Gedanken der Woche

Wie geht’s weiter mit dem Blog…?

Auf irgendeinem Blog hatte ich mal gelesen, dass ja viele Leute aufhören würden zu bloggen, sobald sie in Vollzeit berufstätig sind. Das kann ich leider mittlerweile verstehen. Eine 40-Stunden-und-mehr-Woche ist schon an und für sich anstrengend und je nachdem was drum rum noch zu organisieren ist, bleibt tatsächlich wenig Zeit und Energie übrig. V.a. aber ist es schwierig für mich (und meine Augen), mich privat nochmal vor den PC zu setzen, wenn mein Büro-Alltag eh schon daraus besteht, am Monitor zu arbeiten. Dennoch will ich weitermachen und habe zumindest schon die Fotos für fünf neue Beiträge fertig.

Seit neuestem rückt aber noch eine Bedrohung ganz anderer Art rasant näher: Die neue Datenschutzverordnung…! In den nächsten Tagen muss ich entscheiden, ob ich meinen Blog überhaupt online lassen darf (und die entsprechenden Veränderungen duchführen) oder ob ich ihn sicherheitshalber offline nehme oder auf privat stelle. Wenn Ihr irgendwelche Tipps habt, wie sich die Umstellung auf WordPress gestaltet – immer her damit.

 

Welcome to reality…

Bin ich echt schon in einem Alter, in dem ich gefragt werde, ob ich meine Haare auch wirklich wirklich nicht töne, weil noch kein einziges graues Haar zu sehen ist? Anscheinend ja und ich fühle mich seltsam alt bei diesem Thema. Aber gut, immernoch besser als mit 30 erste deutlich sichtbare graue Haare zu haben, wie es doch bei erstaunlich vielen Menschen in meinem Arbeitsumfeld der Fall ist. 😛

 

Sonnenschutz…

Schön, wenn man gut ausgebildete und kompetente Verkäuferinnen im Kaufhaus antrifft. Ähem. Neulich fragte ich eine junge Frau im Clinique-Hautpflege-Bereich, auf welchen Filtern der Sonnenschutz einer Creme basiere. Antwort: „20.“ … No comment…

Ja, ich kann verstehen, dass nicht jede Mitarbeiterin in Kaufhaus oder Apotheke die kompletten Inhaltsstoffe jedes zu verkaufenden Produkts runterbeten und vernüftig einschätzen kann, aber es ist dennoch ärgerlich und zeitaufwendig, wenn man alles und wirklich alles stets selbst recherchieren muss. Zum Glück gibt es hilfreiche Blogs zu diesen Themen! Und: Dass es auch anders geht, erlebte ich im Missha-Laden in München, wo mir eine Mitarbeiterin, auf die Frage, was sich bei meiner Lieblingscreme seit der Neuauflage verändert habe, sofort eine konkrete Antwort geben konnte.

 

Integration und Toleranz…

Schon klar, dass das Thema bereits ausgelutscht ist, so schnelllebig wie Informationen und Schlagzeilen heutzutage kommen und vergessen werden. Meine persönliche Meinung zum Posieren der Fußballstars mit Erdogan muss ich trotzdem loswerden: Ich finde es ein absolut falsches Signal, das Folgen hätte haben sollen.

Ob es in Ordnung ist, die deutsche Nationalhymne nicht mitzusingen, kann man natürlich auch schon diskutieren. Das habe ich aber bislang nicht so eng gesehen und tolerant gedacht, dass eben bei zwei Nationalitäten einfach wirklich zwei Herzen in der Brust schlagen und man sich nicht für eine entscheiden mag und auch nicht muss. Genau das ist aber nun passiert, wenn ein Trikot mit Respekt „meinem Präsidenten“ gewidmet wird. Damit ist eine Entscheidung für einen Despoten und gegen Deutschland getroffen. Und das in einer Zeit, in der kein Tag vergeht, an dem man nicht über Integration sprechen muss. Leider schlagen in Özil und Gündogan in meinen Augen damit in eine Kerbe, in die leider viele (natürlich nicht alle!) Zuwanderer/Zuwandererkinder schlagen: Privilegien in Deuitschland abgreifen – „ja klar, her damit!“ Zu den deutschen Werten stehen und Demokratie bejahen: „Nö, wieso sollte ich.“

Und ganz ehrlich: So dumm sind die beiden Kerle nicht, dass sie nicht genau wüssten, was sie da tun! Hinterher zu behaupten, das sei ja kein politisches Statement gewesen, ist schlichtweg falsch.

 

 

 

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Clinique Moisture Surge Hydrating Supercharged Concentrate (Review)

Ich war auf der Suche nach einem guten feuchtigkeitsspendenden Serum, das keinen Alkohol und keine reizenden Duftstoffe enthält und nach Möglichkeit durch Antioxidantien oder Niacinamide noch einen kleinen Anti-Aging-Wert hat.

Als das Clinique Moisture Surge Hydrating Supercharged Concentrate (dieser Name…) im Müller runtergesetzt war, habe ich es gekauft. Es sieht hübsch rosa aus und ist in einem Pumpspender, der sich restlos leeren lässt.

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Clinique selbst bewirbt das Serum wie folgt:

179% mehr Feuchtigkeit für die Haut. Und nach 24 Stunden sind immer noch 65% messbar. Dadurch wird die eminent wichtige Feuchtigkeitsbarriere, die die Haut vor Umwelteinflüssen, denen sie täglich ausgesetzt ist, geschützt und gestärkt. Sie bleibt gesund, flexibel, widerstandsfähig und geschmeidig und kann sich optimal wechselnden Bedingungen, wie Temperaturschwankungen, intelligent anpassen.

Moisture Surge™ Hydrating Supercharged Concentrate hat eine ultra-leichte Wasser-Gel-Textur, die die Haut sofort praller, glatter, elastischer und jünger wirken lässt und sie mit superviel Feuchtigkeit versorgt. Angenehm kühl beim Auftragen. Die Haut strahlt rosig und frisch.

Was macht Moisture Surge™ Hydrating Supercharged Concentrate so besonders wirksam?
Die neue Liquid-Sphere™ Technology wirkt zweifach.
Vitamin E und C sind eingebettet in superfeine Kapseln, die die Vitamine frisch und in optimalen Zustand halten. Erst beim Auftragen öffnen sich die Kapseln und geben sie als Antioxidantien frei, um die Haut vor oxidativem Stress zu schützen und Freie Radikale zu verhindern.
Polymere wirken wie kleine Magnete, formen eine Matrix, binden die Feuchtigkeit in der Haut und stimulieren die hauteigene Fähigkeit, sie zu versiegeln.
NMF – Natural Moisturizing Factor
Wir haben den natürlichen Prozess in der Haut, Feuchtigkeit zu binden, rekonstruiert. Hydroxyethyl Urea und Glycerin sind die beiden hauteigenen Stoffe, die dafür verantwortlich sind. Trehalose, Sorbitol und Hyaluronsäure unterstützen diesen Vorgang.
Wasser + Wasser
Supercharged, also aufgeladenes, ionisches Wasser, das biologisch aktiver ist und daher von der Haut besser „verarbeitet“ werden kann, steigert die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden. Aloe Barbadensis Wasser beruhigt die Haut, lindert Irritationen, damit sie auf Normallevel arbeiten kann.

Ob die Antioxidantien im durchsichtigen Spender im Tageslichtbad besonders gut aufgehoben sind, bezweifel ich. Sicherheitshalber habe ich das Serum daher in eine Schublade verfrachtet. Allerdings verbraucht es sich ohnehin dermaßen schnell, dass diese Vorsichtsmaßnahme fast überflüssig erscheint. Nach drei Wochen (bei einem Auftrag jeweils morgens und abends) war nichts mehr da.

Das ist mein größter Kritikpunkt: Die extrem geringe Ergiebigkeit. Bei einem Originalpreis von fast 30 Euro ist das Serum vor allem eins: Teuer. Würde es nun eine super mega glättende Wirkung  oder sonstwas zeigen, ok. Aber zu merken war nichts außer einer soliden Feuchtigkeitsversorgung: Die Feuchtigkeitsspender Urea, Glycerin, Trehalose, Sorbitol und Hyaluronsäure tun, was sie sollen – das Serum zieht gut ein, macht einen leichten, aber nicht unangenehmen Film auf der Haut und ich habe nach dem Eincremen kein trockenes Gefühl mehr.

Das können sehr viel günstigere Seren und Cremes aber auch, und die Antioxidantien, die potentielle Anti-Aging-Zutaten sind, sind mir das Geld letztlich nicht wert. Die Versprechen  von „prallerer, jünger Haut“, „kühl beim Auftragen“ oder von „rosig frischem Strahlen“ funktionierten bei mir übrigens allesamt nicht.

Fazit:

Naja. Sicher, man macht nichts falsch mit dem Serum, es spendet gut Feuchtigkeit, enthält keine reizenden Stoffe und fühlt sich angenehm an. Aber Begeisterung mag sich bei diesem Preis und dem schnellen Verbrauch nicht einstellen.  Bitte beachtet aber wie immer, dass jede Haut verschieden ist und es natürlich sein kann, dass es bei euch ganz anders wirkt.

Glitzer und Glow Teil 4: Der Mary-Lou Manizer Highlighter

*selbstgekauft, keinerlei Sponsoring*

Ich hab ihn! Endlich! DEN Highlighter unter allen Highlighterprodukten, den Mary-Lou Manizer, der seit Jahren in der Beauty-Welt gehypt wird. Er stand auf meiner Wunschliste seit ich mich überhaupt zum ersten Mal mit sowas wie Bronzer und Highlighter beschäftigt habe und das ist JAHRE her! Der Zufall hat ihn mir nun in die Hände gespielt, als ich im Müller plötzlich vor einer nagelneuen „The Balm“- Theke stand. Knapp über 20 Euro sind natürlich ein ordentlicher Preis für ein bisschen Schimmerpuder (8,5 g, um genau zu sein).

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Also – was kann er denn nun wirklich?

Die Farbe ist ein schöner Champagner-Ton, hell, aber nicht zu weißlich, und einmal aufgetragen hält der Highlighter den ganzen Tag, ohne dass sich Schimmer an unerwünschten Stellen im Gesicht verteilt. Groben Glitzer sucht man zum Glück ohnehin vergebens.

Die Textur ist wunderbar fein und weich. Auf der Haut sieht das Puder gar nicht aus wie Puder, sondern wie ein gleichmäßiger Glanz auf der Haut. Von eher subtil bis ziemlich „bäm!“ lässt er sich gut aufbauen, wobei er auch mit nur einer leichten Schicht nie so ganz extrem dezent ist. Nach einem „normalen“ Auftrag für’s Büro meinte eine Kollegin zu mir: „Du siehst heute so gestylt aus. Hast du noch was vor?!“ Ist das jetzt gut oder schlecht? 😉

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Die Ergiebigkeit ist schätzungsweise so enorm, dass ein Döschen für das ganze restliche Leben reichen könnte (fast ein erschreckender Gedanke, oder?).

Wäre noch der Preis, den ich schon als recht happig empfinde. Aber er relativiert sich letztlich durch die Ergiebigkeit, die gute Qualität und das Design, das Wiedererkennungswert hat.

Mein Fazit ist ganz klar: Empfehlenswert!

Wer es jedoch günstiger mag, sollte sich diese Schätze aus der Drogerie mal ansehen, die ich ebenfalls sehr gut finde: Den Strobing Wonder Highlighter von P2 *klick* und das Illuminating Powder von Alverde *klick* Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht entscheiden, welchen Highlighter ich am liebsten mag und wechsel daher immer mal wieder ab.

Im Direktvergleich:von links nach rechts Alverde, Mary-Lou Manizer, P2:

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GNTM – Sorry, das war’s

Zum Auftakt der neuen Germanys next Topmodel – Folgen hatte ich schon meine Zweifel, ob ich mir noch eine Staffel antun kann oder ob die ganze Inszenierung und die rhethorisch minderbegabte Heidi Klum jetzt nicht einfach mal genug Trash TV für mich sind. (Könnt ihr hier nachlesen, wenn Ihr möchtet.)

Nebenher habe ich die letzten Folgen dann doch noch gesehen: Wie schon zu Beginn von den Mädels erwartet wurde, dass sie sich fast nackt im seichten Wasser wälzten. Wie der Zickenkrieg zwischen zwei angeblich besten Freundinnen gnadenlos ausgereizt wurde. Wie Thomas, der in meinen Augen einzige halbwegs normale in dem Zirkus, anfing, sich gegen Heidi aufzulehnen und ihre Entscheidungen in Frage zu stellen. Worauf Michalsky ätzte: „Was Thomas noch lernen muss, ist: Es heißt GNTM BY HEIDI KLUM.“ Die Nachhilfe hat Thomas, der schon viele Jahre länger dabei ist als Michael, bestimmt sehr zu schätzen gewusst.

Aber nun, Folge 7, ist einfach meine Schmerzgrenze überschritten. „So nackig war es wirklich noch nie“ freut sich der dröge Michalsky. Das verheißt schon nichts Gutes.

„Eine Schlange“, werden mehrfach die Mutmaßungen der Meeedchen gezeigt, wenn sie nach dem vermuteten Shootingpartner befragt werden. Ahem. Wie soll der Zuschauer, der das unverhüllte Male-Model schon gesehen hat, das nun verstehen. Etwas viel der Assoziation. Da hilft es auch nicht, dass der entscheidende Bereich im Fernsehn immer durch Verpixelung unkenntlich gemacht wurde.

„Habt ihr Bock?“ fragt Heidi in die noch ahnungslose Runde der Kandidatinnen. Ihre Fingerspitzen stehen seltsam ab, wie auch immer, wenn sie ihr Schaufensterpuppen-haftes, steifes Klatschen zeigt.

Los geht es mit dem Shooting.  Heidis Äußerung „Bieg ihn dir so hin, wie du ihn brauchst“, wirkt in diesem Zusammenhang schon mehr als zweideutig. Gemeint ist der Shooting-Partner als ganzes, denn es geht ja schließlich darum, wie Heidi dem ersten Mädchen erklärt: „Es ist dein Bild, das du kreieren sollst.“ Ja dann mal los. Sichtlich irritiert, schüchtern und mit Unbehagen versuchen die Kandidatinnen dennoch ihr Bestes zu geben. Als Heidi dann noch kommentiert: „Auf dem Foto sollen meine Mädchen die Attitude der mordernen Frau verkörpern, selbstbewusst und selbstbestimmt,“ ist bei mir einfach Ende Gelände. Es war wohl der berühmte Tropfen zu viel, der mit dem Faß, ihr wisst schon. Sicher war die Sendung noch nie eine interlektuelle Bereicherung, sicher kann man drüber diskutieren, was für ein Frauenbild hier vermittelt wird und wie respektlos oftmals der Umgangston ist. Aber irgendwie hielt es sich für mich bisher noch die Waage mit einem gewissen Unterhaltungswert, einer gewissen Ästhetik. Jetzt war es einfach too much. Sorry, aber diese Staffel ist nicht nur nackt wie noch nie, sondern auch dämlich und übertrieben wie noch nie. Bye bye GNTM. Donnerstagabends hab ich jetzt besseres vor.

Review: False Lash x-fiber extreme Resist Wimperntusche von L’Oréal

Zuletzt hatte ich eher alltagstaugliche, will heißen: dezente Wimperntuschen. Jetzt ist mir wieder nach „so viel Wimpern wie möglich“, und nachdem die Colossal von Maybelline leer war, gab es nagelneuen Nachschub, nämlich die grad ins dm-Regal geräumte Falsh Lash x-Fiber Extreme Resist. Meine Güte, dieser Name!
Die andere Version (die x-fiber Superstar) habe ich schon vor einem Jahr ausprobiert und für ziemlich gut aber auch nicht umwerfend befunden. Hier geht’s zur Review: *Klick*

Die Fakten zur neuen Wimperntusche: 11,95 Euro für 14,5 ml, leicht chemisch riechend, wasserfest, zwei Bürstchen: die eine für Volumen, die andere für Länge. Sie soll außerdem 20 mal mehr „Fasern“ haben als die Superstar.

Ich habe sie selbst gekauft und der Post ist nicht gesponsert.

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Meine Einschätzung: Das dünne Bürstchen vom Primer mag ich, da man damit wirklich nur die Wimpern in Farbe taucht und nicht versehentlich das halbe Lid. Was das mit dem Primer soll, erschließt sich mir jedoch nicht. Die Konsistenz und Farbe sind doch genauso wimperntuschig wie die andere Seite auch… Das zweite Bürstchen „federt“ ein bisschen, aber durch die gebogene Form gelingt der Auftrag auch hier einfach und präzise. Eine Schicht nützt wenig, wenn man ein „wow“-Ergebnis haben will. Aber die Mascara lässt sich vorbildlich schichten und verklebt die Wimpern nicht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich sie sogar ein wenig lieber mag als die x-fiber Superstar, wobei ich jetzt nicht direkt vergleichen kann. Das Ergebnis erscheint mir aber ziemlich identisch und die Fasern sind hier wie dort nicht zu spüren, auch nicht mit Kontaktlinsen.

Links nur mit „Primer“, rechts das Endergebnis:

Nächster wichtiger Punkt: Das Abschminken. Man merkt, dass die Wimperntusche wasserfest ist. Auf meinem Wattepad bleibt beim ersten Drüberwischen sehr viel weniger schwarze Farbe hängen als gewohnt. Man muss hier schon etwas gründlicher sein, was in Ordnung ist für den wirklich guten Halt. Und ein großes Plus ist, dass sich nicht nach dem Abschminken noch Schlieren bilden, man schwarze Bröckelchen in den und um die Augen hat oder am nächsten Morgen noch „Schatten“ unter den Augen. Das habe ich nämlich leider oft, auch bei nicht-wasserfesten Mascaras.

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Um die Wasserfestigkeit zu testen, habe ich mein Gesicht gewaschen und kann vermelden: Das war zuviel! Es bildeten sich sofort starke Schlieren. Na gut, ich habe den Extrem-Test gemacht, nicht nur einen Regentropfen abbekommen, aber immerhin wirbt die Mascara auch mit „extreme resist“… Duschen übersteht sie allerdings fast unbeschadet!

Fazit: Bisher habe ich keinen „Holy grail“ unter den Mascaras für mich entdeckt und so wird immer mal abgewechselt. Ein Nachkauf ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, auch wenn ich nicht vor Begeisterung jubeln kann.

Super-Stulpen und andere Helfer gegen die Kälte

Das hier war einer meiner ersten Blogartikel überhaupt. Keine Sorge, ich verlege mich künftig nicht aufs Recyceln 😉 Aber da es doch nochmal ordentlich kalt geworden ist und sich ungefähr mein komplettes Umfeld darüber beklagt, helfen meine Tipps vielleicht ja doch jemandem weiter.

Klares, kaltes Wetter ist mir im Winter am liebsten, weitaus lieber jedenfalls als 8°C und Schmuddelwetter.

Ein Problem habe ich aber seit jeher mit dem Schichten von Klamotten:

Ich hasse Strumpfhosen unter Jeans!

Allein die Vorstellung an das Gefühl von Jeans über dem glatten Polyamidstoff macht mir eine Gänsehaut übelster Sorte. Außerdem überfällt mich ein Hitzestau, sobald ich aus der Kälte ins Warme komme, und das finde ich mindestens so unangenehm wie frieren.

Meine Lösung seit drei Wintern:

Riesenlange Stulpen, die ich über Wollstrumpfhosen oder Jeggins ziehe, und die ich innerhalb von Sekunden runterkrempeln kann, wenn ich wieder in einen beheizten Raum komme.

Meine sind von H&M, haben ca. 7 Euro gekostet und halten durch einen Gummizug am Ende der Stulpe ohne zu rutschen.Hochgezogen sehen sie aus wie eine sehr dicke Wollstrumpfhose, runtergekrempelt wie…nunja, Stulpen eben.

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Und das sind meine weiteren Helfer gegen die Kälte: [alles ist selbstgekauft, nicht gesponsert und einfach nur meine persönliche Vorliebe]

  1. Diese praktischen Hand-/Taschenwärmer: Man knickt das Metallplättchen in der Mitte durch und sie geben ca. 2 Stunden lang gut Wärme ab. Danach muss man sie kurz in kochendes Wasser legen, bis sie wieder flüssig sind.   dscn7657
  2. Die Fußwärmer von dm (1,25 Euro): Man klebt sie einfach auf die Socken auf und sie geben stundenlang Wärme ab. Das Versprechen von 8 h können sie halten, wobei am Schluss nur noch laue Wärme übrig bleibt. Ich nehme immer Wollsocken, da es mit dünnen Socken tatsächlich schnell ZU warm werden kann und man sich fast die Zehen verbrennt. Weil man sie nur einmal verwenden kann und danach wegwerfen muss, kaufe ich sie nur selten für besondere Outdoor-Anlässe.                                                                                                                                     dscn7659
  3. Ingwertee, Ingwertee, Ingwertee. Wärmt, fördert die Durchblutung, soll das Immunsystem stärken – und schmeckt mir einfach gut. dscn7606

 

 

Wie haltet Ihr Euch warm?

 

Auf der Suche nach dem perfekten Lidstrich

Lidstrichziehen ist wirklich eine Kunst für sich. Was ich einigermaßen hinkriege, ist eine ganz dünne Linie am Wimpernkranz entlang, und auch das musste ich eine Weile üben. Aber sobald es an den „Wing“ am äußeren Augenwinkel geht, ist Schluss. Ich schwanke zwischen „steht mir  eh nicht“ und „würde mir stehen, wenn ich es denn mal hinbekommen würde!“

Ein richtig guter Tipp war dieser her: *klick*

Der hat den Auftrag für mich im Alltag wirklich deutlich leichter gemacht. Geht schnell, sieht elegant aus und macht echt einen Unterschied. Generell mag ich diese youtuberin, weil sie einfach sofort auf den Punkt kommt und sehr gut erklären kann. Probiert’s doch mal aus, wenn ihr da ähnliche Schwierigkeiten habt wie ich.

Neben der richtigen Technik kommt es natürlich auf die richtigen Produkte an und hier hat jeder seine Vorliebe – mit Filzlinern, auf die manche schwören, kann ich z.B. überhaupt nicht und auch das musste ich erstmal durch Ausprobieren rausfinden.

Meine bevorzugten Eyeliner sind Gel-Eyeliner. Schon den von Maybelline fand ich gut, nur trocknete mir der immer nach wenigen Monaten ein, wenn ich das kleine Töpfchen noch längst nicht geleert hatte. 2014 habe ich mich für den Pro Longwear Fluidline in schwarz (blacktrack) von Mac entschieden. Etwas über 20 Euro waren zwar happig von der Anschaffung her. Aber ich war von Anfang an begeistert von der gut deckenden, cremigen Textur und der langen Haltbarkeit. Mit einem geeigneten Bürstchen ist ein präziser Auftrag möglich. Kein Bröckeln, kein Verschmieren. Das beste wusste ich damals aber noch gar nicht: Die Ergiebigkeit ist ENORM! Ich habe den jetzt seit bald vier Jahren in Gebrauch (im Schnitt 1-2 Mal proWoche) und er ist immernoch nicht leer! Die Qualität hat sich seither auch nicht merklich verschlechtert.

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Ich höre schon manche Leserinnen „igitt“ schreien, weil ja bei Augenprodukten immer zur Vorsicht geraten wird, da sich Bakterien drin sammeln können. Stimmt wohl auch, aber irgendwie mag ich super funktionierendes Make Up nicht prophylaktisch entsorgen und ich verwende meistens ein frisches Bürstchen (immer eins von essence für 1,45 Euro, das Ihr auf dem Foto sehen könnt. Sie eignen sich super und ich habe bestimmt schon acht, die ich im Wechsel benutze und dann wasche.)

Die master ink Eyeliner von Maybelline finde ich vom Pinsel her auch gut – aber nur mit dem schwarzen bin ich zufrieden, der lila farbende deckt nicht richtig und gibt die Farbe nicht gleichmäßig ab. Zwischendurch probiere ich also durchaus noch was in der Drogerie, weil ich Abwechslung mag. Aber Blacktrack von Mac steht unangefochten auf Platz 1 (Und nein, dieser Artikel ist nicht gesponsert)

Was sind Eure Lieblingseyeliner? Und habt Ihr Tricks und Tipps wie ein „dramatischerer Auftrag“ auch gut gelingt?