Neues aus der Drogerie (kurze Reviews Teil 3)

Kreativität ist ja irgendwie was anderes, wenn ich so die Überschrift und den Inhalt der letzten Posts anschaue, aber mit dem heutigen Beitrag sind wir dann auch beim letzten Teil der angekündigten Mini-Reviews angekommen. 😉

In der Zwischenzeit konnte ich die neu erworbenen Sachen genügend testen, wobei heute die beiden Lippenprodukte im Vordergrund stehen. Zu den Wattepads gibt es nicht viel zu sagen, außer dass das Faultier aufgedruckt ist, das sich gerade bei gefühlt jedem zweiten dm-Produkt auf die Verpackung schleicht (und das ich trotzdem lieber mag als das Einhorn vom vorhergehenden oder immer noch anhaltenden Trend).

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Die Augencreme von Martina Gebhardt habe ich euch hier schon begeistert vorgestellt (*klick*). Sie ist auch nicht aus der Drogerie, sondern aus dem Biosupermarkt, sehr reichhaltig und genau richtig für die kommende Jahreszeit.

Das Puder aus der aktuellen P2-LE Bloggers’s Loveys mag ich ganz gern: Es ist ziemlich fein gemahlen, hat einen leichten Gelbstich, was für meinen Hautunterton wirklich praktisch ist, und mattiert ein klein wenig. Laut Aufdruck ist es zum Korrigieren und Concealen gedacht, aber da ich selten conceale und ein bisschen Puder gegen meine Hautunreinheiten ohnehin nicht korrigierend ankommt, habe ich darauf nicht viel gegeben –  ich benutze es zum leichten Abpudern im ganzen Gesicht nach dem Make Up-Auftrag, und dafür taugt es gut.

Kommen wir nun zu French Maid von Nyx… (7,95 Euro) Nach der Pleite mit Lace Detail ist es ja eigentlich verwunderlich, dass überhaupt noch mal ein Lingerie Lipstick mitdurfte. Und es wird noch verwunderlicher: Ich finde den richtig gut! Das Tragegefühl ist bei weitem nicht so trocken. Klar, auf spröden Lippen kommt die matte Textur nicht gut, und ein bisschen spürt man ihn nach einer Weile schon auch, also pflegend ist er keinesfalls. Aber im Wesentlichen kann ich diesen wunderschönen, gedämpften Rot-Ton ohne Probleme tragen. Er hält bis zum Essen auch sehr gut ohne jegliches Abfärben und trägt sich danach total gleichmäßig ab. Absolute Empfehlung für den Alltag!

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…Was man von der Superstay Matte Ink von Maybelline nun gar nicht sagen kann. Leute, echt, spart euch das Geld! (8,95 Euro)

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Ich hatte mir die Nuance 45 Escapist zugelegt, weil dieses mega dunkle Violett, fast schon Richtung schwarz, mich angezogen hatte. Aber beim Versuch, es aufzutragen, scheiterte ich schon fast, denn es ist so gut wie unmöglich, exakte Ränder zu ziehen. Zudem deckt die Farbe kein bisschen gleichmäßig. Dann trocknet sie ewig nicht und färbt überall hin ab, zum Bespiel auf die Kaffeetasse, aus der ich zehn Minuten später trank. Dem Versprechen von unglaublicher Haltbarkeit wird sie allerdings doch noch irgendwie gerecht, nämlich, wenn man versucht, sie von Haut, Lippen, Tassen wieder abzukriegen. Schwierig! Es musste schließlich der ölhaltige Augenmake-Up-Entferner ran.  Oh, und erwähnte ich schon den süßlich-chemischen Geruch?

Als Fazit kann ich dazu nur sagen: Ein Beauty-Produkt, das wirklich keinen Spaß macht. Mich würde ja interessieren, ob Ihr da andere Erfahrungen gemacht habt?!

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Neues aus der Drogerie (kurze Reviews Teil 2)

So, heute geht’s weiter mit meinen Reviews von Drogerie-Produkten, die ich in der letzten Zeit neu entdeckt und seither ausführlich ausprobiert habe.

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bhcosmetics Lidschattenpalette „Mrs. Bella“ (17,45 Euro)

Als mehrere youtuberinnen diese Palette lobend in die Kamera hielten, hatte diese für mich wirklich null „Anfix-Potential“. Aber als ich sie dann im dm gesehen habe und natürlich sofort meine Griffel in den Tester patschen musste, da war es ziemlich schnell um mich geschehen. Soo schön weich das Puder und fast gar nicht krümelig. Die Töne sind unterschiedlich stark pigmentiert, sodass jemand wie ich, der nicht so geübt ist im Lidschatten-Auftrag (was bin ich eigentlich für eine Beauty-Bloggerin…?!) trotzdem leicht und schnell ein schönes Ergebnis hinbekommt. Und bei Bedarf lassen sich ja die stärker pigmentierten Farben zu einem ziemlich deutlich sichtbaren Make-Up schminken, das nochmal intensiver wird, wenn man einen angefeuchteten Pinsel verwendet.

Die Highlighter benötigen keine Intensivierung mehr. Die knallen auch so schon ganz schön! Eher etwas für abends und ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich den warmen goldenen oder den kühlen silbernen schöner finde. Beide harmonieren erstaunlich gut mit meinem Teint und ich trage häufiger Highlighter als früher, seit ich sie habe…

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Lippenstift „Erotique“ von L’Oréal (Charity Edition, 9,95 Euro)

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Mit L’Oréal-Lippenstiften stand ich eine ganze Weile auf Kriegsfuß wegen des umstrittenen Geruchs. Die einen hassen die etwas altbacken anmutende Beduftung, die anderen lieben sie – und dann gibt es anscheinend noch Leute, deren Geschmack sich ändert, denn seit diesem Jahr finde ich den Geruch plötzlich gar nicht mehr nervig, sondern fast angenehm. Und das ist ein Glück, sonst hätte ich DIESE Farbe verpasst: Erotique aus der Charity Edition.

Irgendwie rötlich, aber völlig alltagstauglich und mit einem interessanten peach-nude Stich, den ich so noch nie gesehen habe. Matt, aber nicht austrocknend, gleichmäßig verblassend und etwa zwei bis drei Stunden haltend, solange man nichts isst. Der Name ist natürlich ein bisschen… naja. Aber der Lippenstift hat sogar meinen vorherigen Alltags-Favoriten Cannes von Nyx vorerst abgelöst (zur Review geht es hier *klick*).

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Was es übrigens mit der Charity auf sich hat, musste ich selbst erst googeln – im dm habe ich nur das Schild gesehen, auf dem stand, dass L’Oréal pro gekauftem Lippenstift einen Euro an die DKMS Life spendet. Diese Organisation ermöglicht es Frauen, die an Krebs erkrankt sind, an Kosmetikseminaren teilzunehmen, um in der Extremsituation, der sie ausgesetzt sind, etwas Ablenkung zu bekommen, aber vor allem auch wieder ein Gefühl für ihre eigene Schönheit zu entwickeln.

Neu aus der Drogerie

Nach längerer Abstinenz habe ich neulich zum ersten Mal wieder ein bisschen dekorative Kosmetik im dm gekauft. In den folgenden zwei oder drei Blogposts möchte ich Euch die Sachen nun vorstellen. Vielleicht bringt es ja jemandem was – ich für meinen Teil googel ganz oft nach Reviews, bevor ich mir was zulege.

Catrice Prime and Fine Pore Refining Anti-Shine Base

(4,49 Euro für 30 ml)

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Bisher habe ich diesen Primer vier oder fünf Mal benutzt, jeweils in der T-Zone, da er verspricht, langanhaltend zu mattieren und die Poren kleiner erscheinen zu lassen. Letzteres ist schon mal ein Witz bei mir, aber dafür wirkt er tatsächlich dem Glanz entgegen. Zumindest mal ein paar Stunden länger als es ohne Primer der Fall wäre! Die Haut fühlt sich nach dem Auftrag sehr angenehm glatt an und das Make Up lässt sich merklich besser darauf verteilen. Die Konsistenz der weißen Creme ist eher gel-artig, zieht sehr schnell ein und man braucht nur eine winzige Menge, die man anhand der dünnen Tubenöffnung auch gut dosieren kann. Vertragen habe ich den Primer ebenfalls tadellos. Für jeden Tag ist es mir einfach zu viel noch eine Schicht zwischen Serum, Sonnencreme und Foundation zu packen, aber prinzipiell kann ich ihn empfehlen.

 

L’Oréal „Paradise Extatic“- Mascara (11,95 Euro)

Den Hype um die „Paradise Extatic“- Mascara von L’Oréal habe ich spät mitbekommen. Aber seitdem gibt es kein Entrinnen… Überall prangt sie einem auf Fotos entgegen. Und, ist sie den Hype wert? Da ich kurze Reviews angekündigt habe, in einem Wort: Ja.

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In ein paar mehr Worten: Sie macht wirklich extreme Wimpern, mit Schwung, Volumen und Länge zugleich und verklebt dabei fast gar nicht. Allerdings muss man aufpassen, dass man mit der Bürste nicht an das obere Lid kommt oder die vielen Schichten auf das Lid abfärben, bevor sie getrocknet sind (wie das untere Foto zeigt, ist mir das prompt passiert…) Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass sie im Laufe des Tages etwas verschmiert; nicht stark, nicht in größeren Bröckelchen, aber doch ein Anflug von Panda-Augen-Alarm. Das Abschminken geht wiederum nicht so einfach; ich würde sagen, pro aufgetragener Schicht ist ein kompletter Abschminkvorgang nötig, sonst hat man immer noch schwarze Schlieren um die Augen.

Laut Hersteller soll die Wimperntusche übrigens pflegendes Rizinusöl enthalten und daher „sinnlich in der Anwendung“ sein. Ähm ja. Lassen wir das mal so stehen. Ich bin einfach froh, dass mir nichts Öliges in die Augen kriecht.

Der Preis ist schon recht hoch und auf jeden Fall am Rande der Schmerzgrenze von dem, was ich für eine Mascara auszugeben bereit bin. Dafür bekommt man aber eben auch selten krasse Wimpern.

Seht selbst:

Das Ausgangsmaterial:

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Mit ein paar ordentlichen Schichten:

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Klimper-Wimpern… (mit schwarzen Abdrücken…)

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Ist denn wirklich schon Wollsockenzeit?

Ich hab’s versucht. Hab die Zehen gekrümmt und wieder ausgestreckt. Hab mich auf die Arbeit konzentriert. Hab mir nen schönen warmen Kaffee gemacht. Und als die Füße schließlich immernoch kalt waren… da hab ich mir dann doch die Wollsocken angezogen.

1.September. Metereologisch gesehen ist mit diesem Tag der Sommer vorbei. Und genau so fühlte es sich gestern auch an. Letzte Woche noch die milde Nacht bei der Hochzeit, wo wir nachts um 3 ärmellos draußen standen und trotz vom Tanzen verschwitzter Klamotten nicht froren. Und jetzt: Wollsocken. Es wird bestimmt noch mal schön, sonnig und warm! Aber trotzdem lässt es sich nicht mehr leugnen, dass das Jahr schon wieder weit fortgeschritten ist. Und so sehr ich diese – ich sag mal euphemistisch – Spätsommerzeit mag und mit dem positiven Gefühl von Aufbruch und neuen Chancen verbinde, so sehr ich den Geruch von reifem Obst in der Luft liebe, so sehr ich das weiche Licht und die bald kommende Farbenpracht genieße – ganz verhindern kann ich das Gefühl von Melancholie nicht.

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Ich finde den Spätsommer eine wunderschöne Jahreszeit, aber keine zwingt mich so sehr dazu, zu überlegen, wo ich stehe, was das Jahr bisher gebracht hat, was ich mir für die nächste Zeit wünsche und ob ich mit meinem Leben zufrieden bin.

Wird das schlimmer, mit jedem Jahr, das man älter wird? Weil man unwillkürlich sein Leben auf die Jahreszeiten überträgt und irgendwann selbst im Herbst ankommt? Ich hoffe nicht, auch wenn mir manchmal bewusst wird, dass ich den Frühling bereits verlasse habe.

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Aber je zufriedener ich bin, desto weniger schlimm greift die Spätsommer-Melancholie. Manchmal dachte ich, sie bringt mich um, noch bevor die monatelange Dunkelheit mir den Rest gibt… Und das auch in weitaus jüngerem Alter.

Dieses Jahr ist sie bisher nur ein sanfter Hauch, denn es ist viel passiert, das mich vorangebracht hat; äußerlich, aber vor allem in meinem Inneren. Das relativiert auch das Gefühl von „Meine Güte, wie die Zeit vergeht!“, das mich zugegebenermaßen hin und wieder ereilt. Aber auch schon in früheren Jahren. 2011 war zum Beispiel eine Phase, in der ich mit einem Anflug von Panik dachte, wenn die Zeit weiter so rast, ist das Leben gleich um! Und dann wurde sie gefühlt doch wieder gemächlicher.

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Wie geht es Euch im Spätsommer/Herbst?

Lieblingsjahreszeit oder Depri-Stimmung? Oder weder noch?

Wie auch immer… habt ein schönes Wochenende, genießt die Zeit und bis bald hoffentlich!

 

 

 

 

 

Der Kampf mit dem Sonnenschutz -Teil 4-

Ich habe schon lange nicht mehr über Sonnenschutz geschrieben, vielleicht weil ich mit dem hier vorgestellten (*klick*) so zufrieden bin. Warum ich überhaupt täglich Sonnencreme für das Gesicht verwende, könnt Ihr hier nachlesen (*klick*).

Dass mir LSF 30 für normale Sommertage ausreicht, habe ich irgendwann einfach so für mich festgelegt. Die Alltagstauglichkeit einer Creme ist mir wichtiger als ein richtig schwerer Sonnenschutz, der mich nur nervt oder sowieso nichts nützt, weil er abbröckelt…

Manchmal darf es aber doch etwas mehr sein, zum Beispiel im Urlaub, oder wenn ich weiß, dass ich viele Stunden im Freien verbringe. Und hier habe ich nun die unparfümierte Gelcreme Solvinea Med LSF 50+ von Dermasence für mich entdeckt.

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Beworben wird sie als Schutz „für die empfindliche sowie fettende und zu Unreinheiten neigende Haut“. Zwar ist meine Haut eigentlich nicht fettig, aber mit den leichten Geltexturen habe ich bei Sonnencremes die besten Erfahrungen gemacht. So auch hier: Das Cremegel lässt sich sehr leicht verteilen, fühlt sich weich und geschmeidig an und weißelt kein bisschen. Allerdings zieht es entgegen der Herstellerversprechen nicht sonderlich gut ein. Also eigentlich überhaupt nicht. Ich tupfe den Speckschwartenglanz nach einer Weile vorsichtig ab (nicht rubbeln und damit den Schutz wieder abreiben!) und trage dann mein Make Up auf. Das funktioniert gut und nahezu ohne Krümeln. Im Laufe des Tages kommt es manchmal zu Krümeln im Halsbereich. Irgendwie setzt die Creme sich dort gern ab. Aber das ist auch der einzige erkennbare Nachteil für mich.

150 ml kosten – je nach Bezugsquelle – um die 20 Euro.

Die Inhaltsstoffe mit fettgedruckten Sonnenschutzfiltern:

Aqua, Ethylhexyl Salicylate, Glycerin, Octocrylene, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Dicaprylyl Carbonate, Dicaprylyl Ether, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Diethylhexyl Butamido Triazone, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Titanium Dioxide (Nano), Cyclopentasiloxane, Panthenol, Phenoxyethanol, Sodium Stearoyl Glutamate, Glyceryl Stearate, Pentaerytrityl Distearate, Butyrospermum Parkii Butter, Tocopheryl Acetate, Aminomethyl Propanol, Cetearyl Alcohol, Alumina Starch Octenylsuccinate, Bisabolol, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Microcrystalline Cellulose, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Cellulose Gum, Diethylhexyl Sodium Sulfosuccinate, Caprylyl Glycol, Disodium Phosphate, Piroctone Olamine, Propylene Glycol, Silver Chloride, Alumina, Simethicone

Hier findet Ihr eine Übersicht über die Bewertung dieser Filter sowie eine weitere Review.

Ich habe die Creme selbst gekauft! Keinerlei Sponsoring!

Was für einen Sonnenschutz verwendet Ihr zur Zeit?

Kreuz und quer durch das Nagellackregal – Teil 12 –

Nagellackbeiträge kommen im Verhältnis zu anderen Beiträgen überdurchschnittlich gut an auf dem Blog. Hätte ich so ehrlich gesagt nicht erwartet, aber da ich mir eh oft die Nägel lackiere, kann ich diese Sparte auch regelmäßig füllen.

Übrigens widerlege ich seit Beginn meiner „Nagellacksucht“ ein eigenes Vorurteil, das ich früher hatte, wenn eine Frau ständig andere Farben auf den Nägeln zur Schau trug: „Mein Gott, die muss ja echt zuviel Zeit haben!“.

Na gut, jemand, der wirklich, WIRKLICH im Stress ist, hat sicherlich keine Zeit, sich die Nägel zu lackieren. Aber für mich ist es auch und gerade dann, wenn viel los war, ein regelrechtes Entspannungsritual geworden, eine Farbe auszusuchen, die mir gerade gefällt, nebenher eine Serie oder ein youtube-Video (… 😀 ) zu gucken und mit Bedacht zu pinseln.

In den letzten Wochen habe ich diese drei Farben von essie getragen, die ich als Mini-Größe auch zusammen gekauft hatte:

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Enthalten sind jeweils 5 ml und gekostet haben die drei zusammen 12,95 Euro.

Von fiji war ich leider ziemlich enttäuscht, obwohl die Farbe total schön ist: Er ließ sich nicht gut lackieren, wurde bei sehr dünnen Schichten schnell streifig und bei dickeren Schichten trocknete er nicht gut. Die Haltbarkeit war dann ok, aber trotz Überlack nicht überragend. Vielleicht so drei Tage.

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Weitaus besser sieht es mit chinchilly aus: Problemloser Auftrag wie ich das eigentlich von essie gewohnt bin, gut deckend mit zwei Schichten und heute, am fünften Tag, noch immer kaum Abnutzungsspuren (ohne Überlack!). Und was ein toller Herbstton!

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Angora cardi ist vom Auftrag her ebenso unkompliziert und deckt mit zwei Schichten. Hier ist nur leider wieder die Haltbarkeit nicht ganz so überzeugend – nach zwei Tagen die ersten Macken.

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.Fazit, kurz und schmerzlos: Tolle Farben, aber in groß nachkaufen würde ich nur chinchilly.

Was ziert eure Nägel zurzeit? Ich werde als nächstes wieder eine knallige Sommerfarbe auftragen…

 

Lieblingsaugencreme: Eye-Repair von CeraVe

Ich habe auf meinem Blog schon lang keine Augencreme mehr vorgestellt, was erstaunlich ist, da ich seit Jahren täglich welche verwende. Heute geht es um die CeraVe Eye Repair Creme, von der ich ziemlich begeistert bin, wie Ihr gleich sehen werdet…

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Die Inhaltsstoffe:

Diese Augencreme habe ich tatsächlich einzig und allein aufgrund der aufgedruckten Zutatenliste gekauft: Niacinamid an zweiter Stelle! Dass dies ein sehr wirksamer Anti-Aging-Inhaltsstoff ist, hat sich ja unter Hautpflege-Interessierten inzwischen rumgesprochen, und ich bin dankbar für Artikel wie z.B. diesen hier, aus denen ich mein Wissen beziehe.

Des Weiteren enthält die Creme Ceramide, die die Schutzfunktion der Haut stärken und die Feuchtigkeit speichern helfen (Quelle z.B. hier), sowie Hyaluron und Antioxidantien. Sehr angenehm ist auch, dass die Creme nicht beduftet ist und keine Reizstoffe enthält.

Purified Water, Niacinamide, Cetyl Alcohol, Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Propanediol, Isononyl Isononanoate, Jojoba Esters, PEG-20 Methyl Glucose Sesquistearate, Cetearyl Alcohol, Dimethicone, Methyl Glucose Sesquistearate, Ceramide 3, Ceramide 6-11, Ceramide 1, Hyaluronic Acid, Zinc Citrate, Prunus Amygdalus Dulcis (Almond) Oil, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Chrysanthellum Indicum Extract, Tocopherol, Equisetum Arvense Extract, Asparagopsis Armata Extract, Ascophyllum Nodosum Extract, Phenoxyethanol, Carbomer, Behentrimonium Methosulfate, Sorbitol, Triethanolamine, Laureth-4, Butylene Glycol, Hydrogenated Vegetable Oil, Tetrasodium EDTA, Ethylhexylglycerin, Sodium Lauroyl Lactylate, Sodium Hydroxide, Phytosphingosine, Cholesterol, Xanthan Gum.

Sogar Paula’s Beautypedia, die für ihre Mäkeligkeit bekannt ist, findet hier ausnahmsweise nichts zu beanstanden und schreibt lobend, dass es sich um einen  „excellent fragrance-free moisturizer“ handele. (Ganz verkneifen kann sie sich den Hinweis jedoch nicht, dass man eigentlich ja gar keine separate Creme für die Augenpartie bräuchte… was Paula’s Choice selbst nicht gehindert hat, auch eine auf den Markt zu schmeißen, aber das ist jetzt ein anderes Thema… 😉 )

Der Praxistest:

Ich verwende die Creme seit über einem Jahr, manchmal sogar morgens und abends – ein Tübchen (ca. 15 ml) reicht dann in etwa für zwei Monate, wobei ich Augencremes immer recht großzügig auftrage und auch immer etwas in Richtung Wangenpartie verteile.

Den Auftrag und das Hautgefühl kenne ich so von keiner anderen Creme: Sie „schmilzt“ regelrecht auf der Haut und lässt sich ganz leicht verteilen. Trägt man sie dünn auf, zieht sie auch schnell ein und hinterlässt ein ganz feines, samtiges Gefühl. Ich bilde mir ein, dass die eingecremte Partie sogar etwas „strahlender“ und auf jeden Fall prall und gesund aussieht (obwohl keinerlei Glitzerpartikel enthalten sind).

Die Haut bleibt lange gut durchfeuchtet – optisch und vom Gefühl her. Im Winter habe ich nachts noch einen Tropfen von der Martina Gebhardt Augencreme drüber gegeben (Review hier). Ich habe allerdings auch eine extrem trockene Augenpartie. Generell ist es problemlos möglich, über die CeraVe-Creme drüber zu schichten – etwa eine Sonnencreme oder Tagescreme mit LSF.

Dass die Creme ausgeprägte Falten tatsächlich „reparieren“ kann, ist wie immer rhetorische Verkaufsstrategie, aber ich kann mir doch gut vorstellen, dass die Haut auch mit Falten etwas „weichgezeichneter“ wirkt und sehr sehr gut gepflegt wird. Bei mir selbst hatten die ersten Knitterfältchen auch schon begonnen und hier kann ich zumindest sagen, dass diese seit über einem Jahr kein bisschen stärker geworden sind, eher im Gegenteil (allerdings verwende ich gelegentlich auch noch Retinol).

Klingt zu gut, um wahr zu sein?

dscn9607.jpgEinen kleinen Haken gibt es: Die Erhältlichkeit. CeraVe gibt es in Amerika in jeder Drogerie zu einem vernünftigen Preis – die Augencreme kostet etwa 10-12 Dollar. In Deutschland kann man sie, soweit ich weiß, nur über Amazon bestellen. Dort kostet sie inklusive der Versandkosten um die 20 Euro.

Betrachtet man aber einfach das Preis-Leistungsverhältnis, würde ich sagen: Es gibt für das gleiche (oder auch viel mehr) Geld immernoch weitaus schlechtere Cremes! 20 Euro sind an und für sich betrachtet gerechtfertigt. Von daher gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung. Und vielleicht könnt Ihr sie Euch ja mal mitbringen lassen oder reist selbst in die USA? Meine Bestellung kommt hoffentlich demnächst, denn ich kratze grad schon die letzten Reste aus meiner letzten (aufgeschnittenen) Tube.