Berlin – Eindrücke aus der Hauptstadt Teil 4: „Die schönste Berlinerin“

Irgendwo hatte ich im Vorfeld gelesen, wie sie mit einem Zwinkern als „die schönste Berlinerin“ bezeichnet wurde:

Die ägyptische Königin Nofretete.

Ihre Büste, die ins Jahr 1340 VOR Christus datiert wird (!), steht nämlich im Neuen Museum auf der Museumsinsel in Berlin.

Tatsächlich zeigt die Büste eine unfassbar schöne Frau, an der man sich kaum sattsehen kann: Symmetrische Gesichtszüge, eine zauberhafte Mischung aus filigran und markant, die elegante Kopfhaltung und eine beeindruckende Ausstrahlung.

Von Nahem sieht man, wie detailliert die Hautstruktur herausgearbeitet ist und wie die Königin geschminkt war: Rote Lippen, mit Kajal umrandete Augen und nachgezogene Brauen. Sogar Concealer und Wangenkontur kann man erahnen!

Da die Farbe noch von vor über 3000 Jahren stammt und die Büste nicht restauriert werden kann, ohne sie zu beschädigen, ist es streng verboten, Fotos von ihr zu machen. Gleich zwei Museumsleute sind dafür abgestellt, dies zu unterbinden.

Aus diesem Grund kann ich Euch bedauerlicherweise kein Foto zeigen. Das wäre aber auch wirklich nur ein schwacher Abklatsch des Eindrucks, den man bekommt, wenn man ihr gegenübersteht! Selten hat mich ein Stück Kunst so fasziniert und beeindruckt!

Schon der Entdecker der Büste, Ludwig Borchardt, soll Anfang des 20. Jh. geschrieben haben:

„Beschreiben nützt nichts, ansehen. […] Jedes weitere Wort ist überflüßig.“

(Quelle: Wikipedia)

Dem kann ich mich nur anschließen – zumal sich auch der Rest vom Museum lohnt!

Den Link dazu, inklusive Fotos, findet Ihr hier

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