„Gebt mir einen Daumen nach oben“- Sätze von youtubern, die ich nicht mehr hören kann

Vorabbemerkung: Ich schaue durchaus gern youtube-Videos, das Folgende ist also mit einem Zwinkern zu verstehen und nicht böse gemeint!

 

„Oh mein Gott, ich LIEBE ihn!!!“

Nein, die Rede ist nicht etwa vom Partner!

Gemeint ist der Bronzer/Lippenstift/Nagellack… Auch oft gehört: „Ich bin soooo verliebt in diese Farbe!“

„Das will ich nicht supporten.“

Es gibt auch ein schönes deutsches Wort dafür. Aber Englisch ist halt um jeden Preis und per se cooler.

„Das hat mir die liiiiieeeeebe xy empfohlen.“

Man kann anscheinend keinen Namen mehr öffentlich erwähnen, ohne die dazugehörige Person als lieb zu bezeichnen, was immer das genau meinen soll. Auch auf Blogs eine sehr beliiieebte Zuschreibung.

„Ich hab das von der Firma XY zugeschickt bekommen, vielen Dank. Aber ich sage euch NATÜRLICH trotzdem meine EHRLICHE Meinung.“

Ich glaube ihnen sogar, dass sie das wirklich meinen. Die Frage ist nur, ob diese Objektivität tatsächlich so selbstverständlich ist wie oft behauptet. Kann ich mich wirklich mal eben so davon frei machen, dass mir ein Produkt kostenlos geschickt wurde?

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„Ich habe heute einen Haul für euch.“

– Und am Ende behalten sie dann doch alles selbst… 😉 (Okay, der war jetzt flach, ich weiß. Mich wundert einfach die ständige „für euch“ – Formel. Ich muss da immer an die Abendmahlsliturgie denken: „Für euch gegeben…“)

„Ich war mal wieder bei dm und brauchte nur Zahncreme. Hahaha, und dann ist es eskaliert, Ihr kennt das.“

Hmja, ich finde den dm auch einen ziemlich schönen Ort, der mich unerklärlicherweise mehr zum Kauf verleitet als andere Drogerien… Und ja, ich habe auch nicht gerade wenig Schminkzeug. Was manche dann aber anhäufen, finde selbst ich erschreckend. Wann wollen die das bitte alles benutzen?! Wo kann man noch drüber lachen und wo beginnt das sinn- und maßlose Konsumieren oder die echte Kaufsucht?

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„Jetzt wünsch ich euch ganz ganz viel Spaß bei dem Video!“

Also Videos gucken finde ich ganz nett. Manchmal inspirierend oder auch amüsant. Aber Spaß habe ich eher in einer lustigen Runde mit Freunden oder beim Toben mit meinem Patenkind. Irgendwie sitze ich nie vor youtube und hab den Spaß meines Lebens. Mache ich was falsch?

„Ich bin Mutter von zwei Katzen.“

Faszinierend, was biologisch heutzutage so möglich ist… Sogar Mütter von Kaninchen und – das war für mich der Höhepunkt – eine „Mutter von Zwerggarnelen“, habe ich schon im www gesehen…!

Kaum nötig hinzuzufügen, dass ich bei aller Liebe zum Haustier eine so weitreichende familiäre Verwandtschaftsbezeichnung etwas, äh, fragwürdig finde.

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„Am Wochenende geht es für mich und meinen Freund nach Spanien.“

Na gut, das habe ich wohl öfter auf Instagram gelesen als in Videos gehört. Trotzdem: Wieso hat sich diese Formulierung dermaßen eingebürgert? Seit wann sagt man nicht mehr „Mein Freund und ich fliegen am Wochenende nach Spanien“? Immer geht es für einen. Wer ist dieses ominöse ES? Ich scheine der einzige Depp zu sein, der noch selbst einkaufen geht, für andere geht es zum Einkaufen. Sobald noch schnell das Bild gepostet ist.

„Schreibt mir mal in die Kommentare, ob euch das auch so geht!“

Ja, schreibt mir doch mal, ob euch das auch so geht mit den youtube-Videos oder allgemein mit Phrasen in der Beautywelt oder in anderen Bereichen! 😉

 

Traumziel im Mittelmeer (Teil 1)

Sonne. Meer. Sandstrand. Und kein allzu langer Flug.

Das waren die Kriterien, als wir vor Jahren einen Familienurlaub planten. Es hätte so ziemlich jede Mittelmeerinsel werden können. Doch der Zufall entschied sich für:

Malta.

Viele Jahre und einige Besuche später möchte ich Euch erzählen, was mich an der kleinen Insel so sehr fasziniert, dass ich immer und immer wieder dorthin zurückkehre.

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Der erste Eindruck aus dem Flugzeug war zunächst nicht sehr vielversprechend: „Ach du liebe Zeit, was ist das für ein dichtbebautes, karges Stück Land?!“

Tatsächlich gilt Malta als Staat mit der fünfhöchsten Bevölkerungsdichte weltweit (sagt Wikipedia heute; bis vor einiger Zeit hieß es noch dritthöchste Bevölkerungsdichte). Und tatsächlich ist Süßwasser ein kostbares Gut, weil es selten regnet und weil das Salzwasser quasi überall ist und auch ins Grundwasser dringt.

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Seit meinem ersten Aufenthalt hat sich einiges geändert: Malta ist inzwischen in der EU (seit 2004). Insgesamt liegt weniger Müll rum (wobei hier noch viieel Luft nach oben wäre), Straßen wurden ausgebaut und sogar Fahrradwege geschaffen – und die legendären gelben Busse wurden ersetzt. Manche von ihnen waren so alt, dass man noch mechanisch den Haltewunsch melden musste: Man zog an einer Schnur, die sich über den Sitzen einmal komplett durch den Bus spannte und dies setzte die Glocke vorn beim Fahrer in Bewegung.

Busfahren ist aber auch heute noch ein Erlebnis und mal ein Rat vorab: Nehmt Kleingeld sowie einen Schal oder ein Jäckchen zum Drüberziehen mit…! Oh, und ein bisschen Geduld. Das Busnetz ist zwar gut ausgebaut und günstig, aber der Fahrplan nur eine ungefähre Orientierung über die Linien und Zeiten.

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Auf Geldscheine reagieren Fahrer entweder ungehalten, weil sie darauf nie gut herausgeben können (oder wollen) oder mit lässigem Durchwinken: Ach, dann zahlt heute mal nicht, aber wenn der Kontrolleur kommt, sagt, ihr hättet euren Fahrschein verloren, ok?!?! (Ich weiß nicht, was sich abspielen würde, wenn denn wirklich ein Kontrolleur käme.) Und sobald die Sonne weg ist, merkt man, wie stark die Klimaanlage läuft. Geschätzte 20 Grad kälter als draußen und ein Eishauch im eben noch sonnengewärmten Nacken.

Viele Fluglinien aus der ganzen Welt fliegen den kleinen, in der Nähe der Hauptstadt Valetta gelegenen Flughafen an. Ich würde Euch in jedem Fall raten, die maltesische Fluglinie Air Malta zu bevorzugen, wenn Ihr die Wahl habt. Sie hat den nettesten Service, einen putzigen Sicherheitsfilm, man hört schon mal den Klang der maltesischen Sprache bei den Durchsagen und es war vor Jahren schon selbstverständlich, dass man zwischen vegetarischem und fleischhaltigem Essen wählen konnte (Lufthansa hinkt diesbezüglich auf der gleichen Strecke weit hinterher).

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In Malta gibt es Linksverkehr – wer sich das Fahren dennoch zutraut, ist mit einem Mietauto wahrscheinlich gut bedient (wobei man sich in den engen Städten vorher über Parkmöglichkeiten informieren sollte…). Wir haben bisher immer einen Shuttle-Service gebucht. Die Fahrer fahren wie man es allen Südländern nachsagt: Schnell, unter Einsatz der Hupe und unter Vernachlässigung von Sicherheitsstandards wie Anschnallgurten.

Eigentlich kann man jeden Ort auf der Hauptinsel innerhalb von einer halben Stunde erreichen, da sie gerade mal knapp 30 Kilometer lang und um die 14 Kilometer breit ist. Sitzt man jedoch in einem Shuttle, das noch viele andere Hotels anfahren muss, verlängert sich die Fahrt deutlich – aber man bekommt schon mal einen ersten Eindruck von den engen Gassen, den steinigen Feldern und der Architektur.

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Mehr Eindrücke von Malta und Tipps für’s Sightseeing gibt es demnächst in weiteren Blogposts… Interessiert Euch irgendwas besonders?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leo Mazzotti: Personalisierte Werbung… und eine positive Überraschung

Mein Instagram-Account ist immernoch sehr sehr klein und umso mehr habe ich mich gewundert, als ich vor einigen Wochen plötzlich von Leo Mazzotti eine Nachricht erhielt: Mein Account würde ihnen gefallen und sie hätten ein Angebot für mich.

Schnell klärte sich diese Mail auf:

Es handelte sich einfach nur um eine „kaufe 2, zahle 1“ – Aktion, wie sie viele Firmen machen. Eine Werbestrategie, die ich z.B. von meinem Lieblingsschuhladen kenne. Als bloße Werbemail hätte ich diese Aktion vermutlich ignoriert, von daher war es clever von den Werbestrategen der Firma, sie mit einer Schmeichelei zu verbinden – denn so war ich zumindest neugierig und schaute mir die Seite von Leo Mazzotti an.

…und schon hing ich wie der Fisch an der Angel, denn: Die Armbänder sind so verdammt schön!

Ein Weilchen Internetrecherche später (wer ist die Firma, wie ist ihr Ruf, wie sind die Erfahrungen mit den Armbändern…) habe ich tatsächlich bestellt und die Armbänder eine gute Woche später hübsch verpackt erhalten.

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Wichtig ist mir an dieser Stelle zu betonen: Ich muss darüber nicht schreiben und bekomme auch sonst nichts von der Firma! 

Meine Armbänder stammen beide aus der Italian Dolce Vita – Collection, da diese mich am meisten angesprochen hat.

Venezia (blau) habe ich selbst behalten, Firenze (rot) habe ich meiner Mutter geschenkt. Preislich liegen beide bei 29 Euro.

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Durch den enthaltenen Magnetverschluss lassen sie sich gut öffnen und schließen, sodass man sie ohne langes Gefriemel auch alleine dran und wieder abbekommt.

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Die Armbänder sind relativ eng geschnitten, was für meine schmalen Handgelenke perfekt ist. Wie jemand mit etwas dickeren Unterarmen sie tragen soll, ist mir nicht ganz klar, aber ich habe irgendwo gelesen, dass sie sich wohl mit der Zeit etwas dehnen. Nun hoffe ich natürlich, dass das mit meinem nicht passiert und es plötzlich am Arm schlackert!

Die ersten Trage-Tage hat meins aber sehr gut überstanden: Kein Ausleiern, keine Gebrauchsspuren. Obwohl das Armband recht dick ist, trägt es sich unheimlich leicht. Und es sieht einfach sooo schön aus. Sagte ich das schon? 😉

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Wie gefallen Euch die Armbänder?

Falls Ihr bei Leo Mazzotti vorbeischauen wollt: http://www.leomazzotti.com/shop

 * Update 9.8.2017*

Ich habe heute doch noch etwas von der Firma bekommen, nämlich einen Rabattcode für EUCH!

Wenn Ihr bei einer Bestellung meinen Instagram-Namen eingebt (ellen.schoenmalsogedacht) erhaltet Ihr 10%!

 

NYX Butter Gloss

Eigentlich bin ich ja eher von der Lippenstift-Fraktion, aber seit diesem Sommer habe ich irgendwie Lipglosse für mich wiederentdeckt und stelle Euch heute meine akutellen Favoriten vor:

Die Nyx Butter Glosse (5,85 Euro pro Stück, enthalten sind 8 ml)

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Ich besitze sie in drei Farbnuancen, die alle drei recht stark süßlich riechen. Da sie auch alle nach Süßigkeiten benannt sind, ist das stimmig, aber von mir aus müsste dieser Duft nicht unbedingt sein. Ich habe aber oft gelesen, dass manche sogar sehr auf diesen zuckrigen, nach Essbarem riechenden Duft stehen. Unangenehm ist er immerhin nicht, und die Glosse schmecken nach nichts.

Für mich und wahrscheinlich viele ein wichtiger Punkt: Sie kleben kaum! Insbesondere lösen sie sich nicht komisch ab und kleben ungleich an den Lippen oder ziehen gar Fäden beim Sprechen (uaaaah…. alles schon erlebt). Man vergisst wirklich, dass man etwas auf den Lippen trägt.

Die Haltbarkeit schätze ich auf zwei bis drei Stunden ohne Essen. Ich habe nie richtig die Zeit gestoppt, aber es fällt zumindest auf, dass der Glanz lange hält – oft verschwindet der ja lange vor der Farbe und das ist hier nicht der Fall. Beides trägt sich außerdem ganz gleichmäßig ab und krümmelt nicht und macht keine komischen weißen Ränder.

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von links nach rechts:

Crème brulée – Dieser war mein erster aus der Reihe und hat mich wirklich überzeugt. Ein zarter, heller Rosa-Ton. Der leicht „milchige“ Schleier gefällt mir sehr gut.

Angel Food Cake – Diesem bin ich eine ganze Weile hinterhergelaufen, weil er im dm immerzu ausverkauft war. – zu Recht! Er ist zu meinem absoluten Favoriten der drei geworden. Eine natürliche „my lips but better“- Alltagsnuance.

Strawberry Parfait – Die Qualität ist genauso gut wie bei den beiden anderen, aber von der Farbe war ich enttäuscht. Die Verpackung suggeriert meiner Meinung nach einen etwas kräftigeren Ton. In echt kommt er aber Angel Food Cake recht nahe, nur dass er weniger gut deckt. :-/ Der kühle pinke Farbton ist leider kaum wahrnehmbar.

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Wie findet Ihr die Butter Glosse? Und habt Ihr sie schon in der „intense“-Version probiert?

 

Kreuz und quer durch das Nagellackregal – Teil 11 – Blau und Weiß

Die Tropic Chic-Reihe von Trend it Up hat es mir ziemlich angetan. So wunderschöne, leuchtende Farben, die im Tageslicht funkeln… Auch der Preis ist attraktiv: Gerade mal 2,25 Euro für 11 ml (bei dm).

Die Farbe 030 hatte jedoch ihre Tücken beim Auftrag: Irgendwie ließ sie sich am Rand nicht sauber aufpinseln. Vielleicht habe ich das Problem auch öfter oder es liegt an meiner mangelnden Feinmotorik, aber es fällt dann nicht so auf wie bei diesem kräftigen Farbton. 😉 Er deckt perfekt mit zwei Schichten.

Etwas schwer ging auch das Ablackieren: Zwar konnte ich auf dem Nagel selbst keine Verfärbungen bemerken, was schon eine Leistung ist bei einem so intensiven Blau, aber die Ränder blieben noch ein paar Tage leicht bläulich.

Die Haltbarkeit betrug die bei mir durchschnittlichen zwei bis drei Tage, dann fielen die ersten Absplitterungen schon deutlich auf. – Aber bis es soweit war, musste ich dauernd auf meine Nägel starren und die krasse Farbe bewundern.

Seht selbst:

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Mal wieder aus der Versenkung geholt habe ich in den letzten Tagen außerdem Blanc von essie (7,95 Euro für 13 ml). Ich finde Weiß auf den Nägeln im Sommer wirklich besonders und schön. Aber ich wusste auch schnell wieder, warum mir Blanc zuletzt nur noch als Base unter knalligen Farben gedient hatte:

Er ist ein wenig ungleichmäßig im Auftrag, bleibt auch, nachdem er eigentlich getrocknet ist, anfällig für Druckstellen und bekommt schnell kleine Macken und „Löcher“, wie man besonders auf dem unteren Bild sehr gut erkennen kann. Und mit „schnell“ meine ich: Innerhalb von Stunden…!

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Top-Qualität in Auftrag und Haltbarkeit haben beide Lacke nicht. Die Farben und bei Blanc auch die gute Eignung als farbintensivierender Unterlack gefallen mir aber sehr sehr gut.

Sommer

Wenn ich den instagram-posts Glauben schenke, wohne ich wohl im einzigen sonnigen Fleckchen Deutschlands. Ständig lese ich nämlich nur Beschwerden, wie regnerisch das Wetter sei… Zugegeben, letzte Woche fühlte es sich wie Herbst an. Aber davor war es von Mitte Mai bis jetzt durchgehend warm (manchmal krass heiß) und sonnig mit wenigen kühleren Tagen und dringend nötigen Regenschauern.

Laue Abende auf dem Balkon oder im Biergarten waren genauso drin wie Schwimmbadbesuche, Eisessen, das Haus ohne Jacke verlassen, obwohl man erst bei Dunkelheit zurückkommt – und Make-Up in den Keller bringen, weil die Lippenstifte sichtlich anfingen zu schwitzen.

Da es auf diesem Blog schon lange keinen Naturfoto-Beitrag mehr gab, zeige ich Euch heute ein paar Sommerimpressionen, die ich geknipst habe.

Schönen Sonntag noch! 🙂

 

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Drei Produkte von… Manhattan

Es gibt ein paar Kosmetikmarken, von denen ich einfach nicht so häufig was kaufe wie von anderen. Manhattan gehört dazu, seit ich vor einigen Jahren von den Lippenstiften und Kajalstiften immer eher enttäuscht war.

Welche Produkte ich von Manhattan aktuell trotzdem nutze und wie ich diese finde, erfahrt Ihr heute:

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Volume Shake Mascara

Bei Wimperntusche bin ich immer sehr vernünftig und kaufe und benutze meist wirklich nur eine nach der anderen. Nach der zuletzt verwendeten von L’Oréal (hier geht es zur Review) ist gerade die Volume Shake Mascara von Manhattan in Gebrauch.

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Sie kostet 7,95 Euro (für Manhattan schon recht viel, für eine gute Mascara eher günstig) und kommt mit einer neuen Spielerei daher: Sie enthält nämlich „einen exklusiven, patentierten Shaker, der die Formulierung bei Bedarf auffrischt“, so die Info auf der Homepage von Manhattan. Damit soll vom ersten bis zum letzten Auftrag ein gleichbleibend gutes Ergebnis gewährleistet sein, ohne Verklumpen oder Eintrocknen.

Es ist wohl diesem Shaker zu verdanken, dass die Mascara ungewöhnlich schwer ist. Man hört beim Schütteln auch deutlich ein Geräusch, als ob eine Kugel hin und her rutscht.

Da meine Mascara noch nicht völlig aufgebraucht ist, kann ich noch nicht sagen, wie sich die Textur ganz zum Schluss verhält, aber bisher gefällt mir der Auftrag gut: Die richtige Menge Farbe macht die Wimpern schön schwarz und dicht. Das mega „false lashes“-Ergebnis ist es nicht, aber das verspricht die Wimperntusche ja auch nicht. Mehr Volumen ohne allzu starkes Verkleben ist auf jeden Fall vorhanden.

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Ein Verschmieren oder Abbröckeln über den Tag konnte ich nicht beobachten, auch nicht bei den heißen Temperaturen der letzten Zeit, und abschminken lässt sie sich durchschnittlich gut, d.h. man muss schon gründlich mit einem Augen-Make Up-Entferner reinigen, aber es ist kein Rubbeln nötig und es bleiben keine Schlieren nach dem Gesichtwaschen (was ich regelmäßig bei Mascaras von Maybelline habe).

Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und man erhält ein zufriedenstellendes Ergebnis. Ob der „Shaker“ mehr ist als eine nette Spielerei, wage ich zu bezweifeln, aber vielleicht werde ich ja noch positiv überrascht.

 

 

Contouring Kit (7,45 Euro)

Große Begeisterung! – mit einem „Aber“:

In den letzten, stressigen Wochen habe ich ohne groß zu überlegen fast täglich zu dieser Palette gegriffen. Das Puder ist sehr fein und die beiden unteren Töne sind recht gut pigmentiert, enthalten aber auch nicht so viel Farbe, dass man in der morgendlichen Hektik furchtbar aufpassen muss, nicht zu viel aufzutragen. Ich habe immer den Bronzer-Ton mit dem wunderschönen peachig-gold-schimmernden Rouge-Ton gemischt und dann einfach wie ein Blush auf den Wangen verteilt. Und das ist sind auch schon die kleinen Kritikpunkte: Der dunkle Ton ist etwas zu warm für ein echtes Konturpuder und der helle Ton arg dezent für ein echtes Highlight. Wer also eine richtige Kontur-Palette erwartet, könnte enttäuscht sein.

„Kontur“-Ton und Blush harmonieren aber so schön, und die Textur und allein schon die Blush-Farbe gefallen mir so gut, dass das Kit meiner Meinung nach trotzdem sein Geld wert ist!

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(den Highlighter musste ich etwas schichten, bei den anderen beiden Tönen bin ich nur ganz leicht mit dem Finger drüber gegangen)

 

„Oh my Gloss!“ Lipgloss (4,45 Euro)

Von dieser Lipgloss-Reihe gibt es sechs Farben. Meine Nuance ist die 330 „Oh so natural“ und der Name ist wirklich passend gewählt: Ein Hauch von rötlicher Farbe – mit gleichmäßigem und glänzendem Finish.

Die Behauptung von Manhattan, der Gloss sei nicht klebrig, kann ich nicht 100% unterschreiben, aber er ist doch zumindest mal weniger klebrig als manch andere und riecht oder schmeckt auch neutral.

Die sechs Stunden Haltbarkeit halte ich jedoch für völlig übertrieben. Der Glanz verschwindet schnell und nach zwei Stunden war bei mir nichts mehr übrig, außer, und auch das ist nicht zu verachten: Glatten und gepflegt aussehenden Lippen. Für mich eine sehr gute Abwechslung zu Lippenstiften.

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Kennt Ihr die vorgestellten drei Produkte? Wie findet Ihr sie und was sind Eure Empfehlungen von Manhattan?

Den ersten Beitrag zum Thema „Drei Produkte von…“ findet Ihr übrigens hier.

Und noch eine kleine Zusatzbemerkung: Alle bisher auf diesem Blog vorgestellten Produkte wurden selbstgekauft! KEIN Sponsoring!