Effekt hält zwar nicht stundenlang, aber immerhin.

Sogar Paula’s Beautypedia lobt übrigens die enthaltenen Antioxidantien, sagt aber auch, dass v.a. das Sprühsystem des Fläschens das Fix + so besonders macht und man daher auch seinen bevorzugten Toner einfach in dieses Fläschchen umfüllen kann. Das werde ich ausprobieren, wenn es leer ist. Bis dahin genieße ich den zarten, frischen und für meine Nase extrem leckeren Duft und gestehe: So sehr ich inzwischen duftneutrale Kosmetik bevorzuge – dieses Spray hat für mich einfach wellness-Faktor.

Mein Fazit: Mit beiden Produkten macht man nichts falsch, aber sie gehören beide eher in den Luxus-Bereich als in den „Must-have“-Bereich. Müsste ich mich für eines von beiden entscheiden, würde ich das Spray von Mac nachkaufen.

Wie sind Eure Erfahrungen damit?

 

 

 

 

Zoeva Velour Lipstick Blue Blood

Er sah so verdammt gut aus an der youtuberin Madamtamtam, die ihn videolang trug und dazu noch glaubwürdig sagte, sie würde ihn ja wirklich ständig tragen, seit sie ihn hat. Zwar bin ich gegenüber youtuber-Empfehlungen recht resistent, nicht aber gegenüber roten Lippenstiften… Und so stand „Blue Blood“ von Zoeva schon seit Monaten auf meiner Wunschliste.

Nach dem Testen der Textur am Counter im Douglas war klar: Der Lippenstift muss mit. Fühlte sich auf dem Handrücken dermaßen geschmeidig an. Dazu ein klares, kräftiges, leicht kühles Rot. Klasse.

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Als er sich dann auch noch problemlos präszise auftragen ließ, war ich schon der Begeisterung nah, zumal man die Farbe auf den Lippen kaum spürt. Aber dann:

Stutzig machte mich der extreme, leicht krümelige Farbrand an der Kaffeetasse eine halbe Stunde später. Ein Blick in den Spiegel ergab: Die Farbe war über den Lippenrand ausgefranst. Und wie! Ich sah aus wie ein Clown. Zum Glück trage ich neue Farben immer erstmal zu Hause probe. Alles einmal abgetupft und eine halbe Stunde später nochmal kontrolliert: Nee. Einfach nur nee. Die Farbe läuft aus, verschmiert, bleibt überall haften nur nicht auf den Lippen und trägt sich zur Krönung noch unregelmäßig ab, sodass in der Lippenmitte schon lange kein Rot mehr zu finden ist, während die Lippenränder (und darüber hinaus…) noch „schön“ eingefärbt sind.

Ich habe „Blue Blood“ in den Douglas zurückgebracht (das erste Mal, dass ich dort etwas zurückgegeben habe, weil ich nicht damit klar kam).

Gekostet hat er übrigens 10,99 Euro. Habt Ihr bessere Erfahrungen damit gemacht?

Hautpflege am Morgen

Der Herbst hat uns fest im Griff, der zweite Sturm weht gerade draußen, zum Glück nicht allzu heftig, die Blätter sind bunt oder abgefallen, und Haut und Haar werden trockener und stumpfer. Bei mir zumindest. Da ich aber andererseits keine ultra reichhaltige Creme vertrage (unter dem Speckglanz machen die Unreinheiten Party), bin ich dazu übergegangen, mehrere dünne Schichten aufzutragen – inspiriert natürlich vom „Layering“-Prinzip, wie es auf vielen Hautpflege-Blogs propagiert wird. Mit drei Schichten plus Augencreme liege ich aber noch im untersten Layering-Bereich. 😉

Noch ein paar Worte vorab: Ich bin keine Hautpflege-Expertin und möchte nicht behaupten, mich mit Inhaltsstoffen in Cremes sonderlich gut auszukennen. (Und erst recht nicht mit der Wirkung von Kombinationen von Inhaltsstoffen.) Ich kann aber aus Erfahrung und aus der Beschäftigung damit sagen, was meiner Haut nicht so gut tut und worauf ich deshalb weitestgehend verzichte: Das sind v.a. größere Mengen Alkohol (Alk.denat. an zweiter oder dritter Stelle) und Reizstoffe wie Linanool und Geraniol, v.a. wenn sie gleich im Rudel vorkommen. Stark parfümierte Cremes mag ich generell nicht so gerne; gegen einen leichten, leckeren Duft (auch sehr subjektiv natürlich) habe ich aber nichts einzuwenden. Meine Haut ist 33 Jahre alt, neigt immernoch zu garstigen Unreinheiten, ist aber gleichzeitig auch sehr trocken, wodurch schnell mal Knitterfältchen entstehen (es SIND Knitterfältchen, nicht das Alter! Ehem.)

Los geht es mit der aktuellen „Morgen-Routine“. Alle Produkte wurden selbst gekauft! Keinerlei Sponsoring, keinerlei Entlohnung für den Post!

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Als erstes gibt es zwei bis drei Spritzer vom Hydro Spray von HighDroxy. Meine Bedenken, das Spray wäre nicht so ergiebig, haben sich schnell zerstreut oder eher zerstäubt (haha), da es sich sehr fein dosieren lässt und wenige Pumpstöße schon für das ganze Gesicht plus Hals reichen. Es zieht sofort ein. Den reizlindernen und Hautton ausgleichenden Effekt muss ich mir bei meiner Haut eher einbilden als dass ich ihn wirklich bemerke, aber es spendet angenehm Feuchtigkeit.

Gekauft habe ich es übrigens v.a. wegen der 4% Niacinamid, da ich mit diesem Wirkstoff sehr gut klar komme. Und in Kombination mit Panthenol, Aloe Vera aber ohne Alkohol, Silikon und Konservierungsstoffe kann es auch nicht schaden, dachte ich mir.

Quelle: https://www.highdroxy.de/produkt/highdroxy-hydro-spray/

Ich werde es auf jeden Fall gerne aufbrauchen, aber danach wohl wieder den Niacinamide Booster von Paula’s Choice verwenden (den ich euch hier vorgestellt habe *klick*), denn bei diesem sehe ich einfach einen deutlicheren Effekt.

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Danach kommt das Hyaluron-Filler Serum-Konzentrat von Eucerin. Dieses ganze „füllt Falten auf“-Gequatsche kann ich kaum noch hören. Wie soll eine Creme das bitte schaffen? Aber „aufzufüllen“ gibt es bei mir eh noch nichts.

Was man bekommt: Ein milchiges, dünnflüssiges Serum, das sehr ergiebig ist und sehr schnell einzieht. Es riecht etwas frisch und seifig, aber nicht aufdringlich, und hinterlässt ein samtiges, frisches und irgendwie geschmeidig-glattes Gefühl auf der Haut. – Kein Wunder; es ist jede Menge Silikon drin. Dazu ein paar Feuchtigkeitsspender, aber das beworbene Hyaluron bezeichnenderweise an letzter Stelle.

In den kleinen Ampullen sind 5 ml enthalten, für die man je nach Apotheke zwischen 5 und 6 Euro bezahlt. Laut Aufdruck soll eine Ampulle für eine Woche reichen, und das kommt bei mir auch gut hin. Kritikpunkt: Der viele Müll. Wenn schon so kleine Größen, (worüber man streiten kann, was aber zum Testen und zum Mitnehmen auf Reisen praktisch ist,) dann müsste doch wenigstens die gigantische Umverpackung nicht sein.

Fazit: Im Moment funktioniert es bei mir gut, aber dauerhaft wird es sich auf gar keinen Fall etablieren, da es zu wenig Anti-Aging bietet und generell recht teuer und auch noch zu dick verpackt ist.

Für die Augen benutze ich meine Lieblingsaugencreme von CeraVe (*klick*) und streiche sie bis auf die Wangen hinunter:

Als letztes kommt die Sonnencreme. Das ist zur Zeit meistens noch diese hier von Sun Ozon von Rossmann: *klick*

Interessiert Ihr euch für die Abendroutine oder für ein Update der Hautpflege im Winter? Was benutzt Ihr zurzeit?