Auf der Suche nach dem perfekten Lidstrich

Lidstrichziehen ist wirklich eine Kunst für sich. Was ich einigermaßen hinkriege, ist eine ganz dünne Linie am Wimpernkranz entlang, und auch das musste ich eine Weile üben. Aber sobald es an den „Wing“ am äußeren Augenwinkel geht, ist Schluss. Ich schwanke zwischen „steht mir  eh nicht“ und „würde mir stehen, wenn ich es denn mal hinbekommen würde!“

Ein richtig guter Tipp war dieser her: *klick*

Der hat den Auftrag für mich im Alltag wirklich deutlich leichter gemacht. Geht schnell, sieht elegant aus und macht echt einen Unterschied. Generell mag ich diese youtuberin, weil sie einfach sofort auf den Punkt kommt und sehr gut erklären kann. Probiert’s doch mal aus, wenn ihr da ähnliche Schwierigkeiten habt wie ich.

Neben der richtigen Technik kommt es natürlich auf die richtigen Produkte an und hier hat jeder seine Vorliebe – mit Filzlinern, auf die manche schwören, kann ich z.B. überhaupt nicht und auch das musste ich erstmal durch Ausprobieren rausfinden.

Meine bevorzugten Eyeliner sind Gel-Eyeliner. Schon den von Maybelline fand ich gut, nur trocknete mir der immer nach wenigen Monaten ein, wenn ich das kleine Töpfchen noch längst nicht geleert hatte. 2014 habe ich mich für den Pro Longwear Fluidline in schwarz (blacktrack) von Mac entschieden. Etwas über 20 Euro waren zwar happig von der Anschaffung her. Aber ich war von Anfang an begeistert von der gut deckenden, cremigen Textur und der langen Haltbarkeit. Mit einem geeigneten Bürstchen ist ein präziser Auftrag möglich. Kein Bröckeln, kein Verschmieren. Das beste wusste ich damals aber noch gar nicht: Die Ergiebigkeit ist ENORM! Ich habe den jetzt seit bald vier Jahren in Gebrauch (im Schnitt 1-2 Mal proWoche) und er ist immernoch nicht leer! Die Qualität hat sich seither auch nicht merklich verschlechtert.

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Ich höre schon manche Leserinnen „igitt“ schreien, weil ja bei Augenprodukten immer zur Vorsicht geraten wird, da sich Bakterien drin sammeln können. Stimmt wohl auch, aber irgendwie mag ich super funktionierendes Make Up nicht prophylaktisch entsorgen und ich verwende meistens ein frisches Bürstchen (immer eins von essence für 1,45 Euro, das Ihr auf dem Foto sehen könnt. Sie eignen sich super und ich habe bestimmt schon acht, die ich im Wechsel benutze und dann wasche.)

Die master ink Eyeliner von Maybelline finde ich vom Pinsel her auch gut – aber nur mit dem schwarzen bin ich zufrieden, der lila farbende deckt nicht richtig und gibt die Farbe nicht gleichmäßig ab. Zwischendurch probiere ich also durchaus noch was in der Drogerie, weil ich Abwechslung mag. Aber Blacktrack von Mac steht unangefochten auf Platz 1 (Und nein, dieser Artikel ist nicht gesponsert)

Was sind Eure Lieblingseyeliner? Und habt Ihr Tricks und Tipps wie ein „dramatischerer Auftrag“ auch gut gelingt?

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Die Meeedchen laufen wieder. Germanys next Topmodel 2018

Es ist soweit: GNTM geht in die nächste und inzwischen 13. Runde. Seid Ihr dabei?

Ich für meinen Teil weiß es noch nicht. Früher hab ich die Sendung schon ganz gern gesehen, so klassisch mit Freundinnen, Knabberzeug und Drink. Allein macht es weniger Spaß und irgendwann hat man es vielleicht auch einfach ein wenig über.

Die minutenlange heroische Musik zum Auftakt, lauter Nahaufnahmen von knackigen, schlanken Körperteilen im Bikini, nicht unästhetisch, aber wahnsinnig sexualisiert. Die üblichen Sätze wie das unvermeidliche „Nur eine kann Germanys next Topmodel werden…“ und „Let the battle beginn“ und „Wer ist bereit für den Sieg an seine Grenzen zu gehen?“ (Dazu die Einspielung von tränenreichen Szenen des Umstylings… Ist auch echt ne Grenze, so ein Friseurbesuch.)

Dann natürlich Eindrücke von Bewerberinnen, die sich als selbstbewusst bezeichnen, aber wahlweise direkt unter der Fassade unsicher sind oder ein gutes Selbstbewusstsein mit Arroganz und maßloser Selbstverliebtheit verwechseln. Alle haben schon als Kind GNTM geschaut und schon immer davon geträumt, selbst mitzumachen. Nun picken sich die Juroren die verheißungsvollsten Kandidatinnen raus. „Bei dir habe ich mir schon drei Kreuzchen gemacht“, umwirbt Thomas ein Mädchen. „Aber ich habe schon fünf Kreuzchen gemacht“ kommt es prompt mit nöliger Stimme von Michael. Was ein kreatives Argument aber auch. Nützt ihm nichts, das Mädchen entscheidet sich für Thomas. Finde ich verständlich. Ehrlich gesagt wundert mich, warum überhaupt jemand zu Team Michael gehören will.

Eine Kandidatin mit auffälligen Augenbrauen hat auf Anraten ihres Kumpels einfach mal ihre Hose weggelassen. „Ich hätte auch eine Frage“, sagt Thomas, und ich denke, er fragt: „Warum zur Hölle hast du keine Hose an?!“ Aber Thomas ist ein Mann der Diplomatie und formuliert vorsichtig: „Warum hast du dieses Outfit gewählt?“

Nach der Vorauswahl der beiden Herren fliegt man die ganze Schar in die Karibik, wo nun Heidi wieder kräftig aussiebt. „Schön euch alle mal in echt zu sehen!“, ruft sie den aufgeregten Meedchen aus gefühlten 30 Metern Entfernung zu, bevor es mit Fotoshoot und Laufsteg direkt weitergeht zur Entscheidung. Nicht allen macht das Fotografiertwerden Spaß. „Es ist besonders schwierig, wenn ich vor Leuten stehe, die ich nicht kenne“, jammert eine Kandidatin. Konnte sie ja echt nicht ahnen, dass bei GNTM fotografiert werden würde, die Arme. Stunden später: Man hat viel nackte Haut gesehen, viel Strand und Meer und die ersten Zickereien wurden ausgeweidet. Ein „Transgender Model“ mit unnatürlichem Schmollmund ist rausgeflogen, ein „Curvy Model“ erstmals dabei, zwei Teams mit 15 (Thomas) und 14 (Michael) sind vollständig.

Nun denn. Bis nächste Woche zum „Nacktshooting“. Vielleicht.

 

 

Winter

In den letzten Tagen kam mir öfter der etwas kitschige Text aus einem Lied von Rolf Zuckowski in den Sinn:

„Wo bist du geblieben, guter alter Freund?
Wer hat dich vertrieben? – Wir selber, wie es scheint.
Aber wir träumen
von deiner Wiederkehr
umso mehr.“

Die Rede ist natürlich vom Winter. Und der mag sich dieses Jahr nicht einstellen. Findet das eigentlich außer mir noch jemand bedauerlich und vielleicht auch ein wenig besorgniserregend? Anscheinend nicht. Auf instagram sehe ich jedenfalls Blütenbilder en masse und dazu Texte, die den „Frühling“ und die Sonne feiern.

Ja, ich bin auch ein Sonne-Wärme-Sommerhalbjahr-Mensch. Ich leide sogar so sehr unter der Dunkelheit, dass ich seit Jahren eine Tageslichtlampe in Gebrauch habe. Und dennoch mag sich Freude über das aktuelle Wetter nicht einstellen.

Zum einen liebe ich den Wechsel der Jahreszeiten, den charakteristischen Geruch, und ich vermisse die kalte klare Luft, den Schnee, der die Landschaft verzaubert.

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Zum anderen kann ich die Frage nicht ausblenden, was es für die Natur und Landwirtschaft bedeutet, wenn das Wetter Mitte/Ende Januar so ist wie Anfang/Mitte März. Und was es bedeutet, wenn dann der Wintereinbruch doch noch kommt.

Letztes Jahr gab es bereits einige Ernteausfälle dadurch, dass bereits alles blühte, als die Kälte doch noch zuschlug.

Scheint aber für niemanden ein Problem zu sein. Eine ehemalige Bekannte postet etwas dazu auf Facebook. Sie schreibt am 11. Januar (!) mit dem Gefühl „hoffnungsvoll“, wie schön es sei in der Mittagssonne und mit Sonnenbrandgefahr.

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„Ja, wie jemand, der jeden Sonnenbrand mitnimmt, siehst du aus“, denke ich garstig, denn in der Tat weist ihre helle Haut schon mit Mitte 30 Falten und Pigmentstörungen auf. Vor allem aber kapiere ich eins nicht: Wie kann denn selbst ein eigentlich kluger Mensch (die Dame ist promoviert) nicht mal ein winzig kleines bisschen weiter denken und den Zusammenhang herstellen zwischen Frühling Anfang Januar und ökologischen Folgen? Ich finde es schon fast ein wenig beängstigend, wie gut die Fähigkeit mancher Menschen ist, alles Unliebsame einfach auszublenden. Würde ich manchmal auch gern können, denn klar ist:

Niemandem ist geholfen, wenn ich die Sonne NICHT genieße und schlechtgelaunt durch die Bilder bei instagram scrolle! Das sehe ich auch. 😉

Dennoch denke ich: Ein verantwortungsbewusstes Handeln kann es eigentlich nur geben, wenn man in der Lage ist, über eine aktuelle Befindlichkeit (Sonne, 16 Grad = GEIL für MICH!) hinauszudenken. Das gilt nicht nur für den Klimawandel (man könnte z.B. überlegen, ob die fünf Fernreisen dieses Jahr wirklich sein müssen), sondern ganz generell in vielen Bereichen. Ein „ICH fühle mich gut so und alles andere blende ich aus“ ist einfach keine Ethik. „Jeder wie er mag“ übrigens auch nicht.

Und während ich diese Zeilen tippe, die allmählich etwas „Wort-zum-Sonntag“-mäßig anmuten, läuft der Wetterbericht. Es ist Schnee angesagt! Ratet, wer sich freut? 🙂

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Interview mit „Bloggerherz“

Neulich erhielt ich eine nette Anfrage von Chris von „Bloggerherz“, ob ich Lust hätte, bei einem kleinen Interview mitzumachen. Auf der Seite Bloggerherz.de finden sich inzwischen schon sehr viele Interviews aus den unterschiedlichsten Bereichen und es werden immer mehr.

Da ich es schön finde, wenn sich Blogger untereinander ein wenig vernetzen und im Idealfall alle Beteiligten ihre Reichweite vergrößern, habe ich mitgemacht.

Schaut ruhig auch mal auf der Seite vorbei – egal, ob ihr ein bisschen rumstöbern und neue Blogs entdecken wollt oder ob ihr selbst auch ein Interview einreichen möchtet.

Und HIER geht es direkt zu meinem Interview!

Update 01.02.2018: Fünf Likes, aber nur ein einziger Klick auf das Interview?! Öhm ja.

Glitzer und Glow – Teil 3: Mac Strobe Cream

Heute möchte ich Euch ein Produkt vorstellen, bei dem ich selbst nicht recht weiß, wie ich es denn eigentlich finde. Es handelt sich um die Strobe Cream von Mac in der Nuance Peachlite. Gekostet hat sie 37 Euro und enthalten sind 50 ml.

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Ursprünglich habe ich sie gekauft, um sie mit meiner Foundation zu vermischen und bei Bedarf in meine etwas austrocknende Lieblingsfoundation (das Studio Fix Fluid, auch von Mac) einen Hauch mehr Feuchtigkeit und „Glow“ reinzukriegen.

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Prinzipiell funktioniert das. Man muss die Strobe Cream allerdings sehr sehr sparsam dosieren, sonst bekommt man speckigen Glanz, der ein wenig seltsam auf der Haut aufliegt. Durch den geringen Verbrauch ist die Creme natürlich auch sehr ergiebig. Allerdings behebt sie nicht das Problem, das ich mittlerweile (leider! 😦 ) mit meiner Mac-Foundation habe: Sie setzt sich leicht an der Nase, in den Mundwinkeln und am Kinn ab und lässt die Haut generell etwas trocken und älter wirken. Früher war das nicht so, da habe ich jahrelang dieses Make Up benutzt und immer beim Blick in den Spiegel und auf Fotos gestaunt, wie gleichmäßig und gut abgedeckt meine Haut aussieht, ohne dass man das Make Up gleich extrem als Make Up erkennt. Ich weiß nicht, ob etwas an der Zusammensetzung geändert wurde oder ob sich nur meine Haut verändert hat, befürchte aber fast letzteres.

Da die Strobe Cream also die Studio Fix für mich nicht retten kann, habe ich auch mal versucht sie als Highlighter aufzutragen. Geht zwar super gut, aber auch hier: Gaaaanz leicht dosieren! Und mal ehrlich: Einen hübschen Highlighter kann man günstiger haben. Dafür ist dieser hier geruchlos und feuchtigkeitsspendend und enthält Antioxidantien.

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Am besten gefällt mir die Strobe Cream inzwischen eigentlich etwas großzüger aufgetragen an den Schienenbeinen oder Schultern im Sommerkleid. Gerade an meinen (immer bis zur Schuppigkeit trockenen) Schienenbeinen spendet sie ein wenig Feuchtigkeit und hinterlässt einen feinen Schimmer, der einfach einen schönen und gepflegten Eindruck macht. Dabei zeigt sich auch, dass Peachlite wirklich die passende Farbe ist für meine leicht oliv-stichige Haut. Durch die drei weiteren Nuancen findet aber sicher jeder etwas Brauchbares. – Vorausgesetzt man mag fast  40 Euro für Schimmer auf den Beinen ausgeben… Ich persönlich werde die Creme nicht nachkaufen, freue mich aber an ihr, solange ich sie habe.

 

 

 

Haarentfernung – kleiner Alltagshelfer

Heute geht es um ein wenig schönes Thema, das aber viele Frauen betrifft: Die kleinen Haare, die so gern über der Oberlippe wachsen, obwohl sie dort vollkommen unerwünscht sind.

Insbesondere dunkelhaarige Frauen kennen das Problem, da dunkle Haare nunmal besonders gut sichtbar sind. Die Lösung: Man entfernt die Störenfriede. Bloß: Wie?

Ich habe schon einige Methoden durch und keine davon finde ich erfolgsversprechend.

Wachsen? – ein ätzendes Geklebe und Geschmiere, nur damit am Ende doch einige (zu viele) Haare überlebt haben.

Mit der Pinzette einzeln ausrupfen? – wer hat dazu die Zeit und Leidensfähigkeit? Und einen genügend beleuchteten Vergrößerungsspiegel.

Enthaarungscreme? stinkt, muss eine Weile einwirken, brennt und reizt die Haut, wenn sie zu lang einwirkt… War aber doch noch mein Favorit im Vergleich zu den anderen Methoden.

Rasieren? – Hab ich nie versucht, nachdem man immer wieder hört, dass die Haare dann dichter und dicker nachwachsen. Mag das ein Schauermärchen sein oder nicht; das Risiko will ich nicht eingehen.

Eines Tages las ich auf einem Blog, den es leider inzwischen nicht mehr gibt, von einer Haarentfernungs-Spirale, mit der man schnell und effizient Gesichtshaare ausreißen kann. Musste ich haben, konnte ich auf Amazon auch problemlos für kleines Geld bekommen (um die 2 bis 3 Euro!) und habe es seither immer in meiner Kosmetiktasche dabei. So sieht das Ding aus.

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Die Handhabung ist denkbar einfach: Man dreht die Spirale zu einem umgekehrten U und legt sie an die Haare an, die man entfernen will. Dann fährt man langsam nach oben über die zu enthaarende Haut und dreht dabei die Griffe der Spirale nach außen: Die Spirale zwirbelt die Haare um Nu raus.

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Schmerzfrei finde ich es nicht, wobei die Wahrnehmung je nach persönlichem Schmerzempfinden ziemlich auseinander gehen dürfte. Ich habe schon von Leuten gelesen, die das Teil weggeworfen haben, weil sie die Anwendung zu schmerzhaft fanden. Bei mir ist es ein deutliches Zupfen und Ziehen, aber gut aushaltbar. Jedenfalls an der Oberlippe – an den Wangen halte finde ich es zu unangenehm, aber da stören mich ein paar Flaum-Haare auch nicht so.

Es bleiben keine Stoppeln übrig, die nachwachsenden Haare brauchen keine Mindestlänge, bis man erneut drüber gehen kann. Ich benutze die Spirale alle paar Tage abends nach dem Gesichtwaschen und vor dem Auftrag der Nachtpflege – es ist, regelmäßig angewendet, eine Sache von ein paar Sekunden. Man könnte sich mit dem Ding auch vor den Fernseher setzen und ohne Spiegel ein paar Minuten „rollen“ und ist schon haarfrei.

Ich hoffe, dieses unscheinbare aber hilfreiche Enthaarungs-Ding ist für manche von euch vielleicht ein guter Tipp!

Hier findet Ihr den Link einer solchen Haarentfernungs-Spirale (KEIN Afiliate-Link).

Kommt jetzt der koreanische Glow?

Missha-Shop in München

Das kann auch jemandem passieren, der sich für Hautpflege sehr interessiert, neudeutsch einem“Skincare Junkie“ 😉 : Man steigt in München an der Münchner Freiheit aus der U-Bahn, läuft die Straße entlang und der Blick fällt auf den kleinen Laden dort, auf dem in großen Buchstaben „Missha“ prangt. Missha wie die koreanische Marke, die mir schon einige Male empfohlen wurde und die ich trotzdem noch nie ausprobiert hatte. Bisher dachte ich auch, man könnte diese Hautpflege nur im Internet bestellen. Dass es auch einen Laden dazu gibt, war mir nicht klar gewesen. (Genau genommen gibt es sogar zwei, der andere befindet sich in Ingolstadt.)

Es riecht lecker cremig-süßlich-frisch, wenn man reinkommt, und es macht Spaß, all die fein säuberlich aufgereihten und hübsch beleuchteten Tester zu öffnen, zu beschnuppern und auf dem Handrücken zu verreiben… und die merkwürdigen Inhaltsstoffe zu lesen, die Exotisches wie „Schneckenschleim“ und „Bienengift“ enthalten.

Produkttest: Sheet-Masken

Natürlich habe ich mich gründlich umgesehen und ein paar Produkte mitgenommen, über die ich in den kommenden Wochen meine Meinung schreiben werde.

Den Anfang macht die kostenlose Beigabe zu meinem Einkauf: Zwei Sheet-Masken der Sorte „Granatapfel“ (pro Maske bezahlt man sonst 1,90 Euro, aber bei einem Einkauf wird man immer recht großzügig mit Proben versorgt. Der Online-Shop ist übrigens sogar ein wenig günstiger, nur dass evtl. noch Portokosten dazukommen).

„Pomegranate“ soll für „Straffung und seide Haut“ sorgen (die Versprechungen auf den Maskensorten klingen allerdings auch alle sehr ähnlich).

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Ich hätte sie mir nie selbst gekauft, da ich kein Masken-Typ bin und dementsprechend nicht einmal vor dem Masken-Regal stehen geblieben bin. Und Alkohol an vierter Stelle hätte mich auch abgeschreckt. Aber nun waren sie schon einmal da und mussten natürlich auch ausprobiert werden – am besten mit der Freundin beim Videogucken. 🙂

Aufgetragen werden die Tuchmasken auf die gereinigte und evtl. mit einem Toner vorbereitete Haut. Es sind schlabbrige, glitschige, fast vor Feuchtigkeit tropfende Lappen mit Löchern für Mund und Augen. Je nach Gesichtsform und -größe passen diese besser oder schlechter. Bei mir war schon ein wenig Hin- und Hergeziehe nötig.

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Der erste Eindruck war: Wellness geht anders… Die Tücher sind ziemlich kalt und glitschig auf der Haut. Im Sommer vielleicht angenehm, im Winter eher ein Fröstelmoment. Nach wenigen Momenten wärmen sie sich aber auf. 15-20 Minuten soll man die Maske einwirken lassen. Das mit dem Filmgucken nebenher hat halbwegs geklappt, aber man sitzt schon eher ein bisschen angespannt da, weil man das Gefühl hat, die Maske könnte vielleicht gleich verrutschen. Im Liegen geht es vermutlich besser. Und irgendwie ist man auch abgelenkt, weil man wirklich bekloppt aussieht. 😉

Nimmt man die Maske ab, bleibt ein feuchter Film auf der Haut zurück. Laut Aufdruck auf der Verpackung soll man diese Reste einklopen/einmassieren, und tatsächlich zieht alles dann schnell ein.

Da wir recht unterschiedliche Hauttypen sind, kann ich euch auch die beeindruckend unterschiedliche Reaktion auf die Maske schildern:

Bei mir (33, unreine, trockene Haut): Die Haut wirkte wie mit einer gut einziehenden Feuchtigkeitscreme eingecremt. Schön geschmeidig – aber mehr auch nicht. Im Prinzip das Ergebnis, das man mit jeder halbwegs passablen Creme hätte.

Bei meiner Freundin (36, reine aber eher großporige, manchmal etwas fahle Haut): Hammer! Die Haut wirkte ungelogen um Jahre verjüngt, die Poren wie verkleinert und weichgezeichnet – und da war er: Der sagenumworbene koreanische „Glow“, dieser nicht speckige, sondern einfach nur gesund aussehene frische leichte Glanz auf der Haut!

Hier verlinke ich euch die Missha-Homepage, falls ihr ein wenig drauf rumstöbern wollt.

[Falls das bereits jemand als Werbung empfindet…: Ich habe alle Produkte selbst gekauft oder wie jeder andere Kunde auch als Probe zu meinem Einkauf dazubekommen. Weder entlohnt mich die Marke für’s Posten noch findet irgendeine Art der Zusammenarbeit statt! Und meine ehrliche Meinung ist ohnehin nicht käuflich.]