L.O.V. Heartful healthy glow blush

Beim neugierigen Stöbern in der L.O.V. – Theke bei Müller fiel mir tatsächlich nur ein einziges Produkt auf, das mir auf Anhieb so richtig gefiel. Dieses ist seither sehr häufig im Einsatz, und das will bei meiner Blush-Sammlung was heißen.

Es handelt sich um das Heartful healthy glow blush in der Farbe 010 Charming Rose.

Für 6,95 Euro erhält man 5 g.

Hervorzuheben ist die stabile, schwarzglänzende Verpackung, die gut in der Hand liegt, ordentlich schließt und sich schwer und irgendwie hochwertig anfühlt.

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Bei Charming Rose handelt es sich um einen neutralen, mittelhellen Rosa-Ton, der eher ins Altrosa als ins Pinke geht. Das Puder staubt ein wenig und sieht auf den ersten Blick matt oder sogar etwas stumpf aus. Die Pigmentierung ist recht hoch, aber noch nicht so, dass man gleich einen Balken im Gesicht hat, wenn man nicht aufpasst.

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Der große Aha-Effekt kommt beim Verblenden: Dieses geht nicht nur herrlich leicht, weil das Puder schön weich ist und sich gut aufnehmen und verteilen lässt, sondern es beginnt, wunderschön und leicht golden zu schimmern! Highlighter macht es bei mir überflüssig, aber es ist auch nicht gleich too much, denn es kommt ohne größere Glitzerpartikel aus. Ich nutze es gerne an Tagen, an denen es schnell gehen soll, ich nicht lange rumpinseln, aber trotzdem etwas frischer aussehen möchte – also ziemlich oft.  😉

Hier habe ich versucht, den feinen Glanz durch eine Nahaufnahme einzufangen:

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Ob man das Blush jetzt unbedingt „long lasting“ nennen muss, kann man in Frage stellen. Einen Tag hält es aber sehr gut durch, ohne zu verblassen oder fleckig zu werden. Auch verteilt sich der Schimmer nicht im Gesicht, sondern bleibt, wo er hingehört.

Kennt und mögt Ihr die Marke L.O.V.? Was sind Eure Erfahrungen und Empfehlungen?

Die Inhaltsstoffe laut L.O.V.-Homepage: TALC, MICA, DIMETHICONE, ALUMINUM STARCH OCTENYLSUCCINATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, ZINC STEARATE, SODIUM HYALURONATE, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, CAPRYLYL GLYCOL, HEXYLENE GLYCOL, DISODIUM EDTA, DIETHYLHEXYL SYRINGYLIDENEMALONATE, BENZYL SALICYLATE, PHENOXYETHANOL, DEHYDROACETIC ACID, PARFUM (FRAGRANCE), BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, CI 15850 (RED 6), CI 19140 (YELLOW 5 LAKE), CI 75470 (CARMINE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE)

Der Kampf mit dem Sonnenschutz – Teil 1 –

„Verwende Sonnenschutz. Das ganze Jahr über. Ganz ganz viel.  Mit hohem Lichtschutzfaktor.“

Das ist die Anweisung, die inzwischen eine Art erstes Gebot der Hautpflege geworden ist, zumindest auf vielen Blogs, die sich mit dem Erhalt gesunder und gepflegter Haut beschäftigen.

UVA-Strahlung soll DER Faltenverursacher schlechthin sein, sodass man im Umkehrschluss länger faltenfrei bleibt, wenn man sich vor Sonneneinstrahlung schützt.

Für mich war diese Erkenntnis ziemlich neu, hatte ich „Sonnenschutz“ doch immer mit dem Vermeiden von Sonnenbrand und einem erhöhten Hautkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Und da ich noch nie einen Sonnenbrand hatte und aufgrund meines Hauttyps auch nicht dazu neige, gab es Sonnencreme eigentlich höchstens mal im Urlaub in praller Sonne. Dementsprechend gut gebräunt war ich im Sommer (und finde auch bis heute, dass mir das besser steht als die Schneewittchenbleiche, die ich inzwischen zur Schau trage).

Dennoch ist mir in den letzten Jahren klar geworden: Die schöne natürliche Bräune kann sich irgendwann sehr rächen und zwar mit tieferen Falten, schlafferer Haut und Pigmentstörungen. Nun mache ich mir eh nicht die Illusion, Falten auf Dauer vermeiden zu können. Wenn es irgendwie geht, würde ich aber gern „gepflegt faltig“ werden, nicht „verbrauchte-Lederhaut-mit-braunen-Flecken-faltig“. Hinzu kommt, dass ich erste Versuche in Richtung chemisches Peeling unternommen habe, bei dem man die Haut ohnehin vor UV-Strahlung schützen sollte (mehr dazu in Kürze).

Also musste täglicher Sonnenschutz für’s Gesicht her, auch im Winter, da sich die UVA-Strahlung  über das Jahr kaum ändert.  Ja, man glaubt es kaum, aber der Unterschied zwischen einem sonnigen Sommertag und einem bedeckten Wintertag ist nicht wesentlich. (Hingegen ändert sich die Stärke der UVB-Strahlung sehr  wohl  je nach Tages- und Jahreszeit.)

Motiviert begann ich die Suche…nur um festzustellen: Das mit dem täglichen Sonnenschutz und mir ist eine anstrengende (und teure) Geschichte.

Nach dem Auftrag von Sonnencreme im Gesicht habe ich nahezu immer mindestens eins der folgenden Probleme, meistens auch mehrere in absonderlichen Kombinationen:

  • Die Haut glänzt und sieht speckig aus
  • Die Haut sieht trocken und „stumpf“ aus
  • Die Haut sieht fahl und weißlich aus
  • Es krümelt beim Auftrag oder kurz danach
  • Make Up lässt sich nicht auftragen, ohne dass sich der Sonnenschutz wieder „abpellt“

Ob ich trotzdem am Versuch festhalte, Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden? Ich bin mir selbst noch nicht sicher…

In Teil 2 stelle ich Euch die Cremes vor, die ich schon ausprobiert habe – mit allen Vor-und Nachteilen.

Lasst mir gern einen Kommentar da, wie Eure Erfahrungen sind – verwendet Ihr Sonnenschutz überhaupt und wenn ja, was könnt Ihr empfehlen?

PS: Die meiner Einschätzung nach beste, ausführlichste und wissenschaftlichste Erklärung zu dem Thema findet Ihr übrigens bei Pia. Ich kann Euch ihre Artikelreihe zum Sonnenschutz nur wärmstens empfehlen, falls Ihr sie noch nicht kennt: https://skincareinspirations.com/2014/06/08/sonnenschutz-einfuhrung/

 

 

 

„Ich habe ein Recht auf Tester!“…

Was mir bei Drogeriemarktbesuchen immer wieder die Laune verdirbt, sind die Leute, die völlig ungeniert Originalware aufreißen und testen.

Bei Kajal-oder Lippenstiften sieht man Benutzungsspuren sofort und ich kann sicherheitshalber prüfen, ob mein Produkt auch wirklich noch neu ist, wenn ich es kaufe. Die Stifte, die schon jemand ausprobiert hat, sind dann aber zum Verkauf unbrauchbar geworden. Zitat einer Verkäuferin im Müller: „Sie glauben nicht, was wir hier jeden Tag aussortieren müssen!“

Noch unangenehmer ist es bei Nagellacken oder Wimperntuschen: Hier kann ich nämlich gar nicht erkennen, ob die Ware, die ich kaufen möchte, schon von jemandem getestet wurde. Wimperntuschen kaufe ich deshalb nur noch eingeschweißt. Auch wenn mich das zusätzliche Plastik stört, möchte ich sicher gehen, dass ich nicht ein Bürstchen an meine Augen bringe, an dem noch Bakterien von XY hängen.

Bei Nagellack gilt leider: Volles Risiko. Wie eine dm-Verkäuferin neulich einer Kundin erläuterte: „Wenn da jeder schon mal testet, fehlt doch einiges an Produkt, wenn das Fläschchen dann gekauft wird!“ – Das überzeugte die Kundin jedoch mitnichten. Sie hielt der Verkäuferin von oben herab einen Vortrag darüber, dass SIE sich ja in der Kosmetikbranche auskenne und die Verkäuferin nicht (!) und dass es ihr gutes Recht sei (!) alles zu öffnen, wofür kein Tester bereit stünde.

Ich stand zufällig in der Nähe und traute meinen Ohren kaum. Ja, ich mag Tester auch! Aber das heißt doch nicht, dass ich deswegen einen Anspruch darauf habe.

Woher nehmen Leute diese Überzeugung?! Dieses „mir steht alles zu, ob das für andere doof ist, interessiert mich nicht!“ ?

Ich kann da wirklich schwer aus meiner Haut und finde so ein Verhalten einfach ätzend. Automatisch frage ich mich dann, was das sonst für Menschen sind. Wer schon bei solchen Kleinigkeiten derart egoistisch handelt, wird vermutlich auch sonst kein Mensch sein, der nach einem sonderlich sozialverträglichen Motto lebt, oder doch? Vielleicht vertue ich mich ja in meiner Einschätzung?!

In besagtem dm, wo ich das „nette“ Gespräch zwischen Verkäuferin und Kundin mitbekommen habe, hingen jedenfalls seit Monaten schon Schilder, auf denen in etwa stand: „Verehrte Kunden, wir bitten Sie höflichst, keine Originalware zu öffnen.“ Inzwischen steht dort, einen Tick entschiedener, aber immer noch höflich: „Bitte verwenden Sie Tester! Bitte lassen Sie die Originalware geschlossen!“

Ich phantasiere rum: Wäre das meine Drogeriekette…Ich würde Leuten, die sich dieser Anweisung widersetzen, das angebrochene Produkt einfach in Rechnung stellen…Aber ob das praktikabel wäre, steht auf einem anderen Blatt…

Und wie ging die Geschichte in echt aus? Die Filialchefin erlaubte der Kundin schließlich, jeden beliebigen Lack zu testen und fiel damit auch noch der jungen Verkäuferin in den Rücken. Hm.

Wie steht Ihr dazu? Dürfen Beauty-Produkte ausgiebig getestet werden, auch die Originalware, oder nervt es Euch wie mich, wenn Ihr ständig auf der Hut sein müsst, um keine bereits angebrochenen und angegrabbelten Sachen zu kaufen?

 

 

 

Kreuz und quer durch das Nagellackregal – Teil 4 – Frühling auf den Nägeln

Während ich in den letzten Wochen bevorzugt Rot, Grün und Lila auf den Nägeln hatte, wecken die ersten Frühlingssonnenstrahlen grade Lust auf zartere Töne.

Heute stelle ich Euch zwei rosa Lacke vor, von denen einer vermutlich bald seine Aufenthaltserlaubnis in meinem Nagellackregal verliert…

P2 Easy Gel Polish 020 Darling Peach

  • 1,95 Euro für 10 ml bei dm
  • ein kühler peach-rosa-Ton, leicht „milchig“ aussehend
  • eher „wässrige“ Textur
  • leider auch mit zwei Schichten ziemlich ungleichmäßig und streifig; in echt noch mehr als auf den Fotos sichtbar
  • Haltbarkeit: durchschnittlich (2-3 Tage), aber was nützt das, wenn man sich ständig über die Streifen ärgert?

Nee…Wir werden keine Freunde mehr…

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Dafür mag ich diesen Lack umso lieber:

Essie Spaghetti Strap

  • 7,95 für 13,5 ml z.B. bei dm und Müller
  • glänzendes, pastelliges Finish
  • auch nach zwei Schichten nicht 100%  deckend, aber ich mag diesen ganz leicht durchsichtigen Effekt und lackiere manchmal auch extra nur eine Schicht
  • ca. 4 Tage ohne Abnutzungsspuren
  • verhältnismäßig lange Trocknungszeit (gut 20 Min oder mehr., bis wirklich keine Druckstellen mehr passieren)

Ein Dauerbrenner bei mir und einer der wenigen Lacke, die ich wirklich schon mal leergemacht und nachgekauft habe.

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PS: Ich trage oft und gerne Nagellack und zwar in so ziemlich allen Farben und mit jedem Finish. Aber mehr als Aufpinseln und Trocknenlassen passiert bei mir selten. Wenn Ihr richtig tolle Nail Art sehen wollt, schaut doch mal bei diesen sympathischen und kreativen Blogs vorbei:

http://nailines.wordpress.com/

https://ypslackiert.wordpress.com/

 

 

 

 

 

 

Frühlingsgruß

Als ich meinen Blog vor einigen Wochen begonnen habe, ist mir noch überhaupt nicht in den Sinn gekommen, hier auch einfach Fotos posten zu können, die nichts mit Beautyprodukten zu tun haben. Dabei ist Fotografieren schon länger ein Hobby von mir, das ich mit wenig Know-how, aber sehr viel Freude ausübe.

Besonders Blüten oder andere Detailaufnahmen in der Natur haben es mir angetan. So kann sich ein kleiner Spaziergang schon mal zwei Stunden hinziehen, weil ich alle paar Meter eine neues und noch viel tolleres Motiv entdecke, das unbedingt geknipst werden muss. 😉 Heute gibt es hier zum ersten Mal einen kleinen Eindruck meiner Bilder. Wie gefallen sie Euch?

Ich wünsch Euch einen wunderschönen März!

Eure Ellen

 

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Wenn große, alte Dinge vergehen

Gozo trägt Trauer: Das berühmte Azure Window, das Wahrzeichen der kleinen maltesischen Insel, ist heute eingestürzt.

Ich hielt die Meldung kurz für einen Scherz, so wenig konnte ich mir vorstellen, dass diese massiven Felsen einfach „verschwunden“ sind. 2012 stand ich davor und konnte mit eigenen Augen sehen, wie groß und wuchtig das „Fenster“ ist. Aber Wind und Meer sind natürlich gewaltige Mächte, die mit den Jahren auch Stein kleinkriegen. Schon damals sagte unser Tourist Guide, wir sollten auf keinen Fall auf das Felsentor drauf klettern, da es jederzeit einstürzen könne. Er meinte: „Vielleicht hält es noch hunderte Jahre. Aber vielleicht kommt es in fünf Minuten runter. Und dann wollen Sie sicher nicht obendrauf stehen für ein Foto!“

Und dann ging es tatsächlich so schnell! Was in ein paar Millionen Jahren durch die Gewalt der Natur entstanden ist, wurde nun von der Gewalt der Natur zerstört.

Es ist seltsam, jetzt die Fotos zu sehen, auf denen nichts mehr auf das alte Wahrzeichen hindeutet. Als wäre es nie dagewesen! Es wäre übertrieben, zu sagen, dass mich das in tiefe Trauer stürzt, aber es ist schon schade, wenn ein solcher Touristenmagnet einfach wegbricht, wenn ein traumhaft schönes Stück Natur sich so radikal verändert. Man wird daran erinnert, dass nichts ist von Dauer ist, nicht die Felsen, nicht die menschlichen Bauten.

Auf Instagram werden grad im Minutentakt Bilder gepostet und ich habe schon gefühlt 1000 davon angeschaut. Auch meine eigenen habe ich gleich mal wieder rausgekramt.

Wie geht Euch das – habt Ihr einen Bezug zu Gozo oder lässt Euch das Verschwinden des Azure Windows so kalt wie der berühmte Sack Reis in China?

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PS: Von Malta werdet Ihr auf diesem Blog bald noch mehr sehen…:-)

Die Sache mit den Schminktutorials

Ab und zu schaue ich ganz gern Schminktutorials auf youtube. Ich mag die Ästhetik und den Vorher-Nachher-Effekt, den ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Make Up ausmacht. Manchmal hat es durchaus auch Unterhaltungswert, was die Frauen beim Schminken so erzählen oder die verwendeten Produkte sind interessant.

Wenn es allerdings ans Nachschminken geht, scheitere ich meistens schon im Ansatz an meinem mangelnden künstlerischen und feinmotorischen Geschick. Einen graden Lidstrich malen? Was im Tutorial so einfach aussieht, ist bei mir eine wackelige und zu dicke Linie. Lidschatten schön verblenden? Ein komischer Farbbrei mit harter Außenkante…

Neulich hatte ich trotzdem mal wieder Lust, es zu probieren, und stieß auf der Suche nach Inspiration auf eine unglaublich tolle youtuberin: Aly Art. Wow. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so präzise analysiert und erklärt, worauf es ankommt, und diese Schritte dann kurz und knackig umsetzt. Ihre Verwandlungen in berühmte Filmstars oder Models sind phänomenal! Keira Knightley ist z. B. der Hammer, aber auch Kate Moss oder Penelope Cruz, obwohl sie ein ganz anderer Typ ist. Und das Tutorial zu Lily Rose Depp ist so gut gelungen, dass man echt zwei mal hinschauen muss, wer das Original ist und wer die Kopie.

Und das Beste: Ihre Tipps sind recht gut umsetzbar, auch für Laien wie mich und mit Drogerieprodukten.

Erkennt Ihr, wen es darstellen soll? 😉 (Auch wenn der Schmuck ein bisschen hinimprovisiert ist.)

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Schminktutorial: https://www.youtube.com/watch?v=VjWXLXN6lsU

Kennt Ihr Aly Art? Was sind Eure Tipps für gute Schminktutorials und wie findet Ihr das Ergebnis?