Aktion: „Meine Lieblingsblogs“ im Juni

Die Aktion, die Christin von nochedeverano ins Leben gerufen hat, geht in die zweite Runde! Siegerin der ersten Runde (Monat Mai) ist übrigens Helene von einfachhelene. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch!

Kurz nochmal zur Erklärung: Die Idee der Aktion ist, dass man neue Blogs kennenlernen und zugleich neue Leser/innen gewinnen kann. Dazu stellt Christin auf ihrer Seite Blogs vor, die bei der Aktion mitmachen und die von ihr gestellten Fragen beantworten. Wenn Ihr auch Lust habt, mitzumachen, schaut doch mal auf der oben verlinkten Seite vorbei, dort findet Ihr die Teilnahmebedingungen im Detail und natürlich auch alle Blogs, die bisher mitgemacht haben sowie das daraus entstandene Online-Magazin.

Meinen eigenen Beitrag vom Mai findet Ihr hier.

Auch für den Juni gibt es wieder ein paar Fragen, die Christin sich überlegt hat. Diese findet Ihr im Anschluss mitsamt meinen Antworten.

  1. Wenn du deinen Blog in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären es und warum?

    Kosmetik, Fotographie, Unbestechlichkeit.

    Warum: Kosmetik, sowohl dekorative Kosmetik als auch Hautpflege, sind einfach größter inhaltlicher Bestandteil meines Blogs. Dass die Qualität der Fotos stimmt, ist mir sehr wichtig, nicht nur bei den reinen Fotobeiträgen, sondern auch bei Reviews: Ich versuche, die vorgestellten Produkte immer so zu bebildern, dass man sich von der Verpackung, der Farbe, dem Auftrag etc. wirklich eine Vorstellung machen kann. Und egal, wie es mit meinem Blog weitergeht: Es wird hier keine gekaufte Meinung geben.

  2. Was macht dich als Person aus?

    Schwierig, sowas in wenige Worte zu fassen…Ich glaube, diese Frage würde ich jeden Tag anders beantworten. 😉 Eine Konstante ist auf jeden Fall: Ich liebe gutes Essen und koche auch selbst viel. Und obwohl ich Schminke aller Art liebe und gern Sachen ausprobiere, gehe ich oft doch wieder nur mit ein bisschen Foundation, Wimperntusche und Rouge aus dem Haus. Außerdem bin ich sehr gern unter Menschen, fühle mich aber sofort gestresst, wenn mir – durch zu viele Termine oder Lärmbelästigung durch Nachbarn oder sowas – die Möglichkeit genommen wird, mich zurückzuziehen und auch mal ganz für mich zu sein.

  3. Welchen Trend hast du 2017 für dich entdeckt?

    Blauen Nagellack. Lange haftete dem irgendwie so ein „Sünden der 90er“- Image an, aber inzwischen kann man ihn zum Glück wieder tragen. 😉

  4. Was würdest du Blogger-Anfängern raten?

    Ich bin ja selbst noch ziemlich am Anfang und kann schwer mit Ratschlägen um mich werfen. Aber eins ist mir spontan eingefallen: Wenn Ihr Spaß dran habt, bleibt dran! Ich habe über wordpress so viele interessante kleine Blogs gefunden, die nach ziemlich kurzer Zeit ohne weiteren Kommentar stillgelegt wurden. Das ist total schade.

 

Man liest sich… 🙂

Ellen

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Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 6: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Ich habe aufgrund der Schwere des Themas lange überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll, mich aber letztlich dafür entschieden.

Während meiner Zeit in Berlin war ich natürlich auch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas und möchte ein paar Gedanken dazu mit euch teilen.

ERSTENS

Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Leute auf den Stelen sitzen und für Selfies posen. Es fällt mir ohnehin oft schwer, wenn schöne Landschaften oder Bauten nur als Kulisse der Selbstinszenierung zu dienen scheinen. In diesem Fall ist das aber noch extremer: Kann man nicht einmal angesichts solch unfassbar schrecklicher Geschehnisse wie im Holocaust darauf verzichten, sich selbst zum Mittelpunkt zu machen? Und nein, auch fröhlich-lärmendes Fangenspielen zwischen den Stelen finde ich nicht angemessen, auch wenn ich dieses noch eher als intuitiven Versuch auffassen kann, dem bedrückenden Gefühl zu entkommen, das sich beim Begehen des Denkmals einstellen könnte.

ZWEITENS

Anscheinend wird öfter kritisiert, dass das Denkmal keinen unmittelbar erkennbaren Bezug zum Holocaust habe. Zwar ist es ohne Erläuterung tatsächlich nicht verständlich, sondern eben nur eine Anhäufung von Betonbrocken, aber mal ehrlich – wer kommt denn an dieses Denkmal und hat wirklich weder eine Ahnung noch die Möglichkeit die erklärende Tafel zu lesen?

DRITTENS

Die Nazi-Vergleiche sind aktuell in aller Munde. Und ja: So etwas wie damals im 3. Reich darf nie nie nie wieder passieren!!!

Aber dennoch oder gerade deswegen finde ich es höchst unangebracht, wenn jegliche Kritik an aktuellen Entwicklungen mit der Zuschreibung „Nazi“ oder mindestens mit „du bist ja voll rechts“ mundtot gemacht wird. Das spielt zum einen die furchtbaren Taten der echten Nazis herunter und führt zum anderen dazu, dass keine konstruktive Diskussion zustande kommen kann.

Denn in meinen Augen kann sich Geschichte nicht nur thematisch wiederholen, also im Sinne von „Deutschland könnte wieder rechtsradikal werden“, sondern auch strukturell im Sinne von „Deutschland könnte eine heraufziehende Gefahr übersehen und nicht rechtzeitig gegensteuern.“

Wie ich das meine?

Wir bieten als wohlhabendes und als humanitären Grundsätzen verpflichtetes Land einer wachsenden Anzahl von Menschen aus anderen Kulturen Asyl. Wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Wie kann Integration gelingen?

In meinen Augen werden zur Zeit sehr viele und zum Teil sehr fragwürdige Zugeständnisse gemacht, wie etwa das Urteil einer Richterin im Fall einer Vergewaltigung: Der Mann mit Migrationshintergrund wurde freigesprochen mit der Begründung, er habe vielleicht aufgrund seiner Kultur die Vergewaltigung nicht von wildem Sex unterscheiden können. (siehe zum Beispiel hier mit Link zur Originalquelle)

Im Klartext heißt das: Wer sich auf eine andere Kultur beruft, darf in Deutschland Dinge tun, die mit dem deutschen Recht nicht vereinbar sind. ?!

Das ist für mich absolut keine Entwicklung, die ich gutheißen kann – und nebenbei auch ein Schlag in die Fresse all der Zugewanderten/Geflüchteten, die mit guten Absichen hier in Frieden leben wollen! Denn gerade wer wirklich vor Terror, Unrecht und Gewalt geflohen ist, bekommt ein ungutes Gefühl, wenn auch das vermeintlich sichere und schutzbietende Land nicht in der Lage ist, dem Terror, dem Unrecht und der Gewalt deutliche Grenzen zu setzen!

Ich habe ein Beispiel gewählt, das noch recht aktuell ist und mich als Frau sehr bedrückt hat. Es gibt aber noch zahlreiche andere Beispiele, bei denen man sich fragen kann, wohin diese Entwicklung führen soll

Etwa

  • „No go areas“ in deutschen Städten – wenn wir jetzt schon nichts gegen die dort machthabenden ausländischen Clans tun können/wollen, was wollen wir dann in 20 Jahren dagegen tun, wenn sie sich weiter ausgebreitet haben?
  • Wieviel Angst und Schrecken und wie viele Tote wollen wir in den kommenden Jahren in Kauf nehmen, wenn es jetzt schon heißt, wir müssten uns an den Terror gewöhnen?! Nein, ich will mich nicht an den Terror gewöhnen! Dass es keine absolute Sicherheit geben kann, ist klar. Aber muss das im Umkehrschluss wirklich heißen, dass wir mit Terroranschlägen umgehen müssen wie mit einem schweren Sturm, der nun mal passieren kann? Ich hoffe nicht!

Und einiges mehr ließe sich hier anführen – das Thema lässt sich natürlich niemals in wenigen Sätzen erschöpfend und differenziert genug behandeln.

VIERTENS

Eine Bekannte von mir meinte im Voraus, wenn man durch die Stelen ginge, hätte man zunächst noch gut den Überblick und könnte sich gar nicht vorstellen, dass es plötzlich unüberschaubar werden würde, und genau dieses Erlebnis bilde ab, wie sich das Unheil damals ausbreitete. Ich dachte noch: „Na toll, jetzt bin ich vorgewarnt und weiß, was mich erwartet, dann funkioniert es doch nicht mehr!“ – Doch. Es funktioniert! Im einen Moment überblickt man noch den ganzen Platz und im nächsten ist man verschwindend klein zwischen den bedrohlich aufragenden, massiven Betonklötzen. Bedrückend!

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Der einzelne Mensch erscheint winzig und machtlos angesichts der Entwicklungen…

Falls jemand bis hierher gekommen ist – vielen Dank für’s Lesen! Ich weiß, es war heute textlastig und schwer.

Im nächsten Beitrag geht es wie gewohnt weiter mit leichteren Texten und Themen.

Aktion: „Meine Lieblingsblogs“

Bevor ich mit dem Bloggen überhaupt angefangen habe, hatte ich schon ein paar Mal darüber gelesen, wie verbreitet Missgunst und Konkurrenzdenken unter Bloggern teilweise schon ist.

Zum Glück habe ich davon bisher nicht viel mitbekommen – eher im Gegenteil:

Christin von nochedeverano  hat nun eine Aktion begonnen, die für alle Beteiligten Vorteile hat und dazu führt, dass man neue Blogs kennenlernen und neue Leser/innen gewinnen kann. Dazu stellt sie auf ihrer Seite Blogs vor, die bei ihrer Aktion mitmachen und die von ihr gestellten Fragen beantworten.

Habt Ihr auch Lust, mitzumachen? Die genauen Teilnahmebedingungen lauten:

Die Fragen für den Monat Mai sind die folgenden, die ich im Anschluss beantwortet habe:

1.Wie kamst du auf die Idee mit deinem Blog?

Eine Freundin berichtete von ihrer neuen Kollegin, die „was mit youtube macht“ – lustigerweise kannte ich diese Kollegin tatsächlich von youtube, was meine Freundin sehr erstaunte. Sie wusste gar nicht, wieviel ich mich mit diesem Beautykram auf Blogs und auf youtube beschäftigte und meinte dann: „Warum bloggst du nicht auch selbst? Du solltest das auch anfangen!“

Die Idee ließ mich nicht mehr los und nur einen knappen Monat später war es tatsächlich soweit.

2. Über was bloggst du heute am liebsten?

Ich habe noch keinen eindeutigen Lieblingsbereich, aber ich mag alles, wo ich Texte und Bilder besonders gut verbinden kann, also dekorative Kosmetik oder Beiträge zu Ausflügen in Städte oder in die Natur.

3. Was waren anfangs, bei der Erstellung deines Blogs, die größten Hürden?

Definitiv die Technik… Ohne Hilfe wäre ich vor dem Posten des ersten Beitrags grandios gescheitert. Und auch jetzt bin ich froh, dass ich jemanden habe, den ich bei Bedarf fragen kann. Eine große Hürde war es aber auch, überhaupt online zu gehen, etwas von mir im Internet preiszugeben, und wenn es nur meine Lippenstiftfarbe ist.

4. Was gefällt dir am meisten beim Bloggen?

Der Austausch mit anderen.

Dass ich die absolute Freiheit habe, selbst zu entscheiden, worüber ich schreibe, was, wann und wieviel.

Und auf alle Fälle freue ich mich immernoch riesig über jedes einzelne „Like“ und jeden Kommentar!

5. Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du bloggst?

Bisher nichts, außer dass ich ein schönes Hobby dazugewonnen habe und oft dran denke, was ich prinzipiell schreiben könnte und welche Beiträge konkret als nächstes kommen könnten.

6. Stößt dein Blog auf viel Lob bei Freunden und Familie?

Nein, aus einem einfachen Grund: Die meisten wissen nichts davon. Ich wollte niemandem gleich in den ersten Tagen von meinem Blog erzählen, weil ich mir gar nicht sicher war, ob ich länger als ein paar wenige Posts durchhalte. Die wenigen, die es wissen, lesen mit und geben mir schon auch gutes Feedback oder melden mir Rechtschreibfehler.  😉

7. Was waren deine ersten kleinen Erfolge mit deinem Blog?

Als sich zum ersten Mal überhaupt Leute auf meinen Blog verirrten, das allererste Like, die ersten Follower… eigentlicher jeder kleine Schritt. Der größte bisherige Erfolg war vermutlich, als zwei Blogger bei mir kommentierten, die ich selbst schon länger (zum Teil richtig lange) lese.

8. Was sind deine Ziele mit deinem Blog?

Ich freue mich, wenn mein Blog weiter wächst und mehr Leser/innen bekommt und ich weiterhin Spaß daran habe und offen lassen kann, wie es sich entwickelt.

Bis hoffentlich bald!

Ellen

Berlin! Ankündigung und Lifestyle…

Ich und Lifestyle? Neee…

Als ich vor ein paar Monaten meinen Blog begonnen habe, war mir klar, dass ich auf jeden Fall über Lippenstifte und Nagellacke schreiben würde, höchstwahrscheinlich auch über andere dekorative Kosmetik und vielleicht über Hautpflege. Alles weitere war noch offen. Ausgeschlossen hätte ich für mich aber die Bereiche „Mode“ und „Lifestyle“. Für ersteres fehlt mir das Styling-Gen und für letzteres ein Leben, für das diese Bezeichnung in irgendeiner Form passend wäre – und wohl auch die Lust, dieses im Internet darzustellen. Wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt, bin ich (noch?) ein bisschen kamerascheu und lieber hinter als vor der Linse.

Ich hab noch einen Koffer in Berlin…

Kopie von DSCN3063Nun bekam ich aber die Möglichkeit, eine Weile in Berlin zu sein und habe vor, Euch ein bisschen „mitzunehmen“ und ein paar Fotos und Eindrücke zu teilen.

Großstadtleben ist eine neue Erfahrung für mich, denn länger als drei oder vier Tage auf Besuch war ich noch nie dort, weder in Berlin noch woanders. So bin ich nun sehr gespannt auf die vor mir liegende Zeit. Die Luft riecht nach U-Bahn und ganz viel Neuem…

Und nach Schneeregen, denn schönes Stadterkundungswetter will sich bisher nicht einstellen.

 

Wenn Ihr Tipps habt, was ich mir hier unbedingt anschauen sollte, schreibt sie gerne in die Kommentare!

Osterfreude

Es ist ruhig hier im Moment. Kaum Klicks, wenig likes und Kommentare auf meinem Blog und auch nicht auf denen, die ich abonniert habe. Ein gutes Zeichen, wie ich finde, denn es gibt wichtigeres dieses Wochenende:

Ostern feiern!

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Habt Ihr Euch schon mit Schokolade vollgestopft, Eier versteckt, gesucht und gefunden? Mit Eurer Familie am Tisch gesessen, gut gegessen und die gemeinsame Zeit genossen?

Ich war dieses Jahr nicht in der Kirche, aber ob mit Kirchenbesuch oder ohne – Ostern ist für mich das Fest des Lebens und der Hoffnung.

In diesem Sinne:

Frohe Ostern!

 

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Wie läuft das denn so bei Instagram?

Kurz nachdem ich meinen Blog angefangen hatte, habe ich mir auch einen Instagram-Account zugelegt. Er ist noch immer winzig klein, was aber okay ist, da ich bisher auch nicht viel dafür getan habe, möglichst schnell viele Follower zu bekommen.

Ich klicke mich total gern durch die Bilder, v.a. von Bloggern, deren Blogs ich schon länger lese, oder von Lieblings-Youtubern. Es ist wie ein riesiges Bilderbuch von Farben, Gesichtern, Orten, Produkten…

Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen, bei denen ich noch nicht recht weiß, was ich davon halten soll und die mich als Social Media Neuling irritieren.

ElaineERSTENS: Schon einige Male folgten mir plötzlich sehr große Accounts mit mehreren tausend Followern. Und jedes Mal waren sie am nächsten oder übernächsten Tag wieder weg – und zwar völlig unabhängig davon, ob ich ihnen gefolgt war oder nicht! Ist das eine Masche, um noch mehr Follower zu erhalten? Mit dem Ziel, die eigenen Follows gleichzeitig möglichst gering zu halten?

ZWEITENS: Der exzessive Einsatz von Filtern. Ja, ich spiele auch gern mit Filtern und Effekten, aber wenn der gesamte Feed nur noch aus einem Einheitsbrei besteht, der sämtliche Farben schluckt, gefällt mir das nicht so sehr. Was ist der Mehrwert von einem Lippenstiftbild, dessen Nuance ich überhaupt nicht erkennen kann? Heutzutage kann jeder schon mit dem Smartphone relativ gute Bilder machen (wenn ich da an die Anfänge der Digitalkameras zurückdenke…uiuiui) – warum „verschlechtert“ man sie dann mit Absicht?

 

Nun würde mich interessieren: Nutzt Ihr Instagram und wenn ja – was mögt Ihr daran und gibt es etwas, das Euch irritiert oder stört?

 

Magnolienblütenzauber

Magnolien gehören zu meinen allerliebsten Blüten, an denen ich mich kaum sattsehen kann. Sie sind wunderschön, aber auch empfindlich: Wird es während ihrer Blütezeit plötzlich kalt oder regnerisch, werden die Blüten soo schnell braun und matschig und fallen runter. Das macht sie aber irgendwie umso kostbarer, da es manchmal nur wenige Tage sind, an denen man sie in voller Pracht bewundern kann.

Und jedes Jahr aufs Neue stehe ich mit meiner Kamera da und versuche, ein bisschen von ihrem Zauber festzuhalten…

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Habt ein schönes und sonniges Wochenende!