Ist denn wirklich schon Wollsockenzeit?

Ich hab’s versucht. Hab die Zehen gekrümmt und wieder ausgestreckt. Hab mich auf die Arbeit konzentriert. Hab mir nen schönen warmen Kaffee gemacht. Und als die Füße schließlich immernoch kalt waren… da hab ich mir dann doch die Wollsocken angezogen.

1.September. Metereologisch gesehen ist mit diesem Tag der Sommer vorbei. Und genau so fühlte es sich gestern auch an. Letzte Woche noch die milde Nacht bei der Hochzeit, wo wir nachts um 3 ärmellos draußen standen und trotz vom Tanzen verschwitzter Klamotten nicht froren. Und jetzt: Wollsocken. Es wird bestimmt noch mal schön, sonnig und warm! Aber trotzdem lässt es sich nicht mehr leugnen, dass das Jahr schon wieder weit fortgeschritten ist. Und so sehr ich diese – ich sag mal euphemistisch – Spätsommerzeit mag und mit dem positiven Gefühl von Aufbruch und neuen Chancen verbinde, so sehr ich den Geruch von reifem Obst in der Luft liebe, so sehr ich das weiche Licht und die bald kommende Farbenpracht genieße – ganz verhindern kann ich das Gefühl von Melancholie nicht.

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Ich finde den Spätsommer eine wunderschöne Jahreszeit, aber keine zwingt mich so sehr dazu, zu überlegen, wo ich stehe, was das Jahr bisher gebracht hat, was ich mir für die nächste Zeit wünsche und ob ich mit meinem Leben zufrieden bin.

Wird das schlimmer, mit jedem Jahr, das man älter wird? Weil man unwillkürlich sein Leben auf die Jahreszeiten überträgt und irgendwann selbst im Herbst ankommt? Ich hoffe nicht, auch wenn mir manchmal bewusst wird, dass ich den Frühling bereits verlasse habe.

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Aber je zufriedener ich bin, desto weniger schlimm greift die Spätsommer-Melancholie. Manchmal dachte ich, sie bringt mich um, noch bevor die monatelange Dunkelheit mir den Rest gibt… Und das auch in weitaus jüngerem Alter.

Dieses Jahr ist sie bisher nur ein sanfter Hauch, denn es ist viel passiert, das mich vorangebracht hat; äußerlich, aber vor allem in meinem Inneren. Das relativiert auch das Gefühl von „Meine Güte, wie die Zeit vergeht!“, das mich zugegebenermaßen hin und wieder ereilt. Aber auch schon in früheren Jahren. 2011 war zum Beispiel eine Phase, in der ich mit einem Anflug von Panik dachte, wenn die Zeit weiter so rast, ist das Leben gleich um! Und dann wurde sie gefühlt doch wieder gemächlicher.

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Wie geht es Euch im Spätsommer/Herbst?

Lieblingsjahreszeit oder Depri-Stimmung? Oder weder noch?

Wie auch immer… habt ein schönes Wochenende, genießt die Zeit und bis bald hoffentlich!

 

 

 

 

 

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„Gebt mir einen Daumen nach oben“- Sätze von youtubern, die ich nicht mehr hören kann

Vorabbemerkung: Ich schaue durchaus gern youtube-Videos, das Folgende ist also mit einem Zwinkern zu verstehen und nicht böse gemeint!

 

„Oh mein Gott, ich LIEBE ihn!!!“

Nein, die Rede ist nicht etwa vom Partner!

Gemeint ist der Bronzer/Lippenstift/Nagellack… Auch oft gehört: „Ich bin soooo verliebt in diese Farbe!“

„Das will ich nicht supporten.“

Es gibt auch ein schönes deutsches Wort dafür. Aber Englisch ist halt um jeden Preis und per se cooler.

„Das hat mir die liiiiieeeeebe xy empfohlen.“

Man kann anscheinend keinen Namen mehr öffentlich erwähnen, ohne die dazugehörige Person als lieb zu bezeichnen, was immer das genau meinen soll. Auch auf Blogs eine sehr beliiieebte Zuschreibung.

„Ich hab das von der Firma XY zugeschickt bekommen, vielen Dank. Aber ich sage euch NATÜRLICH trotzdem meine EHRLICHE Meinung.“

Ich glaube ihnen sogar, dass sie das wirklich meinen. Die Frage ist nur, ob diese Objektivität tatsächlich so selbstverständlich ist wie oft behauptet. Kann ich mich wirklich mal eben so davon frei machen, dass mir ein Produkt kostenlos geschickt wurde?

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„Ich habe heute einen Haul für euch.“

– Und am Ende behalten sie dann doch alles selbst… 😉 (Okay, der war jetzt flach, ich weiß. Mich wundert einfach die ständige „für euch“ – Formel. Ich muss da immer an die Abendmahlsliturgie denken: „Für euch gegeben…“)

„Ich war mal wieder bei dm und brauchte nur Zahncreme. Hahaha, und dann ist es eskaliert, Ihr kennt das.“

Hmja, ich finde den dm auch einen ziemlich schönen Ort, der mich unerklärlicherweise mehr zum Kauf verleitet als andere Drogerien… Und ja, ich habe auch nicht gerade wenig Schminkzeug. Was manche dann aber anhäufen, finde selbst ich erschreckend. Wann wollen die das bitte alles benutzen?! Wo kann man noch drüber lachen und wo beginnt das sinn- und maßlose Konsumieren oder die echte Kaufsucht?

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„Jetzt wünsch ich euch ganz ganz viel Spaß bei dem Video!“

Also Videos gucken finde ich ganz nett. Manchmal inspirierend oder auch amüsant. Aber Spaß habe ich eher in einer lustigen Runde mit Freunden oder beim Toben mit meinem Patenkind. Irgendwie sitze ich nie vor youtube und hab den Spaß meines Lebens. Mache ich was falsch?

„Ich bin Mutter von zwei Katzen.“

Faszinierend, was biologisch heutzutage so möglich ist… Sogar Mütter von Kaninchen und – das war für mich der Höhepunkt – eine „Mutter von Zwerggarnelen“, habe ich schon im www gesehen…!

Kaum nötig hinzuzufügen, dass ich bei aller Liebe zum Haustier eine so weitreichende familiäre Verwandtschaftsbezeichnung etwas, äh, fragwürdig finde.

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„Am Wochenende geht es für mich und meinen Freund nach Spanien.“

Na gut, das habe ich wohl öfter auf Instagram gelesen als in Videos gehört. Trotzdem: Wieso hat sich diese Formulierung dermaßen eingebürgert? Seit wann sagt man nicht mehr „Mein Freund und ich fliegen am Wochenende nach Spanien“? Immer geht es für einen. Wer ist dieses ominöse ES? Ich scheine der einzige Depp zu sein, der noch selbst einkaufen geht, für andere geht es zum Einkaufen. Sobald noch schnell das Bild gepostet ist.

„Schreibt mir mal in die Kommentare, ob euch das auch so geht!“

Ja, schreibt mir doch mal, ob euch das auch so geht mit den youtube-Videos oder allgemein mit Phrasen in der Beautywelt oder in anderen Bereichen! 😉

 

Ein Nachruf

Wie Ihr wisst, schreibe ich auf meinem Blog nicht allzu viel über mich persönlich und kommentiere auch das aktuelle Tagesgeschehen nur gelegentlich, denn wenn ich mich hier über alles auslassen würde, was mich (privat, politisch, gesellschaftlich) beschäftigt, käme ich zu nichts anderem mehr. 😉

Aber dann gibt es doch Dinge, die einen daran hindern, einfach locker-flockig den nächsten Beauty-Blogpost zu posten. Geplant war „Drei Produkte von… Manhattan“ (kommt auch bald), aber ich saß da und hatte das Gefühl, einfach nichts schreiben zu können, ohne zu erwähnen, dass Chester Bennington gestorben ist!

Ja, ich war auch bei Michael Jackson und Heath Leadger geschockt und konnte es nicht fassen, und bei manch anderem Promi, der in den letzten Jahren gestorben ist, war ich auch „irgendwie traurig“.

Aber Chester ist der erste, bei dem ich weinen musste, als ich es erfuhr, und bei dem es mich den ganzen Tag beschäftigt. Ich habe das Album „Minutes to midnight“ von Linkin Park in meinem Studium rauf und runter gehört. Die Lieder sind quasi der Soundtrack dieser besonderen Zeit in meinem Leben.  Mich hat Chesters Stimme sehr berührt und fasziniert – er gehört zu den Sängern, bei denen man merkt, dass er mit Leib und Seele in seiner Musik steckt. Das findet man nicht allzu häufig.

„Leave out all the rest“ war eines meiner Lieblingslieder.

„What am I leaving
When I’m done here?“

und

„When my time comes
Forget the wrong that I’ve done
Help me leave behind some reasons to be missed“

waren Zeilen, die mir schon damals zu Herzen gingen. Ich glaube, die meisten Menschen fragen sich ab und zu, was das eigene Leben wert ist, für wen man wirklich unersetzlich ist und was von einem bleibt, wenn man mal nicht mehr da ist. Und ich glaube, jeder hat diese Momente, in denen sich alles nur sinnlos anfühlt. Aber wie sehr muss einem das Leben zur Hölle geworden sein, um so einen Weg zu wählen wie er?

Unter vielen herzlichen und aufrichtigen Kommentaren im Internet gab es auch ein paar, die monieren, dass es doch furchtbar egoistisch sei (auch noch als Vater von sechs Kindern) Suizid zu begehen. Ja, es ist egoistisch. Aber es ist diese verfluchte Krankheit Depression, die einen so werden lässt; die einem als Realität vorgaukelt, dass es ohnehin niemanden geben würde, der einen schmerzhaft vermissen wird! Familie, Freunde, Millionen Fans… nichts kommt gegen die Dämonen an, die einem alles verleiden und zu so einer Tat veranlassen können, und das finde ich unglaublich traurig.

Was für ein Widersinn: So oft sind es gerade die Menschen mit besonderem Talent, Menschen, die so viel zu geben haben, die selbst mit den größten Zweifeln und innerer Leere, mit Ängsten, Traurigkeit, Überforderung, Einsamkeit und Sinnlosigkeit zu kämpfen haben.

R.I.P. Chester. Ich hoffe, es geht dir besser dort wo du jetzt bist.

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Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 6: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Ich habe aufgrund der Schwere des Themas lange überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll, mich aber letztlich dafür entschieden.

Während meiner Zeit in Berlin war ich natürlich auch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas und möchte ein paar Gedanken dazu mit euch teilen.

ERSTENS

Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Leute auf den Stelen sitzen und für Selfies posen. Es fällt mir ohnehin oft schwer, wenn schöne Landschaften oder Bauten nur als Kulisse der Selbstinszenierung zu dienen scheinen. In diesem Fall ist das aber noch extremer: Kann man nicht einmal angesichts solch unfassbar schrecklicher Geschehnisse wie im Holocaust darauf verzichten, sich selbst zum Mittelpunkt zu machen? Und nein, auch fröhlich-lärmendes Fangenspielen zwischen den Stelen finde ich nicht angemessen, auch wenn ich dieses noch eher als intuitiven Versuch auffassen kann, dem bedrückenden Gefühl zu entkommen, das sich beim Begehen des Denkmals einstellen könnte.

ZWEITENS

Anscheinend wird öfter kritisiert, dass das Denkmal keinen unmittelbar erkennbaren Bezug zum Holocaust habe. Zwar ist es ohne Erläuterung tatsächlich nicht verständlich, sondern eben nur eine Anhäufung von Betonbrocken, aber mal ehrlich – wer kommt denn an dieses Denkmal und hat wirklich weder eine Ahnung noch die Möglichkeit die erklärende Tafel zu lesen?

DRITTENS

Die Nazi-Vergleiche sind aktuell in aller Munde. Und ja: So etwas wie damals im 3. Reich darf nie nie nie wieder passieren!!!

Aber dennoch oder gerade deswegen finde ich es höchst unangebracht, wenn jegliche Kritik an aktuellen Entwicklungen mit der Zuschreibung „Nazi“ oder mindestens mit „du bist ja voll rechts“ mundtot gemacht wird. Das spielt zum einen die furchtbaren Taten der echten Nazis herunter und führt zum anderen dazu, dass keine konstruktive Diskussion zustande kommen kann.

Denn in meinen Augen kann sich Geschichte nicht nur thematisch wiederholen, also im Sinne von „Deutschland könnte wieder rechtsradikal werden“, sondern auch strukturell im Sinne von „Deutschland könnte eine heraufziehende Gefahr übersehen und nicht rechtzeitig gegensteuern.“

Wie ich das meine?

Wir bieten als wohlhabendes und als humanitären Grundsätzen verpflichtetes Land einer wachsenden Anzahl von Menschen aus anderen Kulturen Asyl. Wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Wie kann Integration gelingen?

In meinen Augen werden zur Zeit sehr viele und zum Teil sehr fragwürdige Zugeständnisse gemacht, wie etwa das Urteil einer Richterin im Fall einer Vergewaltigung: Der Mann mit Migrationshintergrund wurde freigesprochen mit der Begründung, er habe vielleicht aufgrund seiner Kultur die Vergewaltigung nicht von wildem Sex unterscheiden können. (siehe zum Beispiel hier mit Link zur Originalquelle)

Im Klartext heißt das: Wer sich auf eine andere Kultur beruft, darf in Deutschland Dinge tun, die mit dem deutschen Recht nicht vereinbar sind. ?!

Das ist für mich absolut keine Entwicklung, die ich gutheißen kann – und nebenbei auch ein Schlag in die Fresse all der Zugewanderten/Geflüchteten, die mit guten Absichen hier in Frieden leben wollen! Denn gerade wer wirklich vor Terror, Unrecht und Gewalt geflohen ist, bekommt ein ungutes Gefühl, wenn auch das vermeintlich sichere und schutzbietende Land nicht in der Lage ist, dem Terror, dem Unrecht und der Gewalt deutliche Grenzen zu setzen!

Ich habe ein Beispiel gewählt, das noch recht aktuell ist und mich als Frau sehr bedrückt hat. Es gibt aber noch zahlreiche andere Beispiele, bei denen man sich fragen kann, wohin diese Entwicklung führen soll

Etwa

  • „No go areas“ in deutschen Städten – wenn wir jetzt schon nichts gegen die dort machthabenden ausländischen Clans tun können/wollen, was wollen wir dann in 20 Jahren dagegen tun, wenn sie sich weiter ausgebreitet haben?
  • Wieviel Angst und Schrecken und wie viele Tote wollen wir in den kommenden Jahren in Kauf nehmen, wenn es jetzt schon heißt, wir müssten uns an den Terror gewöhnen?! Nein, ich will mich nicht an den Terror gewöhnen! Dass es keine absolute Sicherheit geben kann, ist klar. Aber muss das im Umkehrschluss wirklich heißen, dass wir mit Terroranschlägen umgehen müssen wie mit einem schweren Sturm, der nun mal passieren kann? Ich hoffe nicht!

Und einiges mehr ließe sich hier anführen – das Thema lässt sich natürlich niemals in wenigen Sätzen erschöpfend und differenziert genug behandeln.

VIERTENS

Eine Bekannte von mir meinte im Voraus, wenn man durch die Stelen ginge, hätte man zunächst noch gut den Überblick und könnte sich gar nicht vorstellen, dass es plötzlich unüberschaubar werden würde, und genau dieses Erlebnis bilde ab, wie sich das Unheil damals ausbreitete. Ich dachte noch: „Na toll, jetzt bin ich vorgewarnt und weiß, was mich erwartet, dann funkioniert es doch nicht mehr!“ – Doch. Es funktioniert! Im einen Moment überblickt man noch den ganzen Platz und im nächsten ist man verschwindend klein zwischen den bedrohlich aufragenden, massiven Betonklötzen. Bedrückend!

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Der einzelne Mensch erscheint winzig und machtlos angesichts der Entwicklungen…

Falls jemand bis hierher gekommen ist – vielen Dank für’s Lesen! Ich weiß, es war heute textlastig und schwer.

Im nächsten Beitrag geht es wie gewohnt weiter mit leichteren Texten und Themen.

Aktion: „Meine Lieblingsblogs“

Bevor ich mit dem Bloggen überhaupt angefangen habe, hatte ich schon ein paar Mal darüber gelesen, wie verbreitet Missgunst und Konkurrenzdenken unter Bloggern teilweise schon ist.

Zum Glück habe ich davon bisher nicht viel mitbekommen – eher im Gegenteil:

Christin von nochedeverano  hat nun eine Aktion begonnen, die für alle Beteiligten Vorteile hat und dazu führt, dass man neue Blogs kennenlernen und neue Leser/innen gewinnen kann. Dazu stellt sie auf ihrer Seite Blogs vor, die bei ihrer Aktion mitmachen und die von ihr gestellten Fragen beantworten.

Habt Ihr auch Lust, mitzumachen? Die genauen Teilnahmebedingungen lauten:

Die Fragen für den Monat Mai sind die folgenden, die ich im Anschluss beantwortet habe:

1.Wie kamst du auf die Idee mit deinem Blog?

Eine Freundin berichtete von ihrer neuen Kollegin, die „was mit youtube macht“ – lustigerweise kannte ich diese Kollegin tatsächlich von youtube, was meine Freundin sehr erstaunte. Sie wusste gar nicht, wieviel ich mich mit diesem Beautykram auf Blogs und auf youtube beschäftigte und meinte dann: „Warum bloggst du nicht auch selbst? Du solltest das auch anfangen!“

Die Idee ließ mich nicht mehr los und nur einen knappen Monat später war es tatsächlich soweit.

2. Über was bloggst du heute am liebsten?

Ich habe noch keinen eindeutigen Lieblingsbereich, aber ich mag alles, wo ich Texte und Bilder besonders gut verbinden kann, also dekorative Kosmetik oder Beiträge zu Ausflügen in Städte oder in die Natur.

3. Was waren anfangs, bei der Erstellung deines Blogs, die größten Hürden?

Definitiv die Technik… Ohne Hilfe wäre ich vor dem Posten des ersten Beitrags grandios gescheitert. Und auch jetzt bin ich froh, dass ich jemanden habe, den ich bei Bedarf fragen kann. Eine große Hürde war es aber auch, überhaupt online zu gehen, etwas von mir im Internet preiszugeben, und wenn es nur meine Lippenstiftfarbe ist.

4. Was gefällt dir am meisten beim Bloggen?

Der Austausch mit anderen.

Dass ich die absolute Freiheit habe, selbst zu entscheiden, worüber ich schreibe, was, wann und wieviel.

Und auf alle Fälle freue ich mich immernoch riesig über jedes einzelne „Like“ und jeden Kommentar!

5. Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du bloggst?

Bisher nichts, außer dass ich ein schönes Hobby dazugewonnen habe und oft dran denke, was ich prinzipiell schreiben könnte und welche Beiträge konkret als nächstes kommen könnten.

6. Stößt dein Blog auf viel Lob bei Freunden und Familie?

Nein, aus einem einfachen Grund: Die meisten wissen nichts davon. Ich wollte niemandem gleich in den ersten Tagen von meinem Blog erzählen, weil ich mir gar nicht sicher war, ob ich länger als ein paar wenige Posts durchhalte. Die wenigen, die es wissen, lesen mit und geben mir schon auch gutes Feedback oder melden mir Rechtschreibfehler.  😉

7. Was waren deine ersten kleinen Erfolge mit deinem Blog?

Als sich zum ersten Mal überhaupt Leute auf meinen Blog verirrten, das allererste Like, die ersten Follower… eigentlicher jeder kleine Schritt. Der größte bisherige Erfolg war vermutlich, als zwei Blogger bei mir kommentierten, die ich selbst schon länger (zum Teil richtig lange) lese.

8. Was sind deine Ziele mit deinem Blog?

Ich freue mich, wenn mein Blog weiter wächst und mehr Leser/innen bekommt und ich weiterhin Spaß daran habe und offen lassen kann, wie es sich entwickelt.

Bis hoffentlich bald!

Ellen

Berlin! Ankündigung und Lifestyle…

Ich und Lifestyle? Neee…

Als ich vor ein paar Monaten meinen Blog begonnen habe, war mir klar, dass ich auf jeden Fall über Lippenstifte und Nagellacke schreiben würde, höchstwahrscheinlich auch über andere dekorative Kosmetik und vielleicht über Hautpflege. Alles weitere war noch offen. Ausgeschlossen hätte ich für mich aber die Bereiche „Mode“ und „Lifestyle“. Für ersteres fehlt mir das Styling-Gen und für letzteres ein Leben, für das diese Bezeichnung in irgendeiner Form passend wäre – und wohl auch die Lust, dieses im Internet darzustellen. Wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt, bin ich (noch?) ein bisschen kamerascheu und lieber hinter als vor der Linse.

Ich hab noch einen Koffer in Berlin…

Kopie von DSCN3063Nun bekam ich aber die Möglichkeit, eine Weile in Berlin zu sein und habe vor, Euch ein bisschen „mitzunehmen“ und ein paar Fotos und Eindrücke zu teilen.

Großstadtleben ist eine neue Erfahrung für mich, denn länger als drei oder vier Tage auf Besuch war ich noch nie dort, weder in Berlin noch woanders. So bin ich nun sehr gespannt auf die vor mir liegende Zeit. Die Luft riecht nach U-Bahn und ganz viel Neuem…

Und nach Schneeregen, denn schönes Stadterkundungswetter will sich bisher nicht einstellen.

 

Wenn Ihr Tipps habt, was ich mir hier unbedingt anschauen sollte, schreibt sie gerne in die Kommentare!

Osterfreude

Es ist ruhig hier im Moment. Kaum Klicks, wenig likes und Kommentare auf meinem Blog und auch nicht auf denen, die ich abonniert habe. Ein gutes Zeichen, wie ich finde, denn es gibt wichtigeres dieses Wochenende:

Ostern feiern!

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Habt Ihr Euch schon mit Schokolade vollgestopft, Eier versteckt, gesucht und gefunden? Mit Eurer Familie am Tisch gesessen, gut gegessen und die gemeinsame Zeit genossen?

Ich war dieses Jahr nicht in der Kirche, aber ob mit Kirchenbesuch oder ohne – Ostern ist für mich das Fest des Lebens und der Hoffnung.

In diesem Sinne:

Frohe Ostern!

 

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