Viel gelobte Produkte im Test

Jetzt ist mir auch noch so eine blöde Erkältung dazwischen gekommen und ich veröffentliche den versprochenen Post kleinlaut einen Tag verspätet. :-/

Die folgenden zwei Produkte standen schon länger auf meiner Wunschliste, da ich immer wieder mitbekommen habe, wie in der Blogger-/Youtuber-Welt davon geschwärmt wurde: Das Prep and Prime Fix + Spray von Mac und der Take the day off Balm von Clinique.

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öh, ja, das ist Staub auf der Dose. Weiß auch nicht, wie der da hinkommt…

Inzwischen habe ich beide mehrere Wochen lang getestet und kann Euch meine eigene Einschätzung geben:

Take the day off Balm

Was ich darüber gehört hatte:

Er soll extrem ergiebig sein, Make Up super gut und restlos entfernen, inklusive Wimperntusche und alles, er soll reizarm sein, sich auf der Haut angenehm anfühlen und die Haut nicht austrocknen.

Und wie schlägt er sich bei mir?

Knapp 25 Euro für 125 ml Abschminkzeugs – da sind die Erwartungen schon mal hoch. Tatsächlich fühlt sich die cremige Konsistenz angenehm weich an, riecht nach nichts und lässt sich sparsam anwenden – eine Fingerspitze reicht für das ganze Gesicht. Ob die 125 ml aber wirklich für ein halbes Jahr reichen, wie ich es manchmal gelesen habe, wage ich zu bezweifeln, denn nach ca. 3 Wochen sieht man die Abnutzungsspuren doch schon deutlich.

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Ich massiere den Balm ein und spüle danach alles mit Wasser ab. Foundation und Puder kriegt er sehr gut und rückstandslos runter. Diesen Effekt hatte ich tatsächlich bei keinem anderen Reiniger bisher. Überhaupt nicht runter gehen bei mir aber Mascara und Kajal. Da kann ich noch so sehr einmassieren, warten, spülen – es brennt zwar nichts in den Augen, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, aber das Augen-Make Up verteilt sich in Schlieren im Gesicht oder bleibt gleich ganz dort, wo es war.  Auch vorher Anfeuchten nützt nix. Eine Vorreinigung mit dem üblichen Wattepad und einem Augen-Make Up-Entfernen kann ich mir also nicht sparen.

Die Haut ist wirklich kein bisschen gereizt oder ausgetrocknet, sondern fühlt sich weich und sauber an.

Zwei Nachteile möchte ich noch nennen: Der Take the day off Balm enthält Mikroplastik. Das würde ich längerfristig unbedingt gerne vermeiden, insbesondere bei Reinigern, die einfach im Abwasser runtergespült werden. Und: Ist man viel unterwegs, eignet sich die relativ große Dose vielleicht nicht so gut zum Mitnehmen. Bei mir steht sie daher fest im Bad, und für’s Pendeln und Reisen habe ich ein kleineres Waschgel im Kulturbeutel.

Mac Prep and Prime Fix +

Was ich darüber gehört habe:

Es soll dem Make Up das pudrige Finish nehmen und alles einheitlicher aussehen lassen, es soll einen „Frischekick“ geben, soll gut riechen, der Sprühnebel soll sehr fein sein, es enthält keinen Alkohol.

Und wie schlägt es sich bei mir?

Ich habe mir die kleinere Größe zugelegt. 30 ml kosten 11 Euro. Wie lange ich damit auskomme, kann ich schwer abschätzen, da ich das Spray nicht täglich verwende. Es verteilt sich tatsächlich sehr gut durch den feinen Sprühnebel. Dass das Make Up weniger pudrig erscheint, kann ich für meinen Teil jedoch nicht bestätigen. Wenn ich das nicht durch passende Produkte und entsprechenden Auftrag schon verhindert habe, kann mir das Spray da auch nicht mehr helfen.

Die Haut sieht nach dem Sprühen aber irgendwie strahlender und glatter aus. Der Effekt hält zwar nicht stundenlang, aber immerhin.

Sogar Paula’s Beautypedia lobt übrigens die enthaltenen Antioxidantien, sagt aber auch, dass v.a. das Sprühsystem des Fläschens das Fix + so besonders macht und man daher auch seinen bevorzugten Toner einfach in dieses Fläschchen umfüllen kann. Das werde ich ausprobieren, wenn es leer ist. Bis dahin genieße ich den zarten, frischen und für meine Nase extrem leckeren Duft und gestehe: So sehr ich inzwischen duftneutrale Kosmetik bevorzuge – dieses Spray hat für mich einfach wellness-Faktor.

Mein Fazit: Mit beiden Produkten macht man nichts falsch, aber sie gehören beide eher in den Luxus-Bereich als in den „Must-have“-Bereich. Müsste ich mich für eines von beiden entscheiden, würde ich das Spray von Mac nachkaufen.

Wie sind Eure Erfahrungen damit?

 

 

 

 

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Wo steckst du denn?

Es ist schon einige Male passiert und ich mag es nicht: Da gibt es diesen Blog, den ich gerne lese, aber in letzter Zeit sind die Beiträge seltener geworden. Nach einer Weile meldet sich die Blog-Schreiberin mit einem Post zu ihrer persönlichen Situation und schreibt sowas wie: Viel zu tun im Job, privat viel um die Ohren, Krankheit/ Jobwechsel/Familie… aber sie werde auf jeden Fall weiter bloggen, nur halt etwas seltener als bisher, sie bitte um Verständnis.

Ich habe Verständnis,  ist doch klar. Andere Dinge im Leben gehen vor, der Blog ist ein Hobby! Aber dann kommen doch nur noch extrem seltene und schließlich gar keine weiteren Beiträge mehr und irgendwann liegt der Blog gänzlich brach. Ohne Abschied, ohne ein Wort an die treuen Leser.

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Warum ich Euch das erzähle? Weil ich auf keinen Fall möchte, dass es hier genauso läuft. Aber eigentlich ist genau der Punkt gekommen, an dem ich Euch irgendwas von Job und viel Stress erzählen müsste, denn auch bei mir sind die Beiträge in den letzten Wochen selten geworden.

Ich wusste schon seitdem ich angefangen habe mit bloggen, dass irgendwann in diesem Jahr ein Jobwechsel kommen würde. Aber wieviel an Umstellung, organisatorischem Aufwand und Arbeit er mit sich bringen würde, war nicht ganz absehbar. Und so kam es, dass die wenige freie Zeit der letzten Wochen lieber für Sport und soziale Kontakte genutzt wurde als für das Schreiben, obwohl es an Ideen nicht mangelt – und obwohl fleißig neue Produkte ausprobiert wurden. Zu zwei davon kommt am Wochenende ein Post. Das verspreche ich euch – und mir selbst. 😉 Quasi als Zeichen dafür, dass ich weitermachen werde, auch wenn manchmal mehr Zeit zwischen zwei Beiträgen vergeht.

Und sollte ich irgendwann doch wirklich keine Zeit mehr für dieses schöne Hobby finden oder die Lust daran verlieren, wird es ganz sicher einen Abschiedspost geben! Aber daran mag ich grad nicht denken.

Bleibt gesund und bis bald!

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Zoeva Velour Lipstick Blue Blood

Er sah so verdammt gut aus an der youtuberin Madamtamtam, die ihn videolang trug und dazu noch glaubwürdig sagte, sie würde ihn ja wirklich ständig tragen, seit sie ihn hat. Zwar bin ich gegenüber youtuber-Empfehlungen recht resistent, nicht aber gegenüber roten Lippenstiften… Und so stand „Blue Blood“ von Zoeva schon seit Monaten auf meiner Wunschliste.

Nach dem Testen der Textur am Counter im Douglas war klar: Der Lippenstift muss mit. Fühlte sich auf dem Handrücken dermaßen geschmeidig an. Dazu ein klares, kräftiges, leicht kühles Rot. Klasse.

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Als er sich dann auch noch problemlos präszise auftragen ließ, war ich schon der Begeisterung nah, zumal man die Farbe auf den Lippen kaum spürt. Aber dann:

Stutzig machte mich der extreme, leicht krümelige Farbrand an der Kaffeetasse eine halbe Stunde später. Ein Blick in den Spiegel ergab: Die Farbe war über den Lippenrand ausgefranst. Und wie! Ich sah aus wie ein Clown. Zum Glück trage ich neue Farben immer erstmal zu Hause probe. Alles einmal abgetupft und eine halbe Stunde später nochmal kontrolliert: Nee. Einfach nur nee. Die Farbe läuft aus, verschmiert, bleibt überall haften nur nicht auf den Lippen und trägt sich zur Krönung noch unregelmäßig ab, sodass in der Lippenmitte schon lange kein Rot mehr zu finden ist, während die Lippenränder (und darüber hinaus…) noch „schön“ eingefärbt sind.

Ich habe „Blue Blood“ in den Douglas zurückgebracht (das erste Mal, dass ich dort etwas zurückgegeben habe, weil ich nicht damit klar kam).

Gekostet hat er übrigens 10,99 Euro. Habt Ihr bessere Erfahrungen damit gemacht?

Hautpflege am Morgen

Der Herbst hat uns fest im Griff, der zweite Sturm weht gerade draußen, zum Glück nicht allzu heftig, die Blätter sind bunt oder abgefallen, und Haut und Haar werden trockener und stumpfer. Bei mir zumindest. Da ich aber andererseits keine ultra reichhaltige Creme vertrage (unter dem Speckglanz machen die Unreinheiten Party), bin ich dazu übergegangen, mehrere dünne Schichten aufzutragen – inspiriert natürlich vom „Layering“-Prinzip, wie es auf vielen Hautpflege-Blogs propagiert wird. Mit drei Schichten plus Augencreme liege ich aber noch im untersten Layering-Bereich. 😉

Noch ein paar Worte vorab: Ich bin keine Hautpflege-Expertin und möchte nicht behaupten, mich mit Inhaltsstoffen in Cremes sonderlich gut auszukennen. (Und erst recht nicht mit der Wirkung von Kombinationen von Inhaltsstoffen.) Ich kann aber aus Erfahrung und aus der Beschäftigung damit sagen, was meiner Haut nicht so gut tut und worauf ich deshalb weitestgehend verzichte: Das sind v.a. größere Mengen Alkohol (Alk.denat. an zweiter oder dritter Stelle) und Reizstoffe wie Linanool und Geraniol, v.a. wenn sie gleich im Rudel vorkommen. Stark parfümierte Cremes mag ich generell nicht so gerne; gegen einen leichten, leckeren Duft (auch sehr subjektiv natürlich) habe ich aber nichts einzuwenden. Meine Haut ist 33 Jahre alt, neigt immernoch zu garstigen Unreinheiten, ist aber gleichzeitig auch sehr trocken, wodurch schnell mal Knitterfältchen entstehen (es SIND Knitterfältchen, nicht das Alter! Ehem.)

Los geht es mit der aktuellen „Morgen-Routine“. Alle Produkte wurden selbst gekauft! Keinerlei Sponsoring, keinerlei Entlohnung für den Post!

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Als erstes gibt es zwei bis drei Spritzer vom Hydro Spray von HighDroxy. Meine Bedenken, das Spray wäre nicht so ergiebig, haben sich schnell zerstreut oder eher zerstäubt (haha), da es sich sehr fein dosieren lässt und wenige Pumpstöße schon für das ganze Gesicht plus Hals reichen. Es zieht sofort ein. Den reizlindernen und Hautton ausgleichenden Effekt muss ich mir bei meiner Haut eher einbilden als dass ich ihn wirklich bemerke, aber es spendet angenehm Feuchtigkeit.

Gekauft habe ich es übrigens v.a. wegen der 4% Niacinamid, da ich mit diesem Wirkstoff sehr gut klar komme. Und in Kombination mit Panthenol, Aloe Vera aber ohne Alkohol, Silikon und Konservierungsstoffe kann es auch nicht schaden, dachte ich mir.

Quelle: https://www.highdroxy.de/produkt/highdroxy-hydro-spray/

Ich werde es auf jeden Fall gerne aufbrauchen, aber danach wohl wieder den Niacinamide Booster von Paula’s Choice verwenden (den ich euch hier vorgestellt habe *klick*), denn bei diesem sehe ich einfach einen deutlicheren Effekt.

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Danach kommt das Hyaluron-Filler Serum-Konzentrat von Eucerin. Dieses ganze „füllt Falten auf“-Gequatsche kann ich kaum noch hören. Wie soll eine Creme das bitte schaffen? Aber „aufzufüllen“ gibt es bei mir eh noch nichts.

Was man bekommt: Ein milchiges, dünnflüssiges Serum, das sehr ergiebig ist und sehr schnell einzieht. Es riecht etwas frisch und seifig, aber nicht aufdringlich, und hinterlässt ein samtiges, frisches und irgendwie geschmeidig-glattes Gefühl auf der Haut. – Kein Wunder; es ist jede Menge Silikon drin. Dazu ein paar Feuchtigkeitsspender, aber das beworbene Hyaluron bezeichnenderweise an letzter Stelle.

In den kleinen Ampullen sind 5 ml enthalten, für die man je nach Apotheke zwischen 5 und 6 Euro bezahlt. Laut Aufdruck soll eine Ampulle für eine Woche reichen, und das kommt bei mir auch gut hin. Kritikpunkt: Der viele Müll. Wenn schon so kleine Größen, (worüber man streiten kann, was aber zum Testen und zum Mitnehmen auf Reisen praktisch ist,) dann müsste doch wenigstens die gigantische Umverpackung nicht sein.

Fazit: Im Moment funktioniert es bei mir gut, aber dauerhaft wird es sich auf gar keinen Fall etablieren, da es zu wenig Anti-Aging bietet und generell recht teuer und auch noch zu dick verpackt ist.

Für die Augen benutze ich meine Lieblingsaugencreme von CeraVe (*klick*) und streiche sie bis auf die Wangen hinunter:

Als letztes kommt die Sonnencreme. Das ist zur Zeit meistens noch diese hier von Sun Ozon von Rossmann: *klick*

Interessiert Ihr euch für die Abendroutine oder für ein Update der Hautpflege im Winter? Was benutzt Ihr zurzeit?

Neues aus der Drogerie (kurze Reviews Teil 3)

Kreativität ist ja irgendwie was anderes, wenn ich so die Überschrift und den Inhalt der letzten Posts anschaue, aber mit dem heutigen Beitrag sind wir dann auch beim letzten Teil der angekündigten Mini-Reviews angekommen. 😉

In der Zwischenzeit konnte ich die neu erworbenen Sachen genügend testen, wobei heute die beiden Lippenprodukte im Vordergrund stehen. Zu den Wattepads gibt es nicht viel zu sagen, außer dass das Faultier aufgedruckt ist, das sich gerade bei gefühlt jedem zweiten dm-Produkt auf die Verpackung schleicht (und das ich trotzdem lieber mag als das Einhorn vom vorhergehenden oder immer noch anhaltenden Trend).

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Die Augencreme von Martina Gebhardt habe ich euch hier schon begeistert vorgestellt (*klick*). Sie ist auch nicht aus der Drogerie, sondern aus dem Biosupermarkt, sehr reichhaltig und genau richtig für die kommende Jahreszeit.

Das Puder aus der aktuellen P2-LE Bloggers’s Loveys mag ich ganz gern: Es ist ziemlich fein gemahlen, hat einen leichten Gelbstich, was für meinen Hautunterton wirklich praktisch ist, und mattiert ein klein wenig. Laut Aufdruck ist es zum Korrigieren und Concealen gedacht, aber da ich selten conceale und ein bisschen Puder gegen meine Hautunreinheiten ohnehin nicht korrigierend ankommt, habe ich darauf nicht viel gegeben –  ich benutze es zum leichten Abpudern im ganzen Gesicht nach dem Make Up-Auftrag, und dafür taugt es gut.

Kommen wir nun zu French Maid von Nyx… (7,95 Euro) Nach der Pleite mit Lace Detail ist es ja eigentlich verwunderlich, dass überhaupt noch mal ein Lingerie Lipstick mitdurfte. Und es wird noch verwunderlicher: Ich finde den richtig gut! Das Tragegefühl ist bei weitem nicht so trocken. Klar, auf spröden Lippen kommt die matte Textur nicht gut, und ein bisschen spürt man ihn nach einer Weile schon auch, also pflegend ist er keinesfalls. Aber im Wesentlichen kann ich diesen wunderschönen, gedämpften Rot-Ton ohne Probleme tragen. Er hält bis zum Essen auch sehr gut ohne jegliches Abfärben und trägt sich danach total gleichmäßig ab. Absolute Empfehlung für den Alltag!

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…Was man von der Superstay Matte Ink von Maybelline nun gar nicht sagen kann. Leute, echt, spart euch das Geld! (8,95 Euro)

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Ich hatte mir die Nuance 45 Escapist zugelegt, weil dieses mega dunkle Violett, fast schon Richtung schwarz, mich angezogen hatte. Aber beim Versuch, es aufzutragen, scheiterte ich schon fast, denn es ist so gut wie unmöglich, exakte Ränder zu ziehen. Zudem deckt die Farbe kein bisschen gleichmäßig. Dann trocknet sie ewig nicht und färbt überall hin ab, zum Bespiel auf die Kaffeetasse, aus der ich zehn Minuten später trank. Dem Versprechen von unglaublicher Haltbarkeit wird sie allerdings doch noch irgendwie gerecht, nämlich, wenn man versucht, sie von Haut, Lippen, Tassen wieder abzukriegen. Schwierig! Es musste schließlich der ölhaltige Augenmake-Up-Entferner ran.  Oh, und erwähnte ich schon den süßlich-chemischen Geruch?

Als Fazit kann ich dazu nur sagen: Ein Beauty-Produkt, das wirklich keinen Spaß macht. Mich würde ja interessieren, ob Ihr da andere Erfahrungen gemacht habt?!

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Neues aus der Drogerie (kurze Reviews Teil 2)

So, heute geht’s weiter mit meinen Reviews von Drogerie-Produkten, die ich in der letzten Zeit neu entdeckt und seither ausführlich ausprobiert habe.

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bhcosmetics Lidschattenpalette „Mrs. Bella“ (17,45 Euro)

Als mehrere youtuberinnen diese Palette lobend in die Kamera hielten, hatte diese für mich wirklich null „Anfix-Potential“. Aber als ich sie dann im dm gesehen habe und natürlich sofort meine Griffel in den Tester patschen musste, da war es ziemlich schnell um mich geschehen. Soo schön weich das Puder und fast gar nicht krümelig. Die Töne sind unterschiedlich stark pigmentiert, sodass jemand wie ich, der nicht so geübt ist im Lidschatten-Auftrag (was bin ich eigentlich für eine Beauty-Bloggerin…?!) trotzdem leicht und schnell ein schönes Ergebnis hinbekommt. Und bei Bedarf lassen sich ja die stärker pigmentierten Farben zu einem ziemlich deutlich sichtbaren Make-Up schminken, das nochmal intensiver wird, wenn man einen angefeuchteten Pinsel verwendet.

Die Highlighter benötigen keine Intensivierung mehr. Die knallen auch so schon ganz schön! Eher etwas für abends und ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich den warmen goldenen oder den kühlen silbernen schöner finde. Beide harmonieren erstaunlich gut mit meinem Teint und ich trage häufiger Highlighter als früher, seit ich sie habe…

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Lippenstift „Erotique“ von L’Oréal (Charity Edition, 9,95 Euro)

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Mit L’Oréal-Lippenstiften stand ich eine ganze Weile auf Kriegsfuß wegen des umstrittenen Geruchs. Die einen hassen die etwas altbacken anmutende Beduftung, die anderen lieben sie – und dann gibt es anscheinend noch Leute, deren Geschmack sich ändert, denn seit diesem Jahr finde ich den Geruch plötzlich gar nicht mehr nervig, sondern fast angenehm. Und das ist ein Glück, sonst hätte ich DIESE Farbe verpasst: Erotique aus der Charity Edition.

Irgendwie rötlich, aber völlig alltagstauglich und mit einem interessanten peach-nude Stich, den ich so noch nie gesehen habe. Matt, aber nicht austrocknend, gleichmäßig verblassend und etwa zwei bis drei Stunden haltend, solange man nichts isst. Der Name ist natürlich ein bisschen… naja. Aber der Lippenstift hat sogar meinen vorherigen Alltags-Favoriten Cannes von Nyx vorerst abgelöst (zur Review geht es hier *klick*).

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Was es übrigens mit der Charity auf sich hat, musste ich selbst erst googeln – im dm habe ich nur das Schild gesehen, auf dem stand, dass L’Oréal pro gekauftem Lippenstift einen Euro an die DKMS Life spendet. Diese Organisation ermöglicht es Frauen, die an Krebs erkrankt sind, an Kosmetikseminaren teilzunehmen, um in der Extremsituation, der sie ausgesetzt sind, etwas Ablenkung zu bekommen, aber vor allem auch wieder ein Gefühl für ihre eigene Schönheit zu entwickeln.

Neu aus der Drogerie

Nach längerer Abstinenz habe ich neulich zum ersten Mal wieder ein bisschen dekorative Kosmetik im dm gekauft. In den folgenden zwei oder drei Blogposts möchte ich Euch die Sachen nun vorstellen. Vielleicht bringt es ja jemandem was – ich für meinen Teil googel ganz oft nach Reviews, bevor ich mir was zulege.

Catrice Prime and Fine Pore Refining Anti-Shine Base

(4,49 Euro für 30 ml)

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Bisher habe ich diesen Primer vier oder fünf Mal benutzt, jeweils in der T-Zone, da er verspricht, langanhaltend zu mattieren und die Poren kleiner erscheinen zu lassen. Letzteres ist schon mal ein Witz bei mir, aber dafür wirkt er tatsächlich dem Glanz entgegen. Zumindest mal ein paar Stunden länger als es ohne Primer der Fall wäre! Die Haut fühlt sich nach dem Auftrag sehr angenehm glatt an und das Make Up lässt sich merklich besser darauf verteilen. Die Konsistenz der weißen Creme ist eher gel-artig, zieht sehr schnell ein und man braucht nur eine winzige Menge, die man anhand der dünnen Tubenöffnung auch gut dosieren kann. Vertragen habe ich den Primer ebenfalls tadellos. Für jeden Tag ist es mir einfach zu viel noch eine Schicht zwischen Serum, Sonnencreme und Foundation zu packen, aber prinzipiell kann ich ihn empfehlen.

 

L’Oréal „Paradise Extatic“- Mascara (11,95 Euro)

Den Hype um die „Paradise Extatic“- Mascara von L’Oréal habe ich spät mitbekommen. Aber seitdem gibt es kein Entrinnen… Überall prangt sie einem auf Fotos entgegen. Und, ist sie den Hype wert? Da ich kurze Reviews angekündigt habe, in einem Wort: Ja.

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In ein paar mehr Worten: Sie macht wirklich extreme Wimpern, mit Schwung, Volumen und Länge zugleich und verklebt dabei fast gar nicht. Allerdings muss man aufpassen, dass man mit der Bürste nicht an das obere Lid kommt oder die vielen Schichten auf das Lid abfärben, bevor sie getrocknet sind (wie das untere Foto zeigt, ist mir das prompt passiert…) Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass sie im Laufe des Tages etwas verschmiert; nicht stark, nicht in größeren Bröckelchen, aber doch ein Anflug von Panda-Augen-Alarm. Das Abschminken geht wiederum nicht so einfach; ich würde sagen, pro aufgetragener Schicht ist ein kompletter Abschminkvorgang nötig, sonst hat man immer noch schwarze Schlieren um die Augen.

Laut Hersteller soll die Wimperntusche übrigens pflegendes Rizinusöl enthalten und daher „sinnlich in der Anwendung“ sein. Ähm ja. Lassen wir das mal so stehen. Ich bin einfach froh, dass mir nichts Öliges in die Augen kriecht.

Der Preis ist schon recht hoch und auf jeden Fall am Rande der Schmerzgrenze von dem, was ich für eine Mascara auszugeben bereit bin. Dafür bekommt man aber eben auch selten krasse Wimpern.

Seht selbst:

Das Ausgangsmaterial:

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Mit ein paar ordentlichen Schichten:

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Klimper-Wimpern… (mit schwarzen Abdrücken…)

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